Masterarbeit, 2013
133 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Fragestellung und Hypothesen
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definitionen und Zusammenhänge
2.1.1 Praxisanleitung
2.1.2 Praxisbegleitung
2.1.3 Kooperationsvertrag und Zusammenarbeit
2.2 Verpflichtungen seitens der Schule
2.3 Verpflichtungen seitens der Praxiseinrichtung
2.4 Bisherige Studienergebnisse
3 Untersuchungsmethodik
3.1 Feldzugang
3.2 Feldbeschreibung
3.2.1 Beschreibung der Einrichtungen
3.2.1.1 Altenpflegeschulen (Schüler & Lehrer)
3.2.1.2 Altenheime / Ambulante Pflegedienste (Praxisanleiter)
3.2.2 Beschreibung der Untersuchungsinstrumente und Begründung der Fragen
3.2.2.1 Fragebogen „Schüler“
3.2.2.2 Fragebogen „Lehrer“
3.2.2.3 Fragebogen „Praxisanleiter“
3.2.3 Durchführung der Pretests
3.2.3.1 Pretest „Schüler“
3.2.3.2 Pretest „Lehrer“
3.2.3.3 Pretest „Praxisanleiter“
3.2.4 Abweichungen von der Planung
3.2.4.1 Abweichungen Fragebogen „Schüler“
3.2.4.2 Abweichungen Fragebogen „Lehrer“
3.2.4.3 Abweichungen Fragebogen „Praxisanleiter“
3.3 Methode der Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Befragungszeitraum und Rücklauf
4.1.1 Einrichtungen Schüler- und Lehrerbefragungen
4.1.2 Einrichtungen Praxisanleiterbefragungen
4.2 Beschreibung der Ergebnisse der Teilpopulationen
4.2.1 Teilpopulation „Altenpflegeschüler“
4.2.2 Teilpopulation „Lehrer“
4.2.3 Teilpopulation „Praxisanleiter“
4.3 Darstellung, Interpretation und Diskussion bivariater Zusammenhänge
4.3.1 Differenzierungen Schüler
4.3.1.1 Alter
4.3.1.2 Geschlecht
4.3.1.3 Schulabschluss
4.3.1.4 Lehrjahr
4.3.1.5 Form der Ausbildung
4.3.1.6 Art der Einrichtung
4.3.1.7 Erstausbildung
4.3.1.8 Vorerfahrung in der Pflege
4.3.1.9 Praxismappe
4.3.1.10 Zusammenfassung Differenzierungen „Schüler“
4.3.2 Differenzierungen Lehrer
4.3.2.1 Alter
4.3.2.2 Geschlecht
4.3.2.3 Grundausbildung
4.3.2.4 Dauer der Tätigkeit in der Pflege
4.3.2.5 Pädagogische Qualifikation
4.3.2.6 Dauer der Tätigkeit als Lehrer
4.3.2.7 Stellenanteil
4.3.2.8 Zusammenfassung Differenzierungen „Lehrer“
4.3.3 Differenzierungen Praxisanleiter
4.3.3.1 Alter
4.3.3.2 Geschlecht
4.3.3.3 Dauer der Tätigkeit in der Pflege
4.3.3.4 Art der Einrichtung
4.3.3.5 Stellenanteil
4.3.3.6 Zusatzqualifikation „Praxisanleitung“
4.3.3.7 Dauer der Tätigkeit als Praxisanleitung
4.3.3.8 Zusammenfassung Differenzierungen „Praxisanleiter“
5 Zusammenfassung der Gesamtergebnisse und Handlungs-empfehlungen
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterthesis evaluiert den Theorie-Praxis-Transfer in der Altenpflegeausbildung. Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung aus Sicht von Schülern, Lehrern und Praxisanleitern Defizite an den Schnittstellen zwischen theoretischer schulischer Ausbildung und praktischer Anwendung aufzudecken, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für eine optimierte Ausbildungsqualität abzuleiten.
1.1 Relevanz des Themas
Bereits im Jahr 2003, noch vor Inkrafttreten des neuen Altenpflegegesetzes, mahnte Kämmer: „Eine wichtige Voraussetzung bildet […] die wahrgenommene partnerschaftliche Verantwortungsteilung der Lernorte Theorie und Praxis“ (2003, 37). Sie unterstrich damit einerseits die Relevanz der Kooperation beider Einrichtungen und kritisierte andererseits indirekt die unilaterale Verantwortungsübergabe an die Schulen. Weiterhin stellte sie klar heraus, dass „[…] die bewusste Weiterentwicklung der Methodik und Didaktik im Theoriebereich [unerlässlich ist]. Mehr Eigenständigkeit in der Berufsausübung […] erfordern vor allem eines: selbstständige, reflektierte, mit hoher Verantwortung und Selbststeuerung ausgestattete Berufsangehörige“ (ebd., 37). Diese Ziele decken sich mit den Anforderungen, die seitens des Gesetzgebers aufgestellt wurden. Ob und inwiefern die o.g. Zielvorgaben erreicht werden konnten, wurde bislang nicht hinreichend – vor allem unter Berücksichtigung aller beteiligten Akteure – untersucht.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Notwendigkeit der kontinuierlichen Optimierung der Altenpflegeausbildung und betont die zentrale Bedeutung eines erfolgreichen Theorie-Praxis-Transfers.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert wesentliche Begriffe wie Praxisanleitung und Praxisbegleitung und setzt diese in den Kontext der rechtlichen Anforderungen und Kooperationspflichten zwischen Schulen und Einrichtungen.
3 Untersuchungsmethodik: Hier werden der Feldzugang, die Zusammensetzung der Stichprobe sowie das methodische Vorgehen bei der Fragebogenentwicklung und Datenauswertung im Rahmen dieser empirischen Untersuchung detailliert dargelegt.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven und bivariaten Auswertungen der Befragungen von Schülern, Lehrern und Praxisanleitern, wobei der Fokus auf den identifizierten Defiziten und Einflussfaktoren des Transfers liegt.
5 Zusammenfassung der Gesamtergebnisse und Handlungs-empfehlungen: Es werden die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung konsolidiert und spezifische Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Schnittstellenarbeit abgeleitet.
6 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse der Arbeit kritisch, ordnet sie in den Kontext der aktuellen Diskussion um eine generalisierte Pflegeausbildung ein und zeigt weiteren Forschungsbedarf auf.
Altenpflegeausbildung, Theorie-Praxis-Transfer, Praxisanleitung, Praxisbegleitung, Kooperationsstrukturen, Ausbildungsqualität, Lernfeldkonzept, Praxismappe, Beruflicher Handlungstransfer, Pflegepädagogik, Ausbildungsreform, Qualifikation, Berufspraxis, Lernortkooperation, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit untersucht den Theorie-Praxis-Transfer in der Altenpflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen durch eine empirische Befragung der beteiligten Akteure: Schüler, Lehrer und Praxisanleiter.
Im Zentrum stehen die Verzahnung von theoretischen und praktischen Lerninhalten, die Wirksamkeit von Praxisanleitungen, die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb sowie die Identifikation von Barrieren beim Wissenstransfer.
Das Ziel ist die Evaluation bestehender Ausbildungsstrukturen, um Defizite aufzudecken, die einen erfolgreichen Transfer von erlerntem Wissen in die pflegerische Berufspraxis behindern.
Der Autor führt eine empirische, quantitative Studie mittels Fragebögen durch, die an 17 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise, die deskriptive und bivariate Analyse der Umfrageergebnisse sowie die Diskussion der Zusammenhänge innerhalb der drei Kohorten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Altenpflegeausbildung, Theorie-Praxis-Transfer, Praxisanleitung, Kooperationsstrukturen und Ausbildungsqualität definiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass Schüler, die mit einer Praxismappe arbeiten, den Wissens- und Handlungstransfer signifikant besser bewältigen und zufriedener mit ihrer Ausbildung sind als Schüler ohne dieses Instrument.
Die Studie zeigt eine Tendenz, dass Lehrer mit steigendem Alter und zunehmender Berufserfahrung häufiger und intensiver Praxisbegleitungen durchführen, was sich positiv auf die Begleitung der Schüler auswirkt.
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