Bachelorarbeit, 2013
35 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Börsennotierung auf die aggressive Steuerplanung deutscher Unternehmen. Ziel ist es, herauszufinden, ob börsennotierte Unternehmen im Vergleich zu nicht-börsennotierten Unternehmen eine höhere Tendenz zur aggressiven Steuerplanung aufweisen.
Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der aggressiven Steuerplanung von Unternehmen ein und stellt die Relevanz des Forschungsthemas im Kontext aktueller politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen dar. Die Forschungsfrage und die wichtigsten Ziele der Arbeit werden definiert.
Literaturüberblick: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung bezüglich des Einflusses der Börsennotierung auf die aggressive Steuerplanung. Es werden die wichtigsten Erkenntnisse aus relevanten Studien vorgestellt, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Theorie: Das Kapitel legt die theoretischen Grundlagen für die empirische Untersuchung fest. Es werden die wichtigsten Begrifflichkeiten der aggressiven Steuerplanung definiert und die theoretischen Grundlagen der Steuerplanung von börsennotierten und nicht-börsennotierten Unternehmen erläutert. Auf Basis dieser theoretischen Überlegungen werden verschiedene Hypothesen aufgestellt, die im nächsten Kapitel empirisch überprüft werden.
Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung der Forschungsfrage. Es werden Informationen zur Datengrundlage, den verwendeten Kennzahlen und der Operationalisierung der Hypothesen gegeben. Die Ergebnisse der deskriptiven und multivariaten Analyse werden dargestellt und diskutiert.
Diskussion und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen, diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse im Kontext der Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsrichtungen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen aggressive Steuerplanung, Börsennotierung, Konzernsteuerquote, empirische Analyse, IFRS-Konzernabschlüsse, deutsche Unternehmen.
Aggressive Steuerplanung nutzt rechtliche Grauzonen und Gestaltungsspielräume aus, um die Steuerlast eines Unternehmens massiv zu senken, oft ohne gegen geltende Gesetze direkt zu verstoßen.
Börsennotierte Unternehmen stehen unter hohem Druck der Aktionäre, Gewinne zu maximieren. Dies kann ein Anreiz für eine aggressivere Steuerplanung sein, um das Ergebnis nach Steuern zu verbessern.
Konforme Steuerplanung hält sich strikt an den Geist und Buchstaben des Gesetzes, während nicht-konforme Planung (oder aggressive Planung) Konstrukte nutzt, die zwar formal legal sein mögen, aber rein der Steuervermeidung dienen.
Die Analyse basiert auf der Untersuchung von 360 deutschen IFRS-Konzernabschlüssen aus den Jahren 2007 bis 2011, wobei insbesondere die Konzernsteuerquote als Indikator herangezogen wurde.
Sowohl die nationale Politik als auch die EU-Kommission sehen in aggressiver Steuerplanung eine Gefahr für den fairen Wettbewerb und die staatlichen Einnahmen, weshalb verstärkt Regulierungen eingeführt werden.
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