Bachelorarbeit, 2013
73 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund zur Zirkuspädagogik
2.1 Die Zirkuspädagogik – Eine Begriffsannäherung
2.2 Zirzensische Künste im Kinder- und Jugendzirkus
2.3 Zirkuspädagogische Konzepte
2.3.1 Das Zirkuspädagogische Konzept von Steven Ward
2.3.2 Das Zirkuspädagogische Konzept von Ernst Jonny Kiphard
2.3.3 Zusammenfassung: Wirkungsbereiche der Zirkuspädagogik
2.4 Der motorische Wirkungsbereich
2.5 Der kognitive Wirkungsbereich
2.6 Der sozial-emotionale Wirkungsbereich
2.6.1 Kommunikative Kompetenz
2.6.2 Emotionale Kompetenz
2.6.3 Soziale Handlungsfähigkeit
2.6.4 Zusammenfassung
3 Theoretischer Hintergrund zur Gruppendynamik
3.1 Die Gruppe – Eine Begriffsannäherung
3.2 Die Forschungsteilnehmer als Gruppe
3.2.1 Die Schulklasse als Gruppe
3.2.2 Die Zirkusprojektteilnehmer als Gruppe
3.3 Gruppendynamik – Eine Begriffsbestimmung
3.4 Instrumente der Gruppendynamik
4 Das Zirkusprojekt
4.1 Zeitliche und räumliche Rahmenbedingungen
4.2 Personelle Rahmenbedingungen
4.3 Teilnehmerorientierte Voraussetzungen
4.4 Ziel und Thema der Projektwoche
4.5 Projektstruktur und Ablauf des Projekts
5 Forschung zur Gruppendynamik der Projektklassen
5.1 Angewandte Erhebungsverfahren
5.1.1 Erhebungsmethode: Beobachtung
5.1.2 Erhebungsmethode: Soziometrischer Test
5.2 Angewandte Auswertungsverfahren und Darstellungsformen
5.2.1 Quantitative Auswertungsverfahren und Darstellungsformen
5.2.2 Qualitative Auswertungsverfahren und Darstellungsformen
5.3 Gruppendynamik der Subgruppen
5.3.1 Subgruppe Pyramidenbau
5.3.2 Subgruppe Trampolin
5.3.3 Subgruppe Jonglage und Diabolo
5.3.4 Zusammenfassung: Gruppendynamik der Subgruppen
5.4 Gruppendynamik der Gesamtgruppe
5.5 Zusammenfassung: Zusammenführung von Hypothese und Empirie
Die vorliegende Arbeit untersucht empirisch, ob sich zirkuspädagogische Projektwochen positiv auf die Gruppendynamik von Schulklassen auswirken. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit das gemeinsame Erlernen zirzensischer Künste den sozialen Zusammenhalt und die Interaktionen innerhalb der Schülergruppe stärkt.
2.6.4 Zusammenfassung
In den letzten Kapiteln wurden die vielversprechenden Möglichkeiten der zirkuspädagogischen Arbeit deutlich. Neben den Bereichen der motorischen und kognitiven Förderung scheint vor allem der positive Einfluss von Zirkus auf die sozial-emotionalen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen eine große Chance in der zirkuspädagogischen Arbeit darzustellen. Es wurde deutlich, dass der Hauptgrund für das große Wirkungspotential im sozial- emotionalen Bereich in der Gemeinschaft im Zirkus zu finden ist. Aus der Vielfalt an einzelnen Kunststücken und Nummern entwickelt sich im Laufe eines zirkuspädagogischen Projekts eine Aufführung, die, obwohl sie ihre Vielfalt stets bewahrt, als Einheit wahrgenommen wird. Alle Teilnehmer werden involviert, es entstehen verschiedene Kleingruppen, die aber doch sehr eng miteinander verbunden sind, da sie gemeinsam Zirkus machen und, wie es im Kinder- und Jugendzirkus oft der Fall ist, sich die einzelnen Nummern thematisch in ein Gesamtthema einfügen und daher voneinander abhängen (vgl. Kapitel 4.4). Aus Individuen werden Teile des Gesamtprojekts Zirkus, was einen starken Gruppenzusammenhalt, ein Wir-Gefühl, erzeugt.
Der Anspruch der Zirkuspädagogik, sich positiv auf das Sozialgefüge der Teilnehmer auszuwirken, stellt den Ausgangspunkt der Forschung dieser Arbeit dar. Die Forschung soll einen Beitrag dazu leisten, aufzuklären, ob und wenn ja inwiefern die zirkuspädagogische Arbeit diesem Anspruch in der Praxis gerecht wird. Die Forschung wird an der Teilnehmergruppe eines zirkuspädagogischen Schulklassenprojekts durchgeführt und bedient sich der Forschungsinstrumente der Gruppendynamik. Um ein besseres Verständnis bezüglich der Forschung (Kapitel 5) zu gewährleisten, liefert das nachfolgende Kapitel den theoretischen Hintergrund zur Gruppendynamik und der Gruppe, als deren Forschungsgegenstand.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt das Zirkusprojekt vor, erläutert die Motivation des Autors und definiert den theoretischen Rahmen sowie die Struktur der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund zur Zirkuspädagogik: Dieses Kapitel entwickelt ein Grundverständnis für den Zirkus als Lernfeld und analysiert die pädagogischen Wirkungsbereiche, insbesondere die sozial-emotionale Dimension.
3 Theoretischer Hintergrund zur Gruppendynamik: Es werden grundlegende Definitionen von Gruppen und gruppendynamischen Prozessen erarbeitet, die als Basis für die empirische Analyse dienen.
4 Das Zirkusprojekt: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Rahmenbedingungen, Teilnehmer und den inhaltlichen Ablauf des untersuchten Zirkusprojekts auf dem Zirkus-Luna-Hof.
5 Forschung zur Gruppendynamik der Projektklassen: Hier werden die Erhebungsverfahren (Beobachtung, soziometrischer Test) und Auswertungen vorgestellt, um die Forschungshypothese empirisch zu prüfen.
Zirkuspädagogik, Gruppendynamik, Soziometrie, Sozialkompetenz, Schulpädagogik, Erlebnispädagogik, Gruppenprozesse, Pyramidenbau, Trampolin, Jonglage, Diabolo, Teamfähigkeit, soziale Interaktion, empirische Studie, Wirkungsforschung
Die Arbeit untersucht den Einfluss von zirkuspädagogischen Maßnahmen auf das soziale Gefüge und die Gruppendynamik von Schulklassen.
Die zentralen Felder sind die Zirkuspädagogik als pädagogisches Arbeitsfeld, soziologische Gruppentheorien und die empirische Messung gruppendynamischer Veränderungen.
Das primäre Ziel ist die empirische Überprüfung der Hypothese, ob Zirkuspädagogik eine positive Wirkung auf die Gruppendynamik von Schülern hat.
Der Autor nutzt einen Mix aus teilnehmender Beobachtung (Erinnerungsprotokolle) und quantitativen soziometrischen Tests mit Rating-Verfahren sowie t-Tests zur statistischen Absicherung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Projektbeschreibung und die empirische Forschung an den Projektklassen.
Zirkuspädagogik, Gruppendynamik, soziale Kompetenz, soziometrische Analyse und erlebnispädagogische Lernfelder.
Die Studie zeigt unterschiedliche Wirkungen: Während hochkooperative Disziplinen wie der Pyramidenbau das Sozialgefüge stark positiv beeinflussen, ist der Effekt bei individualorientierten Disziplinen wie der Jonglage geringer.
Das Rating-Verfahren reduziert die Belastung für die Kinder, ermöglicht differenziertere Antworten und erlaubt die Integration einer Sonderkategorie für fehlendes Wissen über andere Teilnehmer.
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