Diplomarbeit, 2007
86 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Public Private Partnership ( PPP )
2.1 Definition „Public Private Partnership“ ( PPP ) sowie Modelle
2.2 Wissenschaftliche Diskussion
2.3 Bereiche für „Public Private Partnership“ ( PPP )
2.4 Erwartungen von „Public Private Partnership“ ( PPP )
3. Die Entwicklung des „Wissenschaftsstandorts“ Brandenburg
3.1 Die Entwicklung der wissenschaftlichen Standorte in Potsdam seit der Wiedervereinigung (1990)
3.2 Die Entwicklung der wissenschaftlichen Standorte in Potsdam
3.3 Das Beispiel Berlin
4. Public Private Partnerships im Hochschulbereich
4.1 Entwicklungsgeschichte
4.1.1 Hasso-Plattner-Institut
4.1.2 Jobbörse der Universität Potsdam – Uni-trifft-Wirtschaft
4.1.3 Das Beispiel Berlin-Adlershof
4.2 Institutionelle Vorbedingungen
4.2.1 Hasso-Plattner-Institut
4.2.2 Jobbörse der Universität Potsdam – Uni-trifft-Wirtschaft
4.2.3 Das Beispiel Berlin-Adlershof
4.3 Finanzielle Vorbedingungen
4.3.1 Hasso-Plattner-Institut
4.3.2 Jobbörse der Universität Potsdam – Uni-trifft-Wirtschaft
4.3.3 Das Beispiel Berlin-Adlershof
5. Fazit und Ausblick
5.1 Fazit
5.2 Die „ideale PPP“ für Hochschulen
5.3 Ausblick
6. Anlagen
6.1 Tabellen
6.2 Literatur
6.2.1 Sekundärliteratur
6.2.2 Zeitschriftenaufsätze
6.2.3 Internet-Adressen
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen von Public Private Partnerships (PPP) im Hochschulbereich, mit dem Ziel, die optimale Form der Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu identifizieren, um Synergien in Forschung, Lehre und Infrastruktur zu nutzen und zur Bewältigung finanzieller sowie struktureller Herausforderungen beizutragen.
4.1.1 Hasso-Plattner-Institut
Prof. Dr. Hasso Plattner, Mitbegründer der SAP AG aus Walldorf, startete seine Initiative 1998, indem er 100 Mio. DM (59 Mio. €) aus seinem Privatvermögen zur Gründung des nach ihm benannten Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik zur Verfügung stellte, das er im Rahmen einer „Public-Private-Partnership“ gründete. Im Gegenzug erhielt er vom Land Brandenburg ein Grundstück zum Bau des neuen Instituts kostenlos gestellt neben der Universität Potsdam, was für die Gründung einer zukünftigen PPP einen positiven Anreiz bot, für das Hasso-Plattner-Institut und das Informatik-Institut der Universität Potsdam.
Die Rechtsform des HPI ist die „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH). Alleinige Gesellschafterin bzw. Trägerin ist die gemeinnützige „Hasso-Plattner-Stiftung“, die das „Gründungskapital“ (59 Mio. €) verwalten soll. Mittlerweile belaufen sich die Investitionen von Hasso Plattner bereits auf über 200 Mio. €.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die angespannte Haushaltssituation und die daraus resultierende Notwendigkeit von Public Private Partnerships im Hochschulbereich ein und legt die methodische Vorgehensweise (Inhalts- und Dokumentenanalyse) fest.
2. Public Private Partnership ( PPP ): Das Kapitel definiert den PPP-Begriff fachlich, erläutert verschiedene Modelle sowie die wissenschaftliche Diskussion und beleuchtet die Erwartungen an dieses Kooperationsinstrument.
3. Die Entwicklung des „Wissenschaftsstandorts“ Brandenburg: Hier werden die wissenschaftlichen Standorte in Potsdam und Berlin analysiert, um die Synergieeffekte durch die räumliche Nähe von Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Bedeutung von Clustern aufzuzeigen.
4. Public Partnerships im Hochschulbereich: Dieses Kapitel behandelt die Entwicklungsgeschichte, institutionelle Vorbedingungen sowie finanzielle Rahmenbedingungen von PPP-Projekten an konkreten Fallbeispielen wie dem Hasso-Plattner-Institut, der Jobbörse der Universität Potsdam und Berlin-Adlershof.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst den Nutzen von PPPs zusammen und entwickelt auf Basis der untersuchten Beispiele eine Empfehlung für die „ideale“ Organisationsform im Hochschulkontext, ergänzt durch einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
6. Anlagen: Der Anhang enthält die detaillierten tabellarischen Übersichten zu den untersuchten PPP-Projekten sowie das ausführliche Literatur- und Quellenverzeichnis.
Public Private Partnership, PPP, Hochschulbereich, Kooperation, Wissenschaftsstandort, Potsdam, Berlin-Adlershof, Hasso-Plattner-Institut, Finanzierung, Synergieeffekte, Innovation, Wissensmanagement, Technologietransfer, Netzwerk, Effizienzsteigerung.
Die Arbeit untersucht das Konzept der Public Private Partnership (PPP) im Hochschulwesen und analysiert, inwiefern diese Partnerschaften zwischen Staat, Wissenschaft und Wirtschaft Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Ressourcenoptimierung bieten.
Zentral sind die Definition von PPP-Modellen, die Analyse von Wissenschafts- und Wirtschaftsclustern, die Erforschung von Erfolgsfaktoren für Kooperationen sowie die Untersuchung finanzieller Vorbedingungen für solche Projekte.
Das Ziel ist es, die „beste Form“ einer PPP zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu entwickeln, wobei Aspekte der Gründung, der Rechtsform und der organisatorischen Ausgestaltung berücksichtigt werden.
Der Autor verwendet als primäre wissenschaftliche Methode die „Inhalts- und Dokumentenanalyse“, um bestehende Fallbeispiele aus der Praxis systematisch zu untersuchen und auszuwerten.
Der Hauptteil analysiert intensiv die Entwicklungsgeschichte, institutionelle Voraussetzungen und finanzielle Aspekte anhand spezifischer Projekte wie dem Hasso-Plattner-Institut, der Jobbörse der Universität Potsdam und dem Standort Berlin-Adlershof.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie PPP, Hochschule, Wissenscluster, Kooperation, Synergie, Finanzierung, Standortentwicklung und Innovationsförderung.
Der Autor identifiziert als kritische Erfolgsfaktoren unter anderem engagierte Verantwortungsträger, die Übereinstimmung der Ziele, ein klares strategisches Konzept sowie die Unterstützung durch die Hochschuladministration und das politische Umfeld.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die „kooperative Institution“ als Idealform für eine PPP im Hochschulbereich anzusehen ist, da sie einen zentralen Standort für Lehre und Forschung bietet, im Gegensatz zu weniger kooperationstiefen Ansätzen wie Netzwerken.
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