Bachelorarbeit, 2008
58 Seiten, Note: 2,4
Vorwort
1. Einleitung und Problemstellung
2. Zielsetzung
3. Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1. Der Body Mass Index
3.2. Soziodemografische Merkmale
3.3. Ernährungsverhalten/Ernährungswissen
3.4. Bewegungskenntnis/ -verhalten
3.5. Wie erleben wir Stress?
3.6. Gesundheitsprogramme in der VHS
3.7. Das Unternehmen Stadt inForm
4. Methodik
4.1. Entwurf des Fragebogens
4.2. Entwurf des Ernährungstagebuches
4.3. Online-Datenbankerstellung
4.4. Auswahl der Kooperationspartner
4.5. Zeitplanung der Feldarbeit
4.6. Datenschutz
4.7. Öffentlichkeitsarbeit/ Medieninformation
5. Ergebnisse
5.1. Fragen 1-7 - Anthropometrische Daten und Bildung
5.2. Fragen 8-29 - Ernährungsverhalten und Ernährungswissen
5.3. Fragen 30–32 - Stress-Check
5.4. Fragen 33–41 - Bewegungswissen/Bewegungsverhalten
5.5. Beurteilung VHS
5.6. Auswertung Ernährungstagebuch
6. Diskussion
6.1. Die Zielgruppe – Information, Motivation, Bewusstmachung
6.1.1. Informieren und Wissenslücken füllen
6.1.2. Motivieren und Begleiten
6.1.3. Bewusstmachung und Selbstverantwortung
6.2. Kooperationspartner – Informieren und Netzwerke pflegen
6.2.1. Partner informieren und gewinnen
6.2.2. Netzwerke pflegen und erweitern
6.2.3. Bereichsübergreifende Arbeit
6.3. Gewinnung der VHS
6.4. Online-Programme nutzen
6.5. Demografische Entwicklung
7. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, eine effektive Ansprache für eine spezifische Zielgruppe zu erforschen, um die Gewinnung übergewichtiger Menschen für ein geplantes Gesundheits- und Gewichtsreduktionsprogramm an der Volkshochschule (VHS) Flensburg zu optimieren und eine nachhaltige Gewichtsabnahme zu fördern.
3.1. Der Body-Mass-Index
Die Ermittlung des Body-Mass-Index (BMI) gehört in eine Datenerhebung der vorliegenden Art auf jeden Fall hinein, doch es ist ebenso wichtig, mit dieser Bemessungsgröße richtig umgehen zu können.
Der BMI ist eine Kenngröße, die das Körpergewicht eines Menschen bewerten soll. Wichtig ist zu wissen, dass der BMI nur ein grober Richtwert sein kann, denn er berücksichtigt nur das reine Gewicht eines Menschen und lässt die Körperzusammensetzung außer Acht. Ein Mensch mit einer großen Muskelmasse kann daher leicht aufgrund seines hohen Gewichtes als adipös eingestuft werden. Dies kann zu sehr verzerrten Ergebnissen führen.
Auch wenn die Frage, inwieweit Übergewicht und Adipositas ein gesundheitliches Risiko darstellen - und besonders, ab welchem BMI-Wert - in der Literatur teilweise kontrovers diskutiert wird, so wird überwiegend dennoch von einer verminderten Lebenserwartung Fettsüchtiger ausgegangen, da zum einen die Morbidität durch vermehrtes Auftreten unterschiedlicher Erkrankungen gesteigert und zum anderen die Letalität bestehender Erkrankungen durch die Fettsucht erhöht wird.
1. Einleitung und Problemstellung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Verbreitung von Adipositas und deren Folgeerkrankungen in Deutschland und die Notwendigkeit, neue Wege zur Sensibilisierung der Bevölkerung für eine gesunde Lebensführung zu finden.
2. Zielsetzung: Ziel ist es, für ein geplantes VHS-Programm zur Gewichtsreduzierung eine geeignete Ansprache der Zielgruppe zu entwickeln, um diese zur Teilnahme zu bewegen und langfristig bei der Verhaltensänderung zu unterstützen.
3. Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieses Kapitel fasst wissenschaftliche Grundlagen zu BMI, Ernährungsverhalten, Bewegungsmangel, Stresseinflüssen sowie die Situation von Gesundheitsprogrammen in Volkshochschulen zusammen.
4. Methodik: Es werden die eingesetzten Forschungsinstrumente, insbesondere die Erstellung des Fragebogens und des Ernährungstagebuchs, sowie die Strategien zur Akquise von Kooperationspartnern und zur Datensicherheit erläutert.
5. Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden ausgewertet, wobei der Fokus auf anthropometrischen Daten, dem Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie der Bewertung der VHS durch die Teilnehmer liegt.
6. Diskussion: Hier werden Ansätze zur zielgruppengerechten Ansprache diskutiert, die Bedeutung von Motivation und Netzwerkbildung hervorgehoben sowie die Rolle von Online-Programmen und dem demografischen Wandel analysiert.
7. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer alltagstauglichen Ansprache und interdisziplinärer Kooperation für den Erfolg von Präventionsmaßnahmen.
Adipositas, Gewichtsreduktion, Ernährung, Bewegung, Gesundheitsförderung, Zielgruppe, Volkshochschule, Motivation, Fragebogen, Ernährungstagebuch, Stressmanagement, Prävention, Netzwerkarbeit, Soziodemografie, Lebensstiländerung
Die Arbeit untersucht, wie eine spezifische Zielgruppe für ein neues Programm zur Gewichtsreduktion an der Volkshochschule (VHS) Flensburg erfolgreich angesprochen und motiviert werden kann.
Die zentralen Themen sind Ernährungsverhalten, Bewegung, Stressmanagement, die psychologischen Faktoren der Verhaltensänderung sowie die Rolle der Volkshochschule als Kooperationspartner.
Die zentrale Frage lautet: „Wie spreche ich für eine Gewichtsreduktionsmaßnahme im Kontext VHS meine Zielgruppe an?“
Der Autor führte eine regionale Feldstudie durch, bestehend aus einer Fragebogenaktion (sowohl handschriftlich als auch online) und der Auswertung von begleitenden Ernährungstagebüchern der Probanden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des gegenwärtigen Kenntnisstandes, die Methodik der Datenerhebung, die Darstellung der Ergebnisse und eine ausführliche Diskussion über Motivationsstrategien und Netzwerkarbeit.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Adipositas-Prävention, Ernährungspsychologie, zielgruppenspezifische Gesundheitsansprache und interdisziplinäre Kooperation beschreiben.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Zielgruppe vornehmlich aus einer älteren, überwiegend weiblichen Bevölkerungsgruppe besteht, bei der Wissenslücken in den Bereichen Ernährung und Bewegung bestehen.
Die Befragten äußerten Kritik an der Organisation, der Qualität der Kurse und einer ablehnenden Haltung der VHS gegenüber neuen Wünschen, was die Etablierung eines modernen Gesundheitsprogramms erschwert.
Das Internet bietet ein interessantes Potenzial, um insbesondere jüngere Personen und Männer für Gesundheitsmaßnahmen zu sensibilisieren, obwohl die gegenwärtige 50-Plus-Zielgruppe teilweise noch Berührungsängste zeigen könnte.
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