Masterarbeit, 2013
71 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Voice over IP - Technologie
2.1 Begriffsklärung VoIP
2.2 Synchrone Kommunikation
2.3 VoIP in der Praxis
2.4 VoIP in der Bildung
3. Skype
3.1 Grundlegendes
3.2 Technische Voraussetzungen
3.3 Telefonieren mit Skype
3.4 Weitere Möglichkeiten
3.5 Einsatzmöglichkeiten von Skype
3.5.1 Skype in Unternehmen
3.5.2 Projekt „Skype in the classroom“
4. Mündliche Kommunikationskompetenz
4.1 Der Kompetenzbegriff
4.2 Förderung der Kommunikationskompetenz
5. Der Einsatz von Skype an Schulen
5.1 Medieneinsatz an Schulen
5.1.1 Medienkompetenz & Medienbildung an Schulen
5.1.2 Medienkompetenz der Lehrkräfte
5.1.3 Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler
5.2 Einsatz im Klassenzimmer
5.2.1 Gründe für den Einsatz
5.2.2 Kritische Reflexion in der Literatur
5.3 Einsatz von Skype im Fremdsprachenunterricht
5.3.1 Förderung der sprachlichen Kompetenz
5.3.2 Durchführung von Rollenspielen
5.3.3 Didaktische Konzeption
6. Projekt „Einsatz von Skype im Englischunterricht“
6.1 Entwicklung des Projekts
6.2 Entwicklung der Leitfäden für die Lehrkräfte
6.3 Methodisches Vorgehen
6.3.1 Forschungsansatz: Qualitative Forschung
6.3.2 Action Research
6.3.3 Sampling
6.3.4 Datenerhebungsmethode: Das problemzentrierte Interview
6.3.4.1 Die Befragung
6.3.4.2 Der Interviewleitfaden
6.3.5 Datenauswertung: Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
6.3.5.1 Theoretisches Vorverständnis
6.3.5.2 Auswertung der empirischen Untersuchung
6.4 Darstellung der Ergebnisse
6.4.1 Ergebnisse der einzelnen Befragungen
6.4.1.1 Ergebnisse der 1. Befragung
6.4.1.2 Ergebnisse der 2. Befragung
6.4.2 Fazit & Verknüpfung zum aktuellen Forschungsstand
7. Zukunft der Videotelefonie
Ziel der Arbeit ist es, den Einsatz von Skype zur Förderung der Kommunikationskompetenz an beruflichen Schulen im Rahmen eines Praxisprojekts zu untersuchen und einen Gesamtleitfaden für Lehrkräfte zu entwickeln. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, inwieweit solche didaktischen Handreichungen den Lehrkräfte-Support bei der Durchführung von Skype-gestützten Projekten unterstützen und erleichtern können.
Action Research
Nachdem die Entscheidung auf die qualitative Forschung gefallen war, musste nun innerhalb der qualitativen Forschung ein konkretes Design zur Erforschung der Problemstellung gewählt werden. Hier bot sich Action Research als Design an. Ferrance (2000, S. 1) beschreibt Action Research als eine gemeinschaftliche Tätigkeit, um Lösungen für alltägliche Probleme, zum Beispiel an Schulen, zu finden. Wissenschaftliche Forschung im Bereich der Bildung wird von Lehrkräften manchmal als praxisfern bezeichnet. Hier setzt Action Research an. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden nicht einfach blind in die Praxis übernommen sondern in mehreren Durchgängen in Praxisprojekten probeweise umgesetzt und kritisch reflektiert (Ferrance, 2000, S. 13). Dadurch erlangen die Lehrkräfte mehr Sicherheit bei der Umsetzung neuer Technologien, Ideen oder Unterrichtsstile.
„This research is carried out within the context of the teacher’s environment—that is, with the students and at the school in which the teacher works—on questions that deal with educational matters at hand“ (Ferrance, 2000, S. 1). Deshalb hat sich Action Research für diese Masterarbeit angeboten.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Bildungssektor und definiert die Zielsetzung der Masterarbeit.
2. Voice over IP - Technologie: Erläutert die theoretischen Grundlagen der VoIP-Technologie, synchrone Kommunikationsformen und deren spezifische Relevanz in Bildungskontexten.
3. Skype: Analysiert Skype als marktführende Anwendung, beleuchtet technische Voraussetzungen sowie betriebswirtschaftliche Vorteile und Einsatzszenarien im Unternehmens- und Schulbereich.
4. Mündliche Kommunikationskompetenz: Definiert den Kompetenzbegriff aus linguistischer und lernpsychologischer Sicht und diskutiert Strategien zur Förderung von Gesprächsfähigkeiten.
5. Der Einsatz von Skype an Schulen: Untersucht die Rolle der Medienkompetenz, Gründe für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht und kritische Reflexionen zur didaktischen Umsetzung.
6. Projekt „Einsatz von Skype im Englischunterricht“: Dokumentiert das konkrete Forschungsprojekt, das methodische Vorgehen mittels Action Research und präsentiert die Ergebnisse der Lehrkräfte-Befragungen.
7. Zukunft der Videotelefonie: Wirft einen Ausblick auf langfristige Perspektiven, wie die zunehmende Bedeutung von Long Distance Learning und die Einbindung internationaler Partnerklassen.
Skype, VoIP, Kommunikationskompetenz, Medienkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Action Research, Qualitative Inhaltsanalyse, Lehrkräfte, Rollenspiele, E-Learning, Videotelefonie, Gesprächssimulation, Bildungstechnologie, Schülermotivation, Didaktik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Skype als Kommunikationswerkzeug im Englischunterricht an beruflichen Schulen, um die mündliche Kommunikationskompetenz der Lernenden gezielt zu fördern.
Zu den Kernbereichen zählen die VoIP-Technologie, die didaktische Einbindung von Videotelefonie, die Förderung sprachlicher Kompetenzen sowie die Entwicklung unterstützender Materialien für Lehrkräfte.
Das Ziel ist die Erstellung und Evaluation eines Gesamtleitfadens, wobei untersucht wird, inwieweit solche Hilfestellungen Lehrkräfte bei der erfolgreichen Umsetzung von Skype-Projekten im Klassenzimmer unterstützen.
Der Autor nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, basierend auf dem Design der „Action Research“ (Aktionsforschung), und wertet die Daten mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring aus.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zur VoIP-Technologie und Kommunikationskompetenz, die kritische Diskussion des Medieneinsatzes in Schulen sowie die detaillierte Beschreibung und Auswertung des durchgeführten Praxisprojekts.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Skype, Medienkompetenz, Fremdsprachendidaktik, Gesprächssimulation und qualitative Bildungsforschung definieren.
Die Arbeit empfiehlt eine Kick-off Veranstaltung, in der die Schülerinnen und Schüler mit der Hardware (Headsets) und dem Skype-Account vertraut gemacht werden, um technische Hürden während der eigentlichen Unterrichtseinheiten zu minimieren.
Auf Webcams wurde bewusst verzichtet, da die Audioqualität für den Spracherwerb kritisch ist und die Präsenz einer Kamera insbesondere ängstliche Schülerinnen und Schüler unter Druck setzen könnte, während die Audio-Konzentration einen gewissen Schutzraum bietet.
Das Peer-Feedback fungiert als Reflexionsinstrument, das den Lernenden hilft, ihr eigenes Kommunikationsverhalten einzuschätzen und aus den Rückmeldungen der Mitschüler zu lernen, wobei die Qualität des Feedbacks von der Zielgruppenabstimmung abhängt.
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