Diplomarbeit, 2010
153 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Planung, dem Seeding und der Steuerung von Viral Marketing im Social Web. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Viral Marketings im Kontext des Social Webs zu erforschen und deren Bedeutung für die Marketing-Praxis aufzuzeigen. Die Arbeit untersucht dabei die soziologischen und psychologischen Einflussfaktoren, die den Erfolg von Viral Marketing Kampagnen beeinflussen, sowie die Diffusion von Viral Marketing Botschaften in virtuellen sozialen Netzwerken. Darüber hinaus wird ein Modell des Viral Marketing Prozesses im Social Web vorgestellt.
Die Einleitung stellt die Motivation und Zielsetzung der Arbeit vor, erläutert die Methodik und Vorgehensweise und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit. Die theoretische Abhandlung widmet sich zunächst dem Social Web und definiert den Begriff im Kontext von Web 2.0. Es erfolgt eine Klassifizierung von Social Web Plattformen und eine Analyse ihrer Funktionen und Nutzen. Im weiteren Verlauf wird Viral Marketing als Weiterentwicklung des Word-of-Mouth vorgestellt. Es werden die Grundlagen des Word-of-Mouth, seine wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren sowie die Charakterisierung des Viral Marketings beleuchtet. Die Abgrenzung zwischen Word-of-Mouth und Viral Marketing bildet den Abschluss dieses Kapitels. Kapitel 3 untersucht soziologische und psychologische Einflüsse auf Viral Marketing im Social Web. Es werden die Grundlagen sozialer Netzwerkstrukturen, die Charakteristika sozialer Netzwerkstrukturen im Social Web sowie die Bedeutung von Meinungsführern und Social Hubs analysiert. Außerdem werden wesentliche psychologische Einflussfaktoren wie Involvement und Emotionen betrachtet. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Diffusion von Viral Marketing Botschaften in virtuellen sozialen Netzwerken. Die empirische Erhebung stellt das Untersuchungsziel, die Konzeptspezifikation und Hypothesenentwicklung sowie die Indikatorenbildung und Operationalisierung vor. Die Erhebungsmethode, die Methoden der Datenanalyse, die Hypothesenprüfung und Ergebnisdarstellung werden erläutert. Es folgt eine Ergebnisdiskussion und eine kritische Betrachtung der empirischen Ergebnisse. Die Schlussbetrachtung fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen, leitet Implikationen für die Marketing-Praxis ab und gibt einen Ausblick auf offene Fragen.
Viral Marketing, Social Web, Social Media, Web 2.0, Word-of-Mouth, Soziologie, Psychologie, Involvement, Diffusion, Marketing-Praxis, Empirische Erhebung.
Viral Marketing ist eine Marketingform, die soziale Netzwerke nutzt, um Botschaften durch Mundpropaganda (Word-of-Mouth) schnell und exponentiell wie ein Virus zu verbreiten.
Im Web 2.0 werden Nutzer von reinen Konsumenten zu „Prosumenten“, die eigene Inhalte (User Generated Content) erstellen und über Social Web Plattformen teilen.
Social Hubs sind Personen mit einer hohen Anzahl an sozialen Verbindungen und hoher Reichweite, die als Multiplikatoren für Marketingbotschaften dienen.
Vor allem hohes Involvement und starke Emotionen wie Überraschung oder Freude motivieren Nutzer dazu, Inhalte in ihrem Netzwerk zu teilen.
Der Prozess umfasst fünf Phasen: Zielsetzung, Analyse, Kreation der Botschaft, Steuerung und schließlich das Seeding (die gezielte Verbreitung).
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