Diplomarbeit, 2009
42 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Einleitung
1 Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
1.1 Das menschliche Gehirn
1.1.1 Hirnstamm (Reptiliengehirn)
1.1.2 Limbisches System (Altsäugergehirn)
1.1.3 Neocortex (Großhirn)
1.2 Prozess der Wahrnehmung
1.2.1 Beiläufige Informationsverarbeitung
1.3 Wo entstehen Emotionen?
1.4 Einfluss von Emotionen
2 Der lange Weg in die Köpfe der Konsumenten
2.1 Die Ausgangslage
2.2 Die Grenzen des AIDA-Modells
2.3 Erweiterung der Grenzen
2.4 Low Involvement
2.5 Emotionen und implizites Lernen
2.6 Anwendungsbeispiel
3 Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Grenzen klassischer Werbewirkungsmodelle wie AIDA und analysiert die Rolle impliziter Lernprozesse sowie emotionaler Einflussfaktoren bei der Konsumentenentscheidung aus neurowissenschaftlicher Sicht.
1.2.1 Beiläufige Informationsverarbeitung
In vielen Bereichen hat sich jedoch gezeigt, dass auch bei Tätigkeiten und Kommunikation neben den bewusst aufgenommen Reizen, unbewusste Anteile aufgenommen werden, die mit der verlangten Tätigkeit in keinem Zusammenhang stehen.
Die Tatsache, dass hier wirklich unbewusst gelernt wurde, erkennt man erst wenn spätere Handlungen durch diese aufgenommenen Informationen beeinflusst werden. Auch dies geschieht unbewusst und wird auf Nachfrage sogar geleugnet. Genau dieses Vorhanden sein von Informationen, die späteres Handeln beeinflussen, ohne jedoch verbalisierbar zu werden nennt man implizites Lernen.
Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Diskrepanz zwischen hoher Werbeintensität und tatsächlichem Werbeerfolg, wobei die Grenzen traditioneller, rein kognitiver Erklärungsmodelle aufgezeigt werden.
1 Wahrnehmung und Aufmerksamkeit: Dieses Kapitel erläutert die neurobiologischen Grundlagen des Gehirns und den Prozess der unbewussten Wahrnehmung sowie die zentrale Rolle von Emotionen bei der Informationsverarbeitung.
2 Der lange Weg in die Köpfe der Konsumenten: Es wird untersucht, wie Werbung außerhalb bewusster Aufmerksamkeit wirkt, wobei Modelle wie das AIDA-Modell kritisiert und modernere Konzepte wie MAC oder ARIA vorgestellt werden.
3 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass effektive Werbung zunehmend die implizite Wahrnehmung durch emotionale Verknüpfungen ansprechen muss, um im Informations-Overload erfolgreich zu sein.
Werbung, Neuromarketing, Implizites Lernen, AIDA-Modell, Konsumentenpsychologie, Emotionen, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gehirnforschung, Somatische Marker, Markenkommunikation, Gedächtnis, Low Involvement, Kaufentscheidung, Limbic Map
Die Arbeit analysiert, warum klassische Werbewirkungsmodelle bei der heutigen Flut an Werbebotschaften oft versagen und wie unbewusste, emotionale Prozesse die Kaufentscheidung beeinflussen.
Die zentralen Themen sind Neurobiologie, Werbepsychologie, unbewusstes (implizites) Lernen, der Einfluss von Emotionen und moderne Werbewirkungsmodelle.
Ziel ist es, die Verfeinerung des Verständnisses von Werbewirkung durch die Erkenntnisse des Neuromarketings aufzuzeigen und die Relevanz impliziter Lernprozesse zu verdeutlichen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die interdisziplinäre Erkenntnisse aus Hirnforschung, Psychologie und Marktforschung zusammenführt und auf die Werbepraxis überträgt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Struktur des Gehirns, dem Prozess der Wahrnehmung, der Kritik am AIDA-Modell und der Bedeutung von Emotionen für die Markenführung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Neuromarketing, implizites Lernen, emotionale Werbewirkung und Konsumentenverhalten geprägt.
Es ist die unbewusste Aufnahme und Speicherung von Werbebotschaften, die später das Kaufverhalten beeinflussen, ohne dass der Konsument die Werbung explizit erinnern oder verbalisieren kann.
Das MAC-Modell ist hierarchiefrei und stellt die Gehirnfunktionen Gedächtnis, Emotionen und Ratio in den Mittelpunkt, während AIDA als starres, rein rationales Stufenmodell konzipiert ist.
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