Masterarbeit, 2013
136 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung & Forschungsfragen
1.3 Methode
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Bedeutung des CEM für die Unternehmenskommunikation
2.1 Einführung
2.1.1 Begriffsdefinition „Experience“
2.1.2 CEM als strategischer Managementansatz
2.2 Erlebnisdimensionen des CEM
2.2.1 Sensorische Dimension
2.2.2 Emotionale Dimension
2.2.3 Kognitive Dimension
2.2.4 Verhaltensbezogene Dimension
2.2.5 Lifestyle-Dimension
2.2.6 Soziale Dimension
2.2.7 Moderierende Wirkungsgrößen
2.3 CEM & Unternehmenskommunikation
2.3.1 CEM & Live Communication
2.3.2 Kommunikationsinstrumente des CEM
2.3.3 CEM & Integrierte Unternehmenskommunikation
3 Unternehmenskommunikation auf Musikfestivals
3.1 Events in der Unternehmenskommunikation
3.1.1 Selbstinszenierte Events
3.1.2 Fremdinszenierte Events
3.2 Special-Event: Musikfestival
3.2.1 Musikfestivalmarkt in Österreich
3.2.2 Angebot & Nachfrage
3.2.3 Nischenmarkt „Blasmusik“
3.2.4 „Woodstock der Blasmusik“-Festival
3.3 Mögliche Kommunikationsmaßnahmen auf Musikfestivals
3.3.1 Sponsoring
3.3.2 Ambush Marketing
3.3.3 Ambient Media
3.3.4 Messe/Ausstellungsbeteiligung
3.4 Erlebnisdimensionen auf Musikfestivals
3.4.1 Emotionen & Assoziationen von Musik
3.4.2 Vier Erlebnissphären
3.4.3 Erfahrungsdimension auf Musikfestivals
3.4.4 Erlebniskategorien für Kulturorganisationen
3.4.5 Vier Motive erwarteter Konsumerlebnisse
4 Ausstellung auf Musikfestivals als Kommunikationsinstrument des CEM
4.1 Begriffsklärung: Ausstellung vs. Messe
4.2 Bedeutung von Ausstellungen für die Unternehmenskommunikation
4.2.1 Quantitative Kommunikationsziele
4.2.2 Qualitative Kommunikationsziele
4.2.3 Funktionen von Ausstellungen
4.3 Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation
4.3.1 Exkurs: Musikfestivals als „externes“ Brand Land
4.3.2 Kundenakzeptanz
4.3.3 Branchenfit
4.3.4 Bekanntheit & Unternehmenswahrnehmung
4.3.5 Halo-Effekt
4.4 BesucherInnenspezifische Erlebnisdimensionen auf Musikfestivals
4.4.1 Sensorische Erfahrung
4.4.2 Relationale Erfahrung
4.4.3 Individuell-emotionale Erfahrung
4.4.4 Kollektiv-emotionale Erfahrung
5 Fazit
6 Empirische Untersuchung
6.1 Empirische Zielsetzung
6.2 Empirische Subforschungsfragen & Hypothesen
6.3 Methodologie
6.4 Qualitätssicherung
6.4.1 Gütekriterien
6.4.2 Pre-Test
6.5 Aufbau des Fragebogens & Operationalisierung
6.5.1 Einstieg
6.5.2 Erforschung der Erlebnisdimensionen
6.5.3 Einstellung zur Ausstellung
6.5.4 Soziodemographische Daten
6.5.5 Gewinnspiel und Endseite
6.6 Auswertungsmethode
7 Darstellung der Forschungsergebnisse
7.1 Sampling
7.2 Forschungsfrage Eins
7.3 Forschungsfrage Zwei
7.4 Forschungsfrage Drei
8 Conclusio
8.1 Beantwortung der Forschungsfragen
8.1.1 Beantwortung theoriegeleiteter Forschungsfragen
8.1.2 Beantwortung empirischer Forschungsfragen
8.1.3 Beantwortung der Hauptforschungsfrage
8.2 Diskussion & Handlungsempfehlungen
8.3 Limitation & Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Eignung von Musikfestivals als Einsatzgebiet für das Kommunikationsinstrument "Ausstellung" aus der Perspektive eines nach dem Customer Experienced Management (CEM) geführten Unternehmens. Zentrales Ziel ist es, die Bedeutung von CEM für die Unternehmenskommunikation zu analysieren, spezifische Erlebnisdimensionen auf Musikfestivals zu identifizieren und den Zusammenhang zwischen diesen Erfahrungen und der Bewertung einer Ausstellung durch die Festivalbesucher zu empirisch zu erforschen.
3.2.1 Musikfestivalmarkt in Österreich
Festivals haben sich seit 1990 immer stärker entwickelt und haben sich bereits zu einem wichtigen Tourismus und Freizeitfaktor etabliert. Der nationale aber auch internationale steigende Markt zeigt weiters, wie wichtig zum einen der Eventmanagementbereich geworden ist, aber auch, dass hier große Chancen für die Unternehmenskommunikation möglich sind (vgl. Yeoman 2009, S. xviii).
Der Freizeit wird trotz oder womöglich auch gerade wegen des hektischen und leistungsorientierten Lebensstils vieler Menschen in der heutigen Gesellschaft ein besonders wichtiger Stellenwert im Leben eingeräumt. Freizeit kann jedoch unterschiedliche Begriffsauffassungen haben, so unterscheiden Ali-Knight/Robertson (2009, S. 4f) zwischen folgenden vier Begriffsverständnissen von Freizeit:
• Freizeit als Zeit
• Freizeit als Aufwand
• Freizeit als Zustand des Seins
• Freizeit als Antithese – etwas was nicht Arbeit oder Gezwungenes ist
Opaschowski (2008, S. 26) beschreibt Freizeit als „private Muße-Zeit und zweckfreie Tätigkeit“, wobei eine Tätigkeit eher dann der Freizeit einer Person zugeschrieben wird, je weniger diese einen zwingenden und verpflichtenden Charakter hat.
1 Einleitung: Vorstellung des Forschungsfeldes, der Zielsetzung sowie der theoretischen und empirischen Fragestellungen der Arbeit.
2 Bedeutung des CEM für die Unternehmenskommunikation: Erläuterung der Grundlagen des CEM, der verschiedenen Erlebnisdimensionen und deren Relevanz für moderne Kommunikationsstrategien.
3 Unternehmenskommunikation auf Musikfestivals: Einordnung von Musikfestivals als Eventform und Analyse von Kommunikationsmaßnahmen im Kontext der Erlebnisgesellschaft.
4 Ausstellung auf Musikfestivals als Kommunikationsinstrument des CEM: Detaillierte Betrachtung von Ausstellungen als Instrument der Unternehmenskommunikation sowie der spezifischen Anforderungen und Herausforderungen bei Musikfestivals.
5 Fazit: Theoretische Zusammenfassung der Ergebnisse und Bestätigung des Potenzials von Musikfestivals für CEM-Maßnahmen.
6 Empirische Untersuchung: Darlegung der methodischen Vorgehensweise, der Hypothesen und des Aufbaus der Online-Befragung beim "Woodstock der Blasmusik"-Festival.
7 Darstellung der Forschungsergebnisse: Analyse der Umfragedaten und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels statistischer Verfahren.
8 Conclusio: Finale Beantwortung der Forschungsfragen, Diskussion der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Customer Experienced Management, Unternehmenskommunikation, Musikfestival, Ausstellung, Live Communication, Erlebnisdimensionen, Konsumerlebnis, Eventmarketing, Sponsoring, Brand Lands, empirische Untersuchung, Woodstock der Blasmusik, Kundenbindung, Erlebnisgesellschaft, Multisensualität.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen "Customer Experienced Management" (CEM) auf Musikfestivals nutzen können, um Kunden emotional zu binden, mit besonderem Fokus auf das Kommunikationsinstrument "Ausstellung".
Die Schwerpunkte liegen auf dem CEM-Managementansatz, der Rolle von Events in der Unternehmenskommunikation, der Struktur von Musikfestivals als "externe" Markenwelten und der empirischen Bewertung von Ausstellungsformaten.
Es wird untersucht, inwiefern sich Musikfestivals als Einsatzgebiet für CEM-Instrumente eignen und welche spezifischen Faktoren (wie Werten-Fit oder Kundenakzeptanz) bei einer Ausstellungsteilnahme für die Unternehmenskommunikation zu beachten sind.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. Dabei wurden über 700 Besucher des Festivals "Woodstock der Blasmusik 2013" zu ihren Erlebnissen und zur Einstellung gegenüber einer Ausstellung befragt und die Daten statistisch (SPSS) ausgewertet.
Der theoretische Hauptteil definiert CEM-Erlebnisdimensionen und ordnet Events und Messen/Ausstellungen in den Kommunikationsmix ein. Der empirische Teil prüft Hypothesen über Zusammenhänge zwischen Festivalerfahrungen und der Bewertung der Ausstellung.
Wichtige Begriffe sind Customer Experienced Management, Musikfestival, Ausstellung, Live Communication, Erlebnisdimensionen und Markenbindung.
Die empirische Untersuchung zeigte signifikante positive Zusammenhänge zwischen allen vier untersuchten Erlebnisdimensionen (sensorisch, relational, individuell- und kollektiv-emotional) und der Bewertung der Ausstellung, wobei der stärkste Effekt bei kollektiv-emotionalen Erfahrungen auftrat.
Die Analyse ergab, dass personenbezogene Merkmale wie Geschlecht oder Einkommen keinen signifikanten Einfluss auf die Bewertung der Ausstellung hatten, während die Aufenthaltsdauer am Festival statistisch relevante Unterschiede in der Bewertung nach sich zog.
Unternehmen sollten bei einer Beteiligung vor allem versuchen, kollektiv-emotionale Erlebnisse am Festival aktiv zu fördern, beispielsweise durch Gemeinschaftsspiele oder interaktive Aktionen, um eine positive Wahrnehmung zu erzielen.
Der Halo-Effekt legt nahe, dass Unternehmen, die mit einem positiv beurteilten Festival verbunden sind, durch Transfer positive Effekte auf ihre eigene Dienstleistungs- oder Unternehmenswahrnehmung erzielen können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

