Diplomarbeit, 2004
92 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Integration von Kindern mit Behinderungen in der Grundschule gelingen kann. Sie analysiert die geschichtliche Entwicklung der Hilfspädagogik, die rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen für integrative Beschulung sowie die Meinungen und Erfahrungen von Eltern, Lehrkräften und Kindern mit und ohne Behinderungen.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar und erläutert das Untersuchungsdesign. Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung der Hilfspädagogik von der Aussonderung behinderter Kinder bis zur Integrationsbewegung. Kapitel 3 analysiert die Rahmenbedingungen schulischer Integration, inklusive rechtlicher, struktureller, räumlicher und personeller Anforderungen. Kapitel 4 befasst sich mit den Perspektiven der Beteiligten an der integrativen Beschulung: Eltern, LehrerInnen und Kinder. Die Ergebnisse der Forschung zum gemeinsamen Unterricht und die Meinungen der verschiedenen Akteure werden diskutiert.
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Begriffe der Hilfspädagogik, Integration, Inklusion, Sonderpädagogik, inklusive Bildung, Schulsystem, Eltern, LehrerInnen, Kinder, gemeinsame Beschulung, soziale Integration, Schulleistung, SchülerInnenverhalten.
Integration bedeutet das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern in Regelschulen, während Sonderbeschulung die Trennung in Spezialschulen vorsieht.
Erforderlich sind innere Differenzierung, Projektarbeit, Wochenplanarbeit sowie freie Arbeitsformen, um den unterschiedlichen Leistungsniveaus gerecht zu werden.
Die Arbeit untersucht Gründe dafür und dagegen, wobei die soziale Integration und die Wirkung auf die kindliche Entwicklung zentrale Entscheidungskriterien sind.
Die Diplomarbeit analysiert Forschungsergebnisse zur Schulleistung sowohl von behinderten als auch von nichtbehinderten Kindern in gemeinsamen Klassen.
Die Arbeit enthält einen Exkurs zum Kostenvergleich zwischen Integration und separater Sonderbeschulung.
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