Bachelorarbeit, 2013
35 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Literaturüberblick
3. Theorie
3.1 Begriffsdefinitionen
3.1.1 Aggressive Steuerplanung
3.1.2 Definition konforme und nicht-konforme Steuerplanung
3.2 Theoretische Grundlagen der Steuerplanung
3.3 Forschungsfrage und Hypothesen
4. Empirische Untersuchung
4.1 Datengrundlage
4.2 Messung der aggressiven Steuerplanung
4.3 Operationalisierung der Hypothesen
4.4 Deskriptive Statistik
4.4.1 Verteilung der Konzernsteuerquote
4.4.2 Mittelwertvergleich
4.4.3 Branchenspezifische Analyse
4.5 Lineare Regression
4.5.1 Regressionsanalyse
4.5.2 Modellevaulation
5. Diskussion und Ausblick
Die Arbeit untersucht empirisch, ob die Börsennotierung einen Einfluss auf die langfristige aggressive Steuerplanung deutscher Unternehmen hat. Hierfür werden 360 IFRS-Konzernabschlüsse für den Zeitraum 2007 bis 2011 analysiert, wobei die Konzernsteuerquote als zentrales Maß für nicht-konforme Steuerplanung fungiert.
3.2 Theoretische Grundlagen der Steuerplanung
Bevor Hypothesen gebildet und somit mit der Untersuchung des eigentlichen Forschungsthemas „Einfluss der Börsennotierung auf aggressive Steuerplanung“ begonnen werden kann, wird zuerst der theoretische Hintergrund der Steuerplanung von börsennotierten Unternehmen und nicht-börsennotierten Unternehmen unter Einbeziehung verschiedener wissenschaftlicher Quellen erläutert.
Will ein Unternehmen festlegen, wie aggressiv es in der Steuerplanung vorgehen will, so vergleicht es den Nutzen, der sich aus der Steuerplanung ergibt mit den damit einhergehenden Kosten. Der Nutzen, den ein Unternehmen aus einer aggressiven Steuerplanung ziehen kann, ist eine geringere Steuerschuld und daraus resultierend verminderte Steuerzahlungen. Steuern stellen für Unternehmen signifikante Kosten dar, aus diesem Grund sollte es für Unternehmen generell ein Anliegen sein Steuern zu sparen, unabhängig ihrer Börsennotierung.
Ob börsennotierte Unternehmen aggressiver in der Steuerplanung agieren als nicht-börsennotierte Unternehmen hängt davon ab, ob sich die mit der Steuerplanung einhergehenden Kosten und Nutzen für börsennotierte und nicht-börsennotierte Unternehmen unterscheiden oder nicht.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der aggressiven Steuerplanung und Vorstellung der zentralen Forschungsfrage bezüglich des Einflusses der Börsennotierung.
2. Literaturüberblick: Darstellung aktueller empirischer Studien, die unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Börsennotierung und Steuerplanung liefern.
3. Theorie: Definition der grundlegenden Begrifflichkeiten, Erläuterung der theoretischen Hintergründe und Herleitung der zu testenden Hypothesen.
4. Empirische Untersuchung: Beschreibung der Datengrundlage, der Messmethodik sowie Durchführung der deskriptiven Statistik und der Regressionsanalyse.
5. Diskussion und Ausblick: Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse und kritische Reflexion der Forschungsarbeit.
Aggressive Steuerplanung, Börsennotierung, Konzernsteuerquote, Effective Tax Rate, IFRS, Steuervermeidung, Kapitalmarkt, Regressionsanalyse, Unternehmensgröße, Profitabilität, Verschuldung, Verlustvortrag, Anlagenintensität, Deutschland, Empirische Analyse
Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der Börsennotierung eines Unternehmens und dessen Ausmaß an aggressiver Steuerplanung.
Die Themen umfassen die Definition von Steuerplanungsstrategien, die Rolle des Kapitalmarktdrucks sowie verschiedene betriebswirtschaftliche Einflussfaktoren auf die Steuerbelastung.
Die Arbeit geht der Frage nach, ob börsennotierte Unternehmen eine aggressivere Steuerplanung betreiben als nicht-börsennotierte Unternehmen.
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, die eine deskriptive Analyse sowie eine multivariate lineare Regressionsanalyse auf Basis von 360 Konzernabschlüssen nutzt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Operationalisierung der Hypothesen, der statistischen Auswertung der Konzernsteuerquote und der Prüfung der Modellgüte.
Wichtige Begriffe sind insbesondere die Konzernsteuerquote (ETR), aggressive Steuerplanung, Kapitalmarktnotierung und verschiedene Kontrollvariablen wie Rentabilität und Verschuldungsgrad.
Diese Unterscheidung ist entscheidend, da das verwendete Messinstrument, die Konzernsteuerquote, nur die nicht-konforme Steuerplanung abbilden kann.
Die Hypothese, dass die Börsennotierung die nicht-konforme aggressive Steuerplanung steigert, konnte statistisch nicht bestätigt werden.
Signifikante Einflüsse zeigten insbesondere die Gesamtkapitalrentabilität, die Anlagenintensität, die Unternehmensgröße und das Vorliegen von Verlustvorträgen.
Die Autorin weist auf mögliche Verzerrungen durch die Steuerreform von 2008 sowie durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Unternehmenskennzahlen hin.
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