Examensarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Kinder- und Jugendliteratur
3. Fantastische Kinder- und Jugendliteratur aus Großbritannien
3.1 Englischsprachige Kinder- und Jugendliteratur
3.2 Fantastische Kinder- und Jugendliteratur
4. Die fantastische Gegenwelt in Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Romanen
4.1 Magische Wesen, fantastische Orte - Die Darstellung der Gegenwelt
4.1.1 Erfolg wie von Zauberhand
4.1.2 Die Harry-Potter-Romane als fantastische Kinder- und Jugendliteratur
4.1.3 Der Weg in die magische Welt
4.1.4 Die magische Gegenwelt
4.1.5 Magische Gegenstände
4.1.6 Geheimnisvolle Kreaturen
4.1.7 Fantastische Orte
4.1.8 Zauberer und Hexen – die Menschen in der magischen Welt
4.2 Das Verhältnis der Welten zueinander
4.3 Die Funktion der Gegenwelt
5. Der Bezug zu Werken aus anderer Genres
5.1 Intertextualität
5.2 Einflüsse fantastischer Genres
5.3 Einflüsse realistischer Genres
6. Schlussfolgerung
Die wissenschaftliche Arbeit untersucht die Darstellung der fantastischen Gegenwelt in Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Romanen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie diese magische Parallelwelt konstruiert ist, in welchem Verhältnis sie zur realistischen Welt der Protagonisten steht und welche erzählerischen Funktionen sie erfüllt. Ziel ist es, die Harry-Potter-Reihe im Kontext der englischsprachigen Kinder- und Jugendliteratur zu verorten und aufzuzeigen, wie Rowling Anleihen bei anderen fantastischen und realistischen Genres nutzt und weiterentwickelt.
4.1.5 Magische Gegenstände
Die fantasievoll gestalteten magischen Gegenstände in den Harry-Potter-Romanen lösen beim Leser immer wieder Begeisterung aus. So gibt es zum Beispiel Gemälde, die lebendig sind, Kutschen, die ohne Pferde fahren, fliegende Besen oder Treppen, die ihre Richtung ändern, wie sie wollen.
„There were a hundred and forty-two staircases at Hogwarts: wide, sweeping ones; narrow, rickety ones; some that led somewhere different on a Friday; some with a vanishing step halfway up that you had to remember to jump. Then there were doors that wouldn't open unless you asked politely, or tickled them in exactly the right place, and doors that weren't really doors at all, but solid walls just pretending. It was also very hard to remember where anything was, because it all seemed to move around a lot. The people in the portraits kept going to visit each other, and Harry was sure the coats of armour could walk.”
Die meisten magischen Gegenstände haben Funktionen, die den Zauberern und Hexen in mehr oder weniger alltäglichen Situationen helfen. Ein Beispiel hierfür ist der Umhang, den Harry von seinem Vater erbt. Er hat die Funktion den Träger unsichtbar zu machen. Angeblich ist er aus dem Haar eines magischen Äffchens bewoben. Er ist Harry und seinen Freunden bei ihren Abenteuern des Öfteren von Nutzen, auch wenn seine Funktion sie zunächst erstaunt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle des Buches als Primärmedium, thematisiert die sinkende Lesekompetenz bei Jugendlichen und führt in das Phänomen des weltweiten Erfolgs von Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Reihe ein.
2. Kinder- und Jugendliteratur: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kinder- und Jugendliteratur, grenzt ihn von der Allgemeinliteratur ab und erörtert verschiedene pädagogische sowie mediale Anpassungsstrategien für die junge Zielgruppe.
3. Fantastische Kinder- und Jugendliteratur aus Großbritannien: Hier wird die besondere Stellung der britischen fantastischen Kinderliteratur analysiert, wobei historische Faktoren wie die industrielle Revolution und die veränderte Wahrnehmung des Kindes als entscheidende Entwicklungstreiber identifiziert werden.
4. Die fantastische Gegenwelt in Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Romanen: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit und untersucht detailliert die magische Welt bei Harry Potter, einschließlich ihrer magischen Wesen, Orte, Gesetze sowie deren Kontrastierung und Interaktion mit der sogenannten Muggelwelt.
5. Der Bezug zu Werken aus anderer Genres: Der Autor arbeitet die intertextuellen Bezüge der Harry-Potter-Romane zu anderen klassischen Werken der Fantasy-, Schauer- und Schulliteratur heraus und analysiert, wie Rowling bekannte Motive souverän kombiniert und neu interpretiert.
6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Harry-Potter-Reihe trotz ihrer vielfältigen Einflüsse aus verschiedenen Genres ein eigenständiges und innovatives Werk darstellt, das das Potenzial zum Klassiker besitzt.
Harry Potter, Kinderliteratur, Jugendliteratur, Fantastische Literatur, Gegenwelt, Magie, Hogwarts, Intertextualität, Schullektüre, Fantasy, Joanne K. Rowling, Literaturwissenschaft, Narrativer Raum, Muggel, Schauerliteratur
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der fantastischen Gegenwelten in den Romanen von Joanne K. Rowling und untersucht deren Funktion sowie Einbettung in die literarische Tradition der britischen Kinder- und Jugendliteratur.
Die zentralen Themen sind die Definition von Kinder- und Jugendliteratur, die Entwicklung der fantastischen Kinderliteratur in Großbritannien sowie die detaillierte Untersuchung der magischen Parallelwelt in Harry Potter.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Joanne K. Rowling die fantastische Gegenwelt in Harry Potter gestaltet, wie sie diese von der realen Welt abgrenzt oder mit ihr verbindet und welche Rolle dabei genretypische Elemente spielen.
Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text im Kontext existierender Genre-Klassifikationen (nach Gansel und Manlove) und im Vergleich mit anderen Werken der Kinder- und Jugendliteratur untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der magischen Welt (Orte, Kreaturen, soziale Struktur), die Untersuchung der Beziehung zwischen der magischen und der Muggelwelt sowie eine Analyse intertextueller Einflüsse aus fantastischen und realistischen Genres.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Harry Potter, Fantastische Literatur, Gegenwelt, Intertextualität, Magie, Hogwarts und Kinder- und Jugendliteratur charakterisiert.
Eine Besonderheit ist laut der Autorin, dass die magische Welt bei Harry Potter räumlich nicht völlig von der realen Welt getrennt ist und beide Welten ständig miteinander interagieren, anstatt isoliert nebeneinander zu existieren.
Das Konzept des „narrative space“ zeigt auf, dass Orte wie Hogwarts oder die Winkelgasse nicht nur Schauplätze sind, sondern aktiv zur Charakterisierung der Figuren und zur Vermittlung des thematischen Gehalts des Werkes beitragen.
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