Diplomarbeit, 2009
42 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, das Phänomen des impliziten Lernens in der Werbung zu beleuchten und aufzuzeigen, wie dieses im Gegensatz zu traditionellen Werbewirkungstheorien, wie dem AIDAModell, einen bedeutenden Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Konsumenten hat.
Das erste Kapitel behandelt die menschliche Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, wobei die Funktionsweise des Gehirns und die drei Gehirnteile – Reptiliengehirn, Limbische System und Neocortex – erläutert werden. Der Prozess der Wahrnehmung und die unterschiedlichen Grade der Aufmerksamkeit werden betrachtet. Besonderes Augenmerk wird auf das Phänomen des impliziten Lernens gelegt und mithilfe des Experiments mit künstlicher Grammatik verdeutlicht.
Im zweiten Kapitel werden die Grenzen des AIDAModells aufgezeigt und die Notwendigkeit einer Erweiterung der Werbewirkungstheorien betont. Es wird die Rolle des Involvements und die Bedeutung des Low Involvement in Bezug auf Werbewirkung diskutiert. Emotionen und implizites Lernen werden als zentrale Faktoren in diesem Kontext behandelt. Das Kapitel schließt mit einem Anwendungsbeispiel, in dem das Modell der Limbic Maps© von Häusel vorgestellt wird.
Implizites Lernen, Werbung, Neuromarketing, Werbewirkung, Emotionen, AIDAModell, Low Involvement, Limbic Maps©, MACModell, Konsumentenverhalten, Markenkommunikation.
Das AIDA-Modell geht von einem rein kognitiv handelnden Konsumenten aus. Neuere Studien zeigen jedoch, dass unbewusste Prozesse und Emotionen eine viel größere Rolle spielen.
Implizites Lernen ist eine Form des unbewussten Lernens, bei dem Werbebotschaften aufgenommen werden, ohne dass der Konsument ihnen volle Aufmerksamkeit schenkt (Low Involvement).
Neuromarketing nutzt Erkenntnisse der Hirnforschung, um in die „Black Box“ des menschlichen Gehirns zu schauen und zu verstehen, wie Emotionen Kaufentscheidungen wirklich beeinflussen.
Das limbische System ist der Teil des Gehirns (Altsäugergehirn), in dem Emotionen entstehen und verarbeitet werden, was für die Werbewirkung zentral ist.
Es ist ein Modell, das Emotionswelten von Konsumenten visualisiert und hilft, Werbung gezielter auf unbewusste Bedürfnisse auszurichten.
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