Magisterarbeit, 2007
89 Seiten, Note: 2.3
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der schichtabhängigen Prägung von Körperbildern in der heutigen Gesellschaft. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, inwiefern die Begriffe "Statussymbol" und "Benutzeroberfläche" als unterschiedliche Umgangsformen mit dem Körper in verschiedenen sozialen Schichten eine zentrale Rolle spielen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema und das Forschungsinteresse der Arbeit einführt. Anschließend werden die zentralen Fragestellungen und die Gliederung der einzelnen Kapitel vorgestellt.
Im zweiten Kapitel wird ein Überblick über die Soziologie des Körpers gegeben, wobei die historische Entwicklung und die wichtigsten Themengebiete beleuchtet werden.
Kapitel drei konzentriert sich auf das Konzept des Körpers selbst und seine soziale Bedingtheit. Es werden verschiedene Aspekte des Körpers beleuchtet, wie z.B. seine Rolle als Träger von Kultur, seine Beziehung zu Geist und Alltag sowie seine Dualität als semiotischer und phänomenaler Körper.
Kapitel vier untersucht das Körperbewusstsein und die Körperpräsenz in der Bevölkerung. Es werden empirische Daten präsentiert und analysiert, um die vielfältigen Manifestationen von Körperlichkeit im Alltag zu verdeutlichen.
In Kapitel fünf werden verschiedene Felder der Thematisierung des Körpers beleuchtet, wie z.B. Körper und Politik, Körper und Macht, Körper im Geschlechterdiskurs, Körper und Medien sowie Körper und Gesundheit.
Kapitel sechs befasst sich mit der Rolle des Körpers in der modernen Gesellschaft, wobei die Aspekte der Kultur der Sichtbarkeit, der Disziplinierung, der Individualisierung und der Körperideale im Zentrum stehen.
Schließlich werden in Kapitel sieben die schichtspezifischen Unterschiede in Körperbildern und Körperverhalten genauer analysiert. Es werden verschiedene Aspekte der Schichtabhängigkeit, wie z.B. Idealbilder, Anstandsregeln, Körpersensibilität und Einstellung zu Gesundheit und Krankheit, behandelt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Konzepte der Soziologie des Körpers, Körperbilder, Schichtabhängigkeit, Statussymbol, Benutzeroberfläche, Körperbewusstsein, Körperpräsenz, Körperideale, und Körperverhalten.
Es ist eine Teildisziplin der Soziologie, die untersucht, wie der menschliche Körper durch gesellschaftliche Normen, Schichten und Kultur geformt wird.
Ja, in modernen Wohlstandsgesellschaften dient das Aussehen (Fitness, Schlankheit) oft als sichtbares Zeichen für Disziplin, Erfolg und soziale Zugehörigkeit.
Dieser Begriff beschreibt den Körper als funktionales Instrument oder Schnittstelle zur Welt, dessen Gestaltbarkeit zunehmend als individuelle Option wahrgenommen wird.
Die Arbeit zeigt auf, dass verschiedene soziale Schichten unterschiedliche Ideale von Schönheit, Gesundheit und körperlichem Verhalten (Habitus) pflegen.
Damit sind alle bewussten Tätigkeiten gemeint, um den Körper zu formen, wie Sport, Diäten oder kosmetische Eingriffe, um gesellschaftlichen Anforderungen zu entsprechen.
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