Examensarbeit, 2004
90 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
2 DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSSITUATION
2.1 RAHMENBEDINGUNGEN
2.2 ANALYSE DER PÄDAGOGISCHEN SITUATION
3 DIDAKTISCH – METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSREIHE
3.1 BEGRÜNDUNG DER THEMENAUSWAHL
3.2 AEROBIC – EIN ANHALTENDER TREND
3.3 ÜBERLEGUNGEN ZUR KOORDINATION UND ZU DEN HANDGERÄTEN
3.3.1 DER ASPEKT DER KOORDINATION
3.3.2 DIE HANDGERÄTE
3.3.2.1 Gymnastikball
3.3.2.2 Stab
3.4 BEDEUTUNG UND EINSATZ VON MUSIK
3.5 MODELL/RASTER: DIDAKTISCH-METHODISCHE KONZEPTION ZUR PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER REIHE
3.5.1 RELEVANTES ZUM LEHRPLAN
3.5.2 ZENTRALE PERSPEKTIVEN DER REIHE
3.5.2.1 Fitness und Gesundheit
3.5.2.2 Bewegungsgestaltung
3.5.2.3 Körpererfahrung und -wahrnehmung
3.5.2.4 Kooperation
3.5.3 VERKNÜPFUNG VON THEORIE UND PRAXIS
3.5.4 DIE ROLLE DER LEHRERIN IM RAHMEN VON ERFAHRUNGSOFFENEN UND HANDLUNGSORIENTIERTEN LEHR-LERNPROZESSEN
3.6 LEISTUNGSBEWERTUNG UND LERNERFOLGSKONTROLLE
4 DOKUMENTATION DER UNTERRICHTSREIHE
4.1 TABELLARISCHE ÜBERSICHT ÜBER DEN VERLAUF DER REIHE
4.2 ERLÄUTERUNGEN ZUM AUFBAU UND ZUR DOKUMENTATION DER REIHE
4.3 DOKUMENTATION DER ZWEITEN DOPPELSTUNDE
4.3.1 DIDAKTISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR STUNDE
4.3.2 TATSÄCHLICHER VERLAUF DER STUNDE
4.3.3 REFLEXION
4.4 DOKUMENTATION DER FÜNFTEN DOPPELSTUNDE
4.4.1 DIDAKTISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR STUNDE
4.4.2 TATSÄCHLICHER VERLAUF DER STUNDE
4.4.3 REFLEXION
4.5 DOKUMENTATION DER SECHSTEN DOPPELSTUNDE
4.5.1 DIDAKTISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR STUNDE
4.5.2 TATSÄCHLICHER VERLAUF DER STUNDE
4.5.3 REFLEXION
5 GESAMTREFLEXION UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den anhaltenden Trend der Aerobic in den Schulsport der gymnasialen Oberstufe zu integrieren und dabei mit klassischen Handgeräten der rhythmischen Sportgymnastik zu verknüpfen, um durch erfahrungsoffene Lernsituationen die Selbstständigkeit, Kooperation und das Selbstvertrauen der Schülerinnen zu fördern.
3.3.1 Der Aspekt der Koordination
Die Schulung der koordinativen Fähigkeiten kommt bei der Aerobic mit Handgeräten besonders zum Tragen. Dabei versteht man unter Koordination das harmonische Zusammenwirken von Sinnesorganen, Zentralnervensystem sowie der Skelettmuskulatur. Je dynamischer, präziser und eleganter eine Bewegungsausführung ist, desto flüssiger wird das Zusammenspiel zwischen dem Zentralnervensystem und dem Bewegungsapparat (vgl. PAHMEIER/NIEDERBÄUMER 1996, 20).
Durch die Kombination von Arm- und Beinbewegungen in verschiedenen zeitlichen und räumlichen Dimensionen, innerhalb der z.T. sehr komplexen Choreographien, werden v.a. die Kopplungs-, Orientierungs- und Differenzierungsfähigkeit geschult. Des Weiteren werden durch das Erfassen, Wahrnehmen, Speichern und Umsetzen vorgegebener Rhythmen und neuer Bewegungskombinationen die Rhythmus- und Umstellungsfähigkeit der Schülerinnen gefordert und gefördert.
Bei der Aerobic mit einem Handgerät müssen, wie eben bereits erwähnt, die Gliedmaßen sehr oft Bewegungen in verschiedenen Richtungen und Geschwindigkeiten ausführen und das Ganze muss auch noch mit der Musik in Einklang gebracht werden. In die Situation verschiedene Bewegungsaufgaben gleichzeitig zu lösen gerät der Mensch im täglichen Leben des Öfteren (beispielsweise beim Auto fahren, beim Sport treiben, beim Musizieren etc.). Das schnelle Tempo unseres gesellschaftlichen Alltags und die Notwendigkeit ständig neue Probleme lösen zu müssen erfordern geradezu eine Entwicklung koordinativer Fähigkeiten zur raschen und präzisen Bewältigung der neuen Aufgaben. Die Fähigkeit auf gegebene Bewegungsaufgaben schnell zu reagieren und sie bestmöglich zu lösen wird durch die Einheit Aerobic mit Handgeräten entwickelt und trainiert. Dabei werden die Bewegungskonzentration, das Bewegungsgedächtnis sowie das rhythmische Empfinden gefördert. (vgl. KOS/TEPLÝ 1996, 133-134).
1 EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung, das Trendthema Aerobic mit klassischen Handgeräten zu verbinden, um den Schulsport motivierender und vielfältiger zu gestalten.
2 DARSTELLUNG DER UNTERRICHTSSITUATION: Analyse der schulischen Rahmenbedingungen und der motorischen sowie sozialen Ausgangslage der 21 Schülerinnen des Sportkurses.
3 DIDAKTISCH – METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSREIHE: Begründung der Themenwahl, theoretische Einbettung von Koordination, Musik und didaktischer Konzepte wie der Mehrperspektivität.
4 DOKUMENTATION DER UNTERRICHTSREIHE: Detaillierte Darstellung des Verlaufs, inklusive der tabellarischen Übersicht sowie spezifischer Planungen und Reflexionen ausgewählter Doppelstunden.
5 GESAMTREFLEXION UND AUSBLICK: Kritische Bewertung der erreichten Lernziele und Erfahrungen bezüglich der Verzahnung von Theorie und Praxis sowie der Förderung der Selbstständigkeit.
Aerobic, Handgeräte, Schulsport, Koordination, Rhythmik, Ausdauer, Mehrperspektivität, Handlungsorientierung, Selbstständigkeit, Fitness, Gesundheitsförderung, Choreographie, Bewegungskünste, Unterrichtsplanung, Gruppendynamik
Die Arbeit dokumentiert und reflektiert eine Unterrichtsreihe im Fach Sport für die Jahrgangsstufe 12, bei der Aerobic-Elemente mit klassischen Handgeräten der Gymnastik kombiniert wurden.
Die zentralen Themen sind die Entwicklung koordinativer Fähigkeiten, die Verknüpfung von Fitness-Training und Bewegungsgestaltung sowie die Förderung sozialer Kompetenzen durch offene Unterrichtsformen.
Das Ziel ist es, den Schülerinnen durch den Einsatz von Handgeräten einen motivierenden Zugang zum Fitnesssport zu bieten, der gleichzeitig ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstvertrauen stärkt.
Die Arbeit basiert auf einem handlungsorientierten didaktischen Ansatz, der Theorie und Praxis verzahnt, sowie auf der reflexiven Dokumentation der Unterrichtseinheiten durch die Lehrkraft.
Der Hauptteil umfasst didaktisch-methodische Begründungen für die Themenwahl, aerobicspezifische Grundlagen, Erläuterungen zur Bedeutung von Musik und Koordination sowie die detaillierte Dokumentation und Reflexion von Unterrichtsstunden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Aerobic mit Handgeräten, Mehrperspektivität, Handlungsorientierung, Koordination und Selbstständigkeit geprägt.
Diese Geräte wurden in einer Vorplanungsphase mit den Schülerinnen gemeinsam ausgewählt, da sie diese als am einfachsten zu handhaben und vielseitig in der Bewegungskombination empfanden.
Die Lehrkraft tritt in den Hintergrund und agiert moderierend als Beraterin und Helferin, um Raum für eigenständige Planungs- und Lernprozesse der Schülerinnen zu schaffen.
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