Seminararbeit, 2012
16 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Elite
3 Sozialprofil
3.1 Demographie
3.1.1 Alterstruktur
3.1.2 Konfession
3.1.3 Familienstatus
3.2 Herkunft
3.3 Lehrjahre und Ausbildung
3.4 Religion
4 Leitbilder
4.1 Werte
4.1.1 Humanitätswerte
4.1.2 Akzeptanzwerte
4.1.3 Authentizitätswerte
4.1.4 Soziale Werte
4.1.5 Ökonomische Werte
4.1.6 Erziehung
4.2 Moral und Ethik
5 Fazit
Die Arbeit untersucht das Sozialprofil, die Werte und die Leitbilder der deutschen Wirtschaftselite, um zu klären, wer diese Führungskräfte sind und ob ihr häufig in der Presse skizziertes Bild eines skrupellosen Profitstrebens der Realität entspricht.
3.1.2 Konfession
Mit 78% gehört eine überwältigende Mehrheit der deutschen Konzernlenker einer christlichen Religion an, hiervon sind wiederum fast zwei Drittel evangelisch oder freikirchlich. Dieser hohe Anteil ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass im Gesamtbevölkerungsdurchschnitt nur ca. ein Drittel protestantisch oder freikirchlich ist. Dementsprechend sind Katholiken und Konfessionslose in den Führungsetagen deutlich unterrepräsentiert. Noch stärker ist der protestantische Anteil in den Elternhäusern der Spitzenmanager. 66% der deutschen Wirtschaftselite ist in einem stark protestantisch geprägten Elternhaus aufgewachsen. Der hohe Anteil an Protestanten ist vermutlich darin begründet, dass sie historisch gesehen ihrer Natur nach offener gegenüber Reformen waren und dadurch wirtschaftlich prosperierten. Durch die daraus folgende soziale Besserstellung war ihnen der Zugang zu wichtigen wirtschaftlichen Positionen erleichtert.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die öffentliche Wahrnehmung deutscher Topmanager in Kontrast zu ihrem tatsächlichen Hintergrund und leitet zur Fragestellung der Arbeit über.
2 Elite: Das Kapitel definiert den Begriff der Wirtschaftselite innerhalb des soziologischen Kontexts der funktionalen Elite.
3 Sozialprofil: Hier werden soziologische Merkmale wie Demographie, Herkunft, Ausbildung und Religion der Führungskräfte detailliert beleuchtet.
4 Leitbilder: Dieses Kapitel kategorisiert die Wertevorstellungen der Manager in fünf Bereiche und analysiert deren moralische Einstellung im wirtschaftlichen Handeln.
5 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die deutsche Wirtschaftselite ein relativ konsistentes Bild aufweist, wobei die soziale Herkunft eine entscheidende Rolle für den Aufstieg spielt und moralische Erwägungen oft in einem Konflikt zu ökonomischen Zielen stehen.
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Die Arbeit analysiert die soziologische Zusammensetzung und das Wertegerüst der deutschen Wirtschaftselite, um ein differenziertes Bild der Personen hinter den Führungspositionen zu zeichnen.
Die Schwerpunkte liegen auf der demographischen Struktur, der sozialen Herkunft, dem Bildungsweg, der Rolle der Religion sowie den ethischen Wertvorstellungen der Topmanager.
Das Ziel ist es zu ergründen, wer die deutsche Wirtschaftselite wirklich ist und ob die verbreitete mediale Darstellung moralisch defizitärer Manager repräsentativ für diese Schicht ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Studien und empirischer Daten zur deutschen Spitzenmanager-Riege.
Im Hauptteil werden das Sozialprofil mit all seinen Facetten sowie die fünf Kategorien von Manager-Werten und deren Moralverständnis im Berufsalltag detailliert beschrieben.
Wirtschaftselite, Sozialprofil, Werte, Leitbilder, Sozialisation, Moral, Ethik, Karriere und Führungskräfte.
Die Studie zeigt, dass der Aufstieg stark milieubedingt ist; Nachkommen aus dem gehobenen Bürger- oder Großbürgertum haben signifikant höhere Chancen auf Spitzenpositionen.
Die Mehrheit ist christlich geprägt; viele nutzen ihren Glauben als Leitschnur für ethisches Handeln, obwohl die Bindung zur Institution Kirche variiert.
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