Masterarbeit, 2013
68 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Anreizsysteme nachhaltiges Wirtschaften fördern können, insbesondere im Kontext der Finanzkrise.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und den Aufbau der Arbeit erläutert. Anschließend werden in Kapitel 2 die konzeptionellen Grundlagen von Anreizsystemen, insbesondere die Prinzipal-Agenten-Theorie und motivationstheoretische Aspekte, dargestellt. Kapitel 3 analysiert die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Gestaltung von Anreizsystemen und beleuchtet die Forderungen nach nachhaltig gestalteten Anreizsystemen. In Kapitel 4 werden die Gestaltungsdimensionen wertorientierter Anreizsysteme diskutiert. Kapitel 5 vergleicht die Vorstandsvergütung in Deutschland und den USA, wobei das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) und der Dodd-Frank Act in den USA beleuchtet werden.
Kapitel 6 widmet sich dem Bonus-Malus-System und stellt die Bonusbank als Sonderform vor. In Kapitel 7 werden Clawbacks, ihre Anforderungen und ihre Umsetzung in der Praxis, ausführlich behandelt. Kapitel 8 untersucht die Wirkungsweise von Clawbacks aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht und analysiert die Auswirkungen von Clawback-Vereinbarungen. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse in Kapitel 9.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Anreizsysteme, nachhaltiges Wirtschaften, Finanzkrise, Bonus-Malus-Systeme, Bonusbanken, Clawbacks, verhaltenswissenschaftliche Aspekte, Vorstandsvergütung, Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung, Dodd-Frank Act, Say-on-Pay.
Hohe, kurzfristig orientierte Boni förderten exzessive Risikobereitschaft bei Managern, was als ein wesentlicher Auslöser für die internationale Finanzkrise 2007-2009 gilt.
Eine Bonusbank ist ein System, bei dem Boni nicht sofort ausgezahlt, sondern auf einem Konto angesammelt werden. Bei späteren Verlusten können diese Beträge wieder einbehalten werden (Malus-Prinzip).
Clawbacks sind Vertragsklauseln, die es Unternehmen ermöglichen, bereits ausgezahlte Boni von Managern zurückzufordern, falls sich herausstellt, dass Leistungen auf Fehlern oder Manipulationen beruhten.
Das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) verpflichtet Unternehmen dazu, Vergütungssysteme nachhaltig und langfristig auszurichten und die Angemessenheit der Gehälter sicherzustellen.
Say-on-Pay bezeichnet das Recht der Aktionäre, in der Hauptversammlung über das Vergütungssystem des Vorstands abzustimmen.
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