Masterarbeit, 2012
57 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. GRUNDLAGEN ÜBER EXCHANGE TRADED FUNDS
2.1. DEFINITION UND ABGRENZUNG
2.2. REPLIKATIONSMETHODEN
2.3. DER CREATION-/ REDEMPTION-PROZESS
3. LITERATURÜBERBLICK
4. BESCHREIBUNG UND AUFBEREITUNG DER DATENSÄTZE
4.1. DATENSATZ
4.2. DATENAUFBEREITUNG DER MITTLEREN PREISQUOTIERUNGEN
4.3. DATENAUFBEREITUNG DER BID-ASK SPREADS
4.4. DATENAUFBEREITUNG DER DAX-FUTURES KURSE
5. ANALYSE DER INTRADAY PREISQUOTIERUNGEN
5.1. EINFLUSS DES DAX-FUTURES AUF DIE PREISQUOTIERUNGEN
5.2. EINFLUSS DER ERWARTETEN, KURZFRISTIGEN DAX-VOLATILITÄT AUF DIE PREISQUOTIERUNGEN
6. ANALYSE DER INTRADAY BID-ASK SPREADS
6.1. DESKRIPTIVE STATISTIK DER INTRADAY BID-ASK-SPREADS
6.2. EINFLUSS DER KURZFRISTIGEN VOLATILITÄT AUF DIE BID-ASK SPREADS
6.3. EINFLUSS DES DAX-FUTURES AUF DIE BID-ASK SPREADS
6.4. INTRADAY VERTEILUNGSMUSTER DER BID-ASK SPREADS
7. ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht das Intraday-Verhalten von Preisquotierungen und Bid-Ask Spreads bei fünf DAX-ETFs unter Berücksichtigung extremer Marktbedingungen (Oktober 2008). Ziel ist es, den Einfluss des DAX-Futures sowie der kurzfristigen DAX-Volatilität auf die Preisstellung und die Liquidität der ETFs zu analysieren und Lücken in der Literatur zur Intraday-Vorgehensweise der Market Maker zu schließen.
2.3. Der Creation-/ Redemption-Prozess
Wie der Name „Exchange Traded Funds“ schon vermuten lässt, handelt es sich bei diesen um börsengehandelte Investmentfonds. Damit ETFs jederzeit an der Börse erworben und verkauft werden können, muss genügend Liquidität in diesem Markt vorherrschen. Diese Liquidität wird durch zwei Wege, den Börsenhandel im Sekundärmarkt und dem Creation-/ Redemption-Prozess im Primärmarkt, gewährleistet. Eine dabei tragende Rolle kommt insbesondere dem einzigartigen Creation-/ Redemption-Prozess zu, der sich durch einen in sich geschlossenen Prozess in Sachwerten („in-Kind“- Prozess) auszeichnet. Dieser wird im Folgenden erläutert.
Für die Bereitstellung einer ausreichenden Liquidität sind die sogenannten Market Maker (auch „Autorisierte Teilnehmer“ oder „Designated Sponsors“) verantwortlich. Diese sind dazu verpflichtet, kontinuierlich für ein Mindestquotierungsvolumen verbindliche und marktnahe Geld- und Brief-Preise zu stellen und dies zu mindestens 90 % der offiziellen Handelszeiten. Zudem sind sie das Bindeglied zwischen Primär- und Sekundärmarkt. Der Primärmarkt ist praktisch der Entstehungsort der ETFs, der durch die alleinige Interaktion zwischen ETF-Emittent und Market Makern gekennzeichnet ist.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung und das Wachstum von ETFs sowie Formulierung der Forschungsfrage bezüglich der Intraday-Preisstellung und Bid-Ask Spreads.
2. GRUNDLAGEN ÜBER EXCHANGE TRADED FUNDS: Definition von ETFs, Erläuterung der Replikationsmethoden und Beschreibung des Creation-/Redemption-Prozesses zur Liquiditätsbereitstellung.
3. LITERATURÜBERBLICK: Darstellung bestehender wissenschaftlicher Untersuchungen zur Performance, den Marktunvollkommenheiten und den Bid-Ask Spreads von ETFs.
4. BESCHREIBUNG UND AUFBEREITUNG DER DATENSÄTZE: Erläuterung des Datensatzes aus dem Oktober 2008 und der methodischen Schritte zur Bereinigung und Transformation der Daten.
5. ANALYSE DER INTRADAY PREISQUOTIERUNGEN: Untersuchung des Einflusses von DAX-Futures und Volatilität auf die Preisabweichungen zwischen DAX und den ETFs mittels OLS-Regressionsmodellen.
6. ANALYSE DER INTRADAY BID-ASK SPREADS: Deskriptive Analyse der Spreads sowie Untersuchung ihrer Einflussfaktoren und Identifikation von Intraday-Verteilungsmustern.
7. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Analysen unter extremen Marktbedingungen im Oktober 2008.
DAX, ETFs, Intraday, Preisquotierung, Bid-Ask Spreads, Market Maker, Creation-/Redemption-Prozess, DAX-Futures, Volatilität, Liquidität, Finanzdienstleistungen, Börse Frankfurt, Preisfindung, Arbitrage, Regressionsanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der Intraday-Analyse von Preisquotierungen und Geld-Brief-Spannen (Bid-Ask Spreads) von ETFs, die den DAX nachbilden.
Die zentralen Themen sind die Preisfindung bei ETFs, das Liquiditätsmanagement durch Market Maker und der Einfluss von Marktvolatilität auf die Handelsqualität.
Das Hauptziel ist zu klären, ob DAX-Futures die Preisbildung der ETFs signifikant beeinflussen und inwieweit die Volatilität des Basiswertes die Spreads verändert.
Die Arbeit nutzt quantitative empirische Methoden, insbesondere OLS-Regressionsmodelle, um sekündliche Handelsdaten aus dem Oktober 2008 statistisch auszuwerten.
Im Hauptteil werden zunächst die Datengrundlagen aufbereitet, gefolgt von einer detaillierten Analyse des Einflusses von Futures und Volatilität auf Preis und Spreads, ergänzt durch deskriptive Statistiken zu Verteilungsmustern.
Wichtige Begriffe sind DAX, ETFs, Intraday, Bid-Ask Spreads, Market Maker und Volatilität.
Es wird der Oktober 2008 gewählt, da dieser Monat durch hohe Volatilität und Marktverwerfungen infolge der Kurskapriolen der VW-Aktie gekennzeichnet war.
Der Autor stellt fest, dass Market Maker in extremen Marktsituationen nicht garantieren können, dass die Spreads unter einem maximalen Zielwert bleiben, obwohl sie sich im Durchschnitt daran orientieren.
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