Masterarbeit, 2012
37 Seiten
0. Zusammenfassung: Einleitung, Wissensstand, Forschungsweg, Methodik, Ergebnisse, Diskussion
1. EINLEITUNG
2. EINFÜHRUNG IN DIE AROMAKUNDE UND IHRE ARBEITSWEISE
2.1. Was ist ein ätherisches Öl aus naturwissenschaftlicher Sicht? Wirkungsweise.
2.2 Wie ist das Verständnis von ÄÖ aus aromakundlicher Sicht?
2.2.1 Wirkungsphasen von ÄÖ
2.3 Der allgemeine Öl-Prüfungs-Vorgang
2.4 Der ‚Erkenntnis-Bogen‘
2.5 Was ist gemeint mit ‚ÄÖ als Symbol‘?
2.6 Symbolik in der Biochemie von ÄÖ
3. FALLSTUDIE MIT PROBANDEN / METHODIK
3.1 Anwendungsweise
3.2 Die Probanden – Auswahl
3.3 Das methodische Vorgehen zur Datenerhebung
3.4 Duftpflanzen- und ÄÖ-Beschreibung für diese Studie
4. ERGEBNISSE
4.1.1 Interview-Bericht von A. C. (Erkenntnis-Bogen)
4.1.2 Interview-Bericht von P.K. (Erkenntnis-Bogen)
4.2 SF-36- Bögen, Auswertung (vor/nach Ölprüfung)
4.3 Interpretation der Ergebnisse beider Interview-Berichte bzw. Erkenntnisbögen; Grafik-Abbildungen
4.4.1 Ergebnis-Zusammenfassung
4.4.2 Ölprüfung zusammengefasst (Vergleich mit Kap. 2.6)
5. DISKUSSION
5.1 Rückschlüsse
5.2 Haupt-Schlussfolgerung / Forschungsvorschlag
Die Arbeit untersucht das Potenzial von ätherischen Ölen als sinnstiftende Symbole im Rahmen einer bewussten Gesundheitsförderung (Salutogenese). Dabei wird der Erkenntnisgewinn bei beschwerdefreien Probanden durch eine spezifische, achtsame Anwendung (Ölprüfung) erforscht, um die Wirkung über rein physiologische Aspekte hinaus auf einer biografisch-spirituellen Ebene zu dokumentieren.
3.1 Anwendungsweise
In der hier vorliegenden Studie des Autors wurde den Probanden die folgende Anwendungsweise empfohlen: ein Fläschchen bei sich tragen (Material: Braunglas, 1ml; Plastikdeckel öldiffundierend; Fa. ‚Senti Berlin‘) mit 1 Tr. ÄÖ (incl. 1x Riechprobe/Tag: selbstgewählter Ruhezeitpunkt über ca. 15 Min. zur bestmöglichen Selbstwahrnehmung). Das wird selbständig durch den Laien nach einer fachkundigen Anleitung praktiziert. Das Fläschchen mit 1 Tropfen ÄÖ wird möglichst körpernah ( z.B. Blusentasche, Hosentasche) getragen. Zeitraum in der Regel über 6-8 Wochen.
Begründung für diese minimale Dosierung: ÄÖ sind stark flüchtige Stoffe (s. Kap.2.1). Die langjährige Beobachtung des Autors ist, dass selbst unbenutzte, einmal geöffnete und dann wieder verschlossene ÄÖ-Fläschchen nach 3-6 Monaten (je nach physikalischer Konsistenz des ÄÖ und deren Aufbewahrungsort) sichtbar Inhalts-Quantität verlieren (wenige Tropfen bis 1ml, je nach Flüchtigkeit: Citrus-Essenzen sind rascher verflüchtigt als Harzöle).
Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass beim Riech-Mechanismus ‚ein einziges Duftmolekül Tausende von Ionenkanälen im Riechzellkern öffnen und kaskadenartig eine Verstärkung der Duftinformation auslösen. Das erklärt die Möglichkeit, selbst geringste Duftreize dem limbischen System weiterzumelden.‘ (Wabner, S.13, Lit.Nr.17) (vgl. Dissertation oben)
So geht es in einer Ölprüfung eher um einen minimalen Geruchsreizimpuls - der womöglich gerade noch über oder schon unter der bewussten Sinneswahrnehmungs-Schwelle liegt - und weniger um einen Dufteindruck. Die Probanden werden nicht wie Parfumeure reagieren, die Düfte wertend einschätzen, sondern sie können sich auf sich selbst in der Eigen-Wahrnehmung orientieren .
1. EINLEITUNG: Der Autor führt in seine aromakundliche Praxis ein und postuliert die These, dass ätherische Öle als sinnstiftende Symbole der Gesundheitsförderung dienen.
2. EINFÜHRUNG IN DIE AROMAKUNDE UND IHRE ARBEITSWEISE: Es werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen von ätherischen Ölen sowie das geisteswissenschaftliche Verständnis von Ölen als Symbole und deren phasenartige Wirkung dargestellt.
3. FALLSTUDIE MIT PROBANDEN / METHODIK: Dieses Kapitel erläutert das Design der Studie, die Kriterien für die Auswahl der Probanden und die spezifische Anwendungsmethode der "Ölprüfung" sowie die Datenerhebung.
4. ERGEBNISSE: Hier werden die individuellen Interview-Berichte und die Auswertungen der SF-36-Fragebögen der zwei Probandinnen tabellarisch und grafisch dokumentiert und interpretiert.
5. DISKUSSION: Der Autor diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse anhand von vier Rückschlüssen und leitet daraus einen forschungsrelevanten Ausblick für die Verknüpfung von Natur- und Geisteswissenschaft ab.
Aromakunde, ätherische Öle, Ölprüfung, Salutogenese, Symbolik, Erkenntnisgewinn, Selbstreflexion, Adlerholz, Biografiearbeit, Bewusstseinsbildung, Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft, ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung, Fallstudie.
Die Arbeit untersucht, wie ätherische Öle nicht nur symptomatisch, sondern als sinnstiftende Symbole in einem salutogenetischen Prozess zur persönlichen Gesundheitsförderung und biografischen Erkenntnisarbeit eingesetzt werden können.
Die zentralen Felder sind die Aromakunde als geisteswissenschaftliche Methode, die symbolische Deutung biochemischer Wirkungen und die salutogenetische Unterstützung der psychischen und geistigen Gesundheit.
Ziel ist es zu zeigen, dass durch die bewusste, achtsame Anwendung von ätherischen Ölen (Ölprüfung) tiefgreifende Selbsterkenntnisprozesse initiiert werden können, die über die reine körperliche Behandlung hinausgehen.
Es handelt sich um eine qualitative, abbildend-experimentelle Untersuchung, bei der Probanden mittels eines standardisierten, aber subjektiv orientierten Verfahrens (Ölprüfung) ihre Reaktionen in Erkenntnisbögen dokumentieren.
Der Hauptteil widmet sich der Fallstudie mit zwei Probandinnen unter Verwendung des ätherischen Öls "Adlerholz", der Dokumentation ihrer Erfahrungsberichte sowie der Interpretation mittels Erkenntnisbögen und biochemischer Korrelationen.
Begriffe wie "Aromakunde", "Salutogenese", "Ölprüfung", "symbolische Wahrnehmung" und "Erkenntnisgewinn" stehen im Zentrum der terminologischen Ausrichtung.
Adlerholz dient als spezifisches Fallbeispiel für ein wissenschaftlich und aromakundlich kaum erforschtes Öl, dessen "symbolische" Wirkung bei den Probandinnen tiefe biografische Prozesse angestoßen hat.
Die Arbeit definiert die Aromakunde als geisteswissenschaftliche Erkenntnis-Hilfe, die nicht auf akute Krankheitsbekämpfung zielt, sondern als Teil schöpferischen Daseins der Persönlichkeitsentwicklung dient.
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