Diplomarbeit, 2013
75 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
Teil 1 – Demografischer Wandel
1. Begriffsklärung
1.1 Demografie
1.1.1 Zum Begriff
1.1.2 Zur Geschichte
1.2 Demografischer Wandel
1.2.1 Die Alterspyramide
1.2.2 Vom Aussterben der Deutschen
2. Der Wandel in Ostdeutschland
2.1 Besonderheiten der „Neuen“ Bundesländer im geschichtlichen Zusammenhang
2.1.1 Wirtschaftliche Entwicklung
2.1.2 Wanderungen
2.1.3 Familienpolitik
2.2 Ein Blick in die Lausitz
2.2.1 Geografische Einordnung
2.2.2 Demografische Entwicklung in der Region
2.3 Auswirkungen der demografischen Entwicklungen für die Region
Teil 2 – Jugend auf dem Land
3. Jugend
3.1 Der Begriff Jugend
3.2 Entwicklung der Jugend
4. Land
4.1 „Land“ und „Dorf“
4.2 Ländliche Region
4.3 Sozialer Wandel auf dem Land
5. Zu den Lebenslagen junger Menschen in ländlichen Regionen
5.1 „Landjugend“ – Im Auge des Betrachters
5.1.1 Defizitäre oder benachteiligte Landjugend
5.1.2 „Eigenständige“ Landjugend
5.1.3 Das Bild einer ländlichen Jugend zwischen Tradition und Moderne
5.2 Die „Eigenheiten“ der Landjugend in Bezug auf ihre Lebenssituation
6. Auswirkungen des Wandels in der Lausitz auf die sozialen Chancen von Jugendlichen
6.1 Jugendkultur
6.1.1 Allein vor dem Computer oder was?
6.1.2 Freizeitpendler
6.2 Bildung
6.2.1 Schule als Schlüssel zum Erfolg
6.2.2 Schule ohne Schüler
6.2.3 Soziale Folgen
6.3 Ausbildung und Berufseinstieg
6.3.1 Ausbildung – Lernen fürs Leben?
6.3.2 Hauptsache Arbeit?
7. Zusammenfassung
8. Quellen
8.1 Literatur:
8.2 Internetrecherche:
8.3 Bildmaterial:
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das soziale Leben und die Chancen junger Menschen in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands, wobei die Lausitz als konkretes Fallbeispiel dient. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen traditionellen Vorstellungen von Landjugend und der heutigen, durch Modernisierung und demografische Schrumpfung geprägten Lebenswirklichkeit aufzuzeigen, mit einem besonderen Fokus auf Bildung und berufliche Perspektiven.
6.2.1 Schule als Schlüssel zum Erfolg
Es ist bereits angedeutet worden, dass sich das „Lernen“ in der heutigen Zeit nicht mehr nur auf die Kindheit und Jugend beschränkt. Das Gefühl, nach erfolgreichem Abschluss einer Berufsausbildung „ausgelernt“ zu haben und für das Berufsleben (bis zur Rente) vorbereitet zu sein, hat wohl kaum noch ein junger Mensch. Die meisten haben sich auf das „lebenslange Lernen“ bereits eingestellt. Dennoch ist die Schulbildung der Ausgangspunkt für die mögliche berufliche Zukunft. An die schulischen Erfolge knüpfen sich neben den wirtschaftlichen Aspekten der Berufsbiographie auch die sozialen Verhältnisse im Erwachsenenleben. Das bedeutet die Art der besuchten Schule hat Einfluss auf das soziale Milieu in dem sich ein zukünftiger Erwachsener bewegen wird.
Der Lebensstil, kulturelle und politische Partizipation, der soziale Umgang bis hin zur Partnerwahl sind demnach maßgeblich von der zu erreichenden Schulbildung abhängig, so beschreibt es die Sächsische Staatsregierung in ihrem Zweiten Kinder- und Jugendbericht. Hier kann angefügt werden, dass auch umgekehrt ein Zusammenhang besteht. Die soziale Schicht aus der die Kinder und Jugendlichen kommen bestimmt den schulischen Werdegang mit. Dies ist unter anderem dadurch zu erklären, dass Schule „einen gelingenden Alltag von Kindern und Jugendlichen weitgehend selbstverständlich voraus [setzt].“ Die Verantwortung den Kindern und Jugendlichen außerschulische Erfahrungen, Anregungen, Handlungsspielräume und Zugänge zu Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen, liegt in erster Linie bei der Familie. Viele Familien der Region können aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen dieser Verantwortlichkeit nicht oder nur in eingeschränktem Maß gerecht werden.
Der Druck auf die Schülerinnen und Schüler einen möglichst guten Schulabschluss zu erreichen wächst. Vor allem der Wandel des Beschäftigungssystems und die prekäre wirtschaftliche Situation in der Lausitz lassen ein Scheitern in der Schule zu einem außerordentlichen Risiko des sozialen Abstiegs werden.
Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Landlebens und des demografischen Wandels ein und erläutert die Beweggründe der Autorin für die Wahl dieses Forschungsthemas am Beispiel der Lausitz.
Teil 1 – Demografischer Wandel: Hier werden die theoretischen Grundlagen des demografischen Wandels sowie die spezifischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Ostdeutschland und der Lausitz beleuchtet.
Teil 2 – Jugend auf dem Land: Dieser Teil setzt sich mit den theoretischen Begriffen von Jugend und Land auseinander und hinterfragt das Bild der „Landjugend“ in der heutigen Zeit.
Auswirkungen des Wandels in der Lausitz auf die sozialen Chancen von Jugendlichen: Hier werden die Auswirkungen der demografischen Situation auf zentrale Bereiche wie Jugendkultur, Schule und Berufseinstieg analysiert.
Zusammenfassung: Das Fazit fasst die komplexen Zusammenhänge zwischen demografischem Wandel, Bildung und den sozialen Chancen der Jugendlichen in der Lausitz abschließend zusammen.
Quellen: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendete Literatur, Internetquellen und das Bildmaterial auf.
Demografischer Wandel, Lausitz, Landjugend, Ostdeutschland, Sozialpädagogik, Bildungschancen, Schulschließungen, Migration, Erwerbstätigkeit, Jugendkultur, Landleben, Überalterung, Berufseinstieg, Bevölkerungsschrumpfung, Regionale Entwicklung
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf das soziale Leben und die Perspektiven von Jugendlichen, die in ländlichen Regionen Ostdeutschlands, speziell in der Lausitz, aufwachsen.
Die Schwerpunkte liegen auf der demografischen Entwicklung der Region, der Situation der Bildungseinrichtungen, der Berufsperspektiven für Jugendliche sowie der Bedeutung von Jugendkultur und Freizeitgestaltung im ländlichen Raum.
Das Hauptziel ist es, die spezifischen Lebenslagen der "Landjugend" in der Lausitz zu verdeutlichen und zu analysieren, wie infrastrukturelle und wirtschaftliche Herausforderungen durch den demografischen Wandel die Bildungschancen der jungen Generation beeinflussen.
Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Analyse, die auf vorhandenen Studien der Landjugendforschung, demografischen Daten sowie offiziellen Berichten (z.B. Kinder- und Jugendberichte) basiert, um die soziale Situation der Jugendlichen in der Lausitz einzuordnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung des demografischen Wandels und der Besonderheiten Ostdeutschlands sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Lebenswelt von Jugendlichen, inklusive der Probleme durch Schulschließungen und schwierige Ausbildungsbedingungen.
Wichtige Begriffe sind Demografischer Wandel, Landjugend, Lausitz, soziale Chancen, Bildungsbenachteiligung, Abwanderung und Lebensumwelt.
Die Lausitz steht als Beispiel für besonders extreme demografische Auswirkungen in Ostdeutschland, da sie sowohl durch den wirtschaftlichen Umbruch nach 1990 als auch durch eine rasante Überalterung und Abwanderung junger Menschen, insbesondere junger Frauen, geprägt ist.
Die Bildungspolitik, insbesondere in Form von Schulschließungen aufgrund sinkender Schülerzahlen, hat einen massiven Einfluss auf das soziale Leben der Jugendlichen, da sie längere Schulwege und Einschränkungen bei der Pflege sozialer Kontakte nach sich zieht.
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