Diplomarbeit, 2010
126 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
Gegenstand der Untersuchung
Zur Literatur
Aufbau und Methodologie
1. Was ist Globalisierung?
1.1. Begriffsdefinition Globalisierung
1.2. Wirtschaftliche Globalisierung
1.3. Diskussion der Globalisierung im afrikanischen Kontext
2. Die Auswirkungen der Globalisierung auf Afrika südlich der Sahara
2.1. Globalisierung als Chance für Afrika?
2.2. Globalisierung als Marginalisierung für Afrika
2.3. Gründe der Marginalisierung Afrikas
2.3.1. Exogene Faktoren
2.3.2. Endogene Faktoren
2.3.3. Zwischenfazit
3. Die Auswirkungen der Globalisierung auf Senegal
3.1. Soziale Lage und Wirtschaftsstruktur des Senegal
3.2. Sozio-politischer Kontext des Senegal
3.3. Die Auswirkungen der Globalisierung auf die Wirtschaft
3.3.1. Wirtschaftliche Entwicklung nach Erlangung der Unabhängigkeit
3.3.2. Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts Senegals
3.4. Entwicklungen in den wichtigen Sektoren
3.4.1. Primärer Sektor
3.4.2. Sekundärer Sektor
3.4.3. Tertiärer Sektor
3.4.4. Informeller Sektor
3.5. Außenhandel des Senegal
3.5.1. Exporte
3.5.2. Importe
3.5.3. Wettbewerbsfähigkeit und Liberalisierung des Außenhandels
3.6. Ergebnis
3.7. Auslandsverschuldung
3.8. Direktinvestitionen und Entwicklungspotenziale in Senegal
3.9. Zusammenfassung
3.10. Ausblick: Zukunft Senegals in der neoliberaler Globalisierung
4. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Globalisierung auf die Länder Afrikas südlich der Sahara, mit einem besonderen Fokus auf die Republik Senegal. Ziel ist es, die spezifische Position Senegals im globalen Wirtschaftssystem zu analysieren, Chancen und Risiken zu identifizieren und realistische Lösungsstrategien für die wirtschaftliche Entwicklung unter Einbeziehung politischer und struktureller Faktoren abzuleiten.
1.3. Diskussion der Globalisierung im afrikanischen Kontext
Die Bevölkerung Afrikas ist weniger an der Globalisierung interessiert, jedoch wird das Thema innerhalb intellektueller Kreise ausführlich behandelt. Eine afrikanische Diskussion über Globalisierung orientiert sich nicht in erster Linie an einer Intensivierung grenzüberschreitender Transaktionen oder Kapitalflüsse, eher wird die neoliberale Globalisierung als Bedrohung gesehen. Manche „Afro-Pessimisten“ betrachten Globalisierung als die Hauptursache der afrikanischen Misere und vergleichen diese mit einem Schiff.
„Im Kontext der Schifffahrt wird daher vor allem die Frage der Kommandantur und der Rolle des Kapitäns problematisiert. An Bord des Schiffes erfolgt die Marginalisierung innerhalb der Gemeinschaft der Passagiere. Man gehört lediglich dazu, weil man keine andere Wahl hat, als dazuzugehören. Auf Route und Ziel des Schiffes hat man nicht den geringsten Einfluss“.
Adebayo Adedeji der Direktor des African Center for Development and Strategic Studies und ehemaliger Executive Secretary of UN-Economic Commission for Africa, geht als einer der afrikanischen Globalisierungskritiker davon aus, dass die Globalisierung als imperiale Expansion des westlichen Zivilisationsmodells in die Entwicklungsländer verstanden werden muss. Die Ablehnung der Globalisierung durch Afrikaner geht aus der Erfahrung der Sklaverei und des kolonialen Zeitalters hervor. Im Globalisierungsprozess sieht man als eine indirekte wirtschaftliche Versklavung und Kolonialisierung des afrikanischen Kontinents rezipiert. Grundsätzlich stellt die Globalisierung für die große Mehrheit der armen Bevölkerung Afrikas ein negatives Szenario dar, das sich in Form von Ängsten, Bedrohungen und Pessimismus äußert.
Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen der Globalisierung auf Afrika und erläutert den Fokus auf den Senegal.
1. Was ist Globalisierung?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Globalisierung und beleuchtet verschiedene theoretische Ansätze sowie deren Dimensionen.
2. Die Auswirkungen der Globalisierung auf Afrika südlich der Sahara: Hier werden die Chancen und Gefahren der Globalisierung für die Region analysiert sowie interne und externe Marginalisierungsgründe dargelegt.
3. Die Auswirkungen der Globalisierung auf Senegal: Dieser Hauptteil widmet sich detailliert der wirtschaftlichen und sozio-politischen Situation Senegals inklusive Außenhandel, Verschuldung und Investitionspotenzialen.
4. Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert, wie durch strukturelle Reformen eine bessere Integration in den Weltmarkt gelingen kann.
Globalisierung, Subsahara-Afrika, Senegal, Marginalisierung, Wirtschaftsentwicklung, Außenhandel, Direktinvestitionen, Armutsbekämpfung, Strukturanpassung, Handelsbilanz, Rohstoffexport, politische Stabilität, NEPAD, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen globaler ökonomischer Prozesse auf die Staaten Afrikas südlich der Sahara, unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Senegal.
Die zentralen Themen sind der Globalisierungsprozess, die Marginalisierung afrikanischer Volkswirtschaften, die Bedeutung von Direktinvestitionen sowie die Handelsbeziehungen und Verschuldung des Senegals.
Das primäre Ziel ist es, die Position Senegals im globalen Wirtschaftssystem zu bewerten und Lösungsstrategien aufzuzeigen, wie das Land trotz struktureller Hindernisse eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung erreichen kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien von Organisationen wie Weltbank, IWF und UN sowie einer Auswertung ökonomischer Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung Senegals.
Im Hauptteil wird detailliert auf die Wirtschaftsstruktur Senegals, die Entwicklung der verschiedenen Sektoren (Primär, Sekundär, Tertiär), den Außenhandel, die Auslandsschulden und die Rolle von ausländischen Direktinvestitionen eingegangen.
Globalisierung, Subsahara-Afrika, Senegal, wirtschaftliche Marginalisierung, ausländische Direktinvestitionen (ADI) und strukturelle Anpassungsprogramme.
Der Autor betont, dass eine einseitige Fixierung auf Rohstoffexporte und die mangelnde Diversifizierung der Wirtschaft die Entwicklung hemmen und die Anfälligkeit für externe Preisschocks erhöhen.
Politische Stabilität und demokratische Reformen werden als essenzielle Standortfaktoren genannt, die Senegal im regionalen Vergleich Westafrikas attraktiv für Investoren machen.
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