Bachelorarbeit, 2011
148 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.3.1 Gliederung
1.3.2 Zusammenhang
2 Bedeutung von Wissen in der Gesellschaft
2.1 Gesellschaftlicher Wandel
2.2 Informations- und Wissensgesellschaft
2.2.1 Ursachen
2.2.2 Merkmale
2.2.3 Probleme und Risiken
3 Wissenstheorien
3.1 Problemstellung
3.2 Begriffsdefinitionen
3.2.1 Einflussfaktoren
3.2.2 Epistemologien
3.3 Wissensträger
3.4 Wissensdimensionen
3.5 Transformation von Wissen
3.6 Wissensrepräsentation
3.6.1 Repräsentation, Organisation, Ordnung
3.6.2 Methoden der Wissensrepräsentation
3.6.3 Klassifikation der Wissensrepräsentation
3.7 Anforderungen an das Wissensmanagement
4 Wissensmanagement
4.1 Handlungsfelder
4.2 Wissensressourcen
4.3 Klassifikation von Wissensmanagementmodellen
4.3.1 Technokratisches Wissensmanagement / Wissensökologie
4.3.2 Ganzheitliches Wissensmanagement/ Einseitiges Wissensmanagement
4.3.3 Dimensionen des Wissensmanagement
4.4 Modelle des Wissensmanagement
4.4.1 Wissensmarktmodell nach North
4.4.2 Münchener Modell nach Reinmann-Rothmeier
4.4.3 Baustein-Modell nach Probst/Raub/Romhardt
4.5 Instrumente des Wissensmanagement
4.5.1 Repräsentation von Wissen (Identifizierung, Darstellung)
4.5.2 Kommunikation und Kollaboration (Austausch, Zusammenarbeit)
4.5.3 Wissensgenerierung (Erwerb, Entwicklung)
4.5.4 Organisatorische Aspekte
4.6 Problemstellungen des Wissensmanagement
4.7 Zwischenfazit
5 Web 2.0 und Enterprise 2.0
5.1 Web 2.0
5.1.1 Grundlage des Web 2.0
5.1.2 Konzepte und Leitideen des Web 2.0
5.1.3 Anwendungen im Web 2.0
5.1.4 Technologien des Web 2.0
5.2 Klassifizierung der Web 2.0-Anwendungen
5.2.1 Klassifizierung mit dem „Social Software Dreieck“
5.2.2 Klassifizierung mit „SLATES“
5.2.3 Klassifizierung mit „FLATNESSES“
5.3 Enterprise 2.0
5.3.1 Enterprise 1.0 vs. Enterprise 2.0
5.3.2 Merkmale des Enterprise 2.0
5.3.3 Vorteile des Enterprise 2.0
5.3.4 Probleme und Risiken des Enterprise 2.0
5.3.5 Wirkungsbereiche des Enterprise 2.0
6 Wissensmanagement im Enterprise 2.0
6.1 Enterprise 2.0 –Eignung zum Wissensmanagement
6.1.1 Der Faktor Mensch und dessen Stellung im Unternehmen
6.1.2 Der Faktor Organisation und dessen interne Struktur und Kultur
6.1.3 Der Faktor Technik und dessen Tauglichkeit
6.2 Wissenstheoretische Parallelen
6.3 Anwendungsbereiche von Social Software
6.4 Herausforderungen des Wissensmanagement 2.0
7 Praxis – Prototyp des cWiki
7.1 Vorgehensweise
7.2 Bestandsaufnahme
7.2.1 Organisationsstruktur
7.2.2 Organisationskultur
7.2.3 Arbeitsweise
7.2.4 Medien
7.2.5 Zu verwaltendes Wissen
7.3 Handlungsbedarf und Anforderungen
7.4 Konzeptentwicklung
7.4.1 Strategisches Konzept
7.4.2 Technisches Konzept
7.4.3 Vorteile
7.5 Technische Basis (Microsoft SharePoint)
7.5.1 Architektur von Microsoft SharePoint
7.5.2 Komponenten von Microsoft SharePoint
7.5.3 SharePoint Enterprise Wiki
7.6 Realisierung
7.6.1 Ziele und Nutzen
7.6.2 Erstellung und Vorbereitung des Wiki
7.6.3 Exemplarische Inhaltserstellung
7.7 Theoretische Eignung
7.7.1 Überprüfung mit FLATNESSES
7.7.2 Überprüfung der Anforderungen des Zielunternehmens
7.7.3 Fazit
8 Fazit und Ausblick
8.1 Zusammenfassung der Arbeit
8.2 Resumé der Fragestellungen
8.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Relevanz und den Einsatz von Social Software im Kontext des Wissensmanagements innerhalb von Unternehmen. Dabei wird hinterfragt, inwiefern das Enterprise 2.0-Konzept dazu beitragen kann, wissensintensive Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, und wie Social Software konkret dazu dient, Wissen zu identifizieren, zu erzeugen und zu transferieren.
3.2 BEGRIFFSDEFINITIONEN
Um den Bezug zum Wissensmanagement im Unternehmen herzustellen, wird die Wissenstreppe nach K. North als Ausgangspunkt gewählt, da dieses Modell die Begrifflichkeiten im Hinblick auf die Integration im Unternehmenskontext näher spezifiziert. Denn „für das integrierte Verständnis […] ist es unerlässlich, […] zwischen Daten, Informationen und Wissen zu unterscheiden […], andererseits aber auch […] deren Zusammenhänge zu erkennen.“ NORTH definiert dabei mehrere Ausprägungen von Wissen entlang einer Treppe und veranschaulicht durch Angabe der Veränderung von der einen zur nächsten Stufe den Zusammenhang zwischen den Begrifflichkeiten.
Jede dieser Stufen muss durch ein Unternehmen geplant und abgehandelt werden, um an die oberste Stufe zur Wettbewerbsfähigkeit zu gelangen. Ausgangsbasis bilden einfache Zeichen, die durch Syntaxregeln zu Daten werden (wie es in der menschlichen Sprache der Fall ist). Durch Anreicherung mit einem Bedeutungsgehalt werden aus Daten Informationen, die - vernetzt und auf einen Kontext bezogen – zu Wissen heranwachsen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Wissensgesellschaft ein und erläutert die Bedeutung von Wissen als zentralen Wirtschaftsfaktor, woraus sich die Notwendigkeit für systematisches Wissensmanagement ableitet.
2 Bedeutung von Wissen in der Gesellschaft: In diesem Kapitel wird der strukturelle Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft analysiert, wobei Merkmale, Ursachen und Risiken dieser Entwicklung im Vordergrund stehen.
3 Wissenstheorien: Hier werden theoretische Grundlagen des Wissensbegriffs erarbeitet, inklusive der Abgrenzung von Daten, Informationen und Wissen sowie der Kategorisierung von Wissensträgern und -dimensionen.
4 Wissensmanagement: Das Kapitel diskutiert aktuelle Wissensmanagement-Ansätze, Handlungsfelder und Modelle, die als theoretische Basis für die Gestaltung von Wissensprozessen im Unternehmen dienen.
5 Web 2.0 und Enterprise 2.0: Hier erfolgt eine Definition und Klassifizierung der Web 2.0-Konzepte und -Technologien sowie deren Übertragung auf den Unternehmenskontext unter dem Begriff Enterprise 2.0.
6 Wissensmanagement im Enterprise 2.0: Dieses Kapitel prüft die Eignung des Enterprise 2.0-Konzeptes für das Wissensmanagement anhand der Faktoren Mensch, Organisation und Technik.
7 Praxis – Prototyp des cWiki: In diesem praktischen Teil wird die Implementierung eines Enterprise-Wikis in einem Beispielunternehmen skizziert, um die theoretischen Überlegungen prototypisch zu validieren.
8 Fazit und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Forschungsfragen resümiert und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen wie das Social Semantic Web gegeben.
Wissensmanagement, Social Software, Enterprise 2.0, Wissenstheorie, Wissensrepräsentation, Wiki, Wissensgesellschaft, Informationstechnik, Wissensverwaltung, Wissensgenerierung, Web 2.0, Wissensmodell, Wissensspirale, Wissensidentifikation, Wissensverteilung
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Social Software und Web 2.0-Konzepten für die effektive Verwaltung und Nutzung von Wissen in modernen Unternehmen.
Die Themenfelder umfassen die soziokulturellen Auswirkungen der Wissensgesellschaft, die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements sowie die technologische Integration von Enterprise 2.0-Instrumenten.
Das Hauptziel besteht darin zu überprüfen, ob das Enterprise 2.0-Konzept ein geeigneter Ansatz für das Wissensmanagement in Unternehmen ist und welche Vorteile Social Software gegenüber klassischen Methoden bietet.
Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse der Fachliteratur zu Wissensmodellen und Web 2.0, kombiniert mit einer Fallstudie (Prototyping eines cWiki) zur Demonstration der praktischen Anwendung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Wissenstheorien, die Klassifizierung von Managementmodellen sowie die Analyse der Enterprise 2.0-Komponenten (Wiki, Blogs, Social Tagging) im Unternehmenskontext.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Wissensmanagement, Enterprise 2.0, Social Software, Wissensrepräsentation und Wissensspirale definiert.
SharePoint dient als technologische Basisplattform für den im praktischen Teil entwickelten cWiki-Prototyp, da es Enterprise-Wiki-Funktionen bereits nativ integriert.
Die Autorin verdeutlicht, dass die reine Einführung von Tools ohne klare Zielsetzung und Verankerung in der Unternehmenskultur oft ineffektiv bleibt und der Erfolg von der gezielten Integration in bestehende Geschäftsprozesse abhängt.
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