Masterarbeit, 2012
109 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Theoretische Einordnung
2.1 Medien
2.2 Unterrichtsmedien, die im interaktiven Whiteboard vereint sind
2.2.1 Die Tafel und Tafelvariationen
2.2.2 Tafelzubehör
2.2.3 Tageslichtprojektoren
2.2.4 Computer
2.2.5 Beamer
2.2.6 Schulfernsehen
3. Interaktive Whiteboards
3.1 Funktionsweisen der verschiedenen interaktiven Whiteboards
3.1.1 Analog resistive interaktive Whiteboards
3.1.2 Elektromagnetische interaktive Whiteboards
3.1.3 Trigonometrische interaktiven Whiteboards
3.1.4 Kapazitive interaktive Whiteboards
3.2 Zubehör und Bauweisen interaktiver Whiteboards
3.3 Kompetenzbeschreibung im Umgang mit interaktiven Whiteboards
3.4 Forschungen zu interaktiven Whiteboards
3.5 Fortbildung zu interaktiven Whiteboards
3.6 Vor- und Nachteile interaktiver Whiteboards
4.1 Untersuchungsvorgehen
4.2 Konzeption des Fragebogens
4.3 Kritik und Grenzen der Untersuchung
5. Forschungsraum
6. Ergebnisse der Studie
6.1 Ergebnisse der Untersuchung
7. Zusammenfassung
8. Kritik und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz interaktiver Whiteboards im Mathematikunterricht an Grundschulen. Ziel ist es, die Nutzungsgewohnheiten, die Akzeptanz des Mediums durch Lehrkräfte sowie bestehende Herausforderungen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren, um fundierte Aussagen über die Integration digitaler Tafeln in den sächsischen Grundschulalltag zu treffen.
1. Einleitung
„Mit dem Zeigefinger kritzelt Jens Haase das Wort »Schule« an die riesige Computertafel vorne im Klassenzimmer. Ein Fingertippen verwandelt den Schriftzug in Druckschrift. Blitzschnell kopiert er einen Wikipedia-Text über das menschliche Ohr aus dem Internet-Browser, färbt darin einzelne Wörter weiß und macht sie so, für ein kleines Ratespiel, unsichtbar. Dann malt er eine grüne Kreisfläche, »meine Lösungslupe«, schiebt sie unter eines der unsichtbaren Wörter, und da steht es wieder, weiß auf grün. Handgemalte Kreise und Rechtecke werden von der Tafel-Software perfekt zurechtgerückt, Linien können alle Farben und Formen annehmen. »Und wenn ein Kind erst mal nicht schreiben will«, sagt Haase, »dann sieht es vielleicht, dass es hier auch eine Sternenschrift gibt« – er zaubert eine geschwungene Linie aus goldenen Sternen auf den Bildschirm und beendet seine kleine Vorführung mit den triumphierenden Worten: »und dann will es plötzlich doch an die Tafel.«“
Eine neue Art von Tafel hat vor einigen Jahren ihren Einzug in deutsche Schulen gehalten – das interaktive Whiteboard. In vielen Fällen wird die Tafel auch nach ihrem Hersteller bezeichnet. So nennen Lehrer ihr interaktives Whiteboard: SMART-Board, Panaboard, Promethean oder einfach nur Whiteboard. Die eben erwähnten Hersteller SMART-Technologies, Conen und Promethean sind die größten Ausstatter in Deutschland.
1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht die Vielseitigkeit interaktiver Whiteboards im Unterricht und thematisiert deren bisher geringe Verbreitung in deutschen Schulen im Vergleich zum Ausland.
2. Theoretische Einordnung: Dieses Kapitel definiert Unterrichtsmedien und analysiert klassische Werkzeuge wie Tafeln, Tageslichtprojektoren und Computer, die im interaktiven Whiteboard technisch integriert sind.
3. Interaktive Whiteboards: Hier werden verschiedene technische Funktionsweisen, Zubehör, Kompetenzstufen der Lehrkräfte sowie aktuelle Forschungsstände und Fortbildungsangebote detailliert erläutert.
4. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign der deskriptiven Studie, die Konzeption des Fragebogens und reflektiert die methodischen Grenzen der durchgeführten Untersuchung.
5. Forschungsraum: Die Auswertung der Lehrerbefragung liefert hier demografische Daten wie das Durchschnittsalter der Probanden, die Dienstjahre und die Ausstattungsqualität der beteiligten Schulen.
6. Ergebnisse der Studie: Die erhobenen Daten werden analysiert, um Hypothesen zur Lehrerfortbildung, zur tatsächlichen Nutzung der Möglichkeiten und zum Zusammenhang von Alter und Medienakzeptanz zu prüfen.
7. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer flächendeckenden, hochwertigen Ausstattung der Grundschulen sowie einer verbesserten, fachdidaktischen Fortbildung.
8. Kritik und Ausblick: Der Autor reflektiert die Einschränkungen der eigenen Studie und fordert weiterführende Forschung sowie die Integration der Whiteboard-Nutzung in die universitäre Lehrerausbildung.
Interaktive Whiteboards, Mathematikunterricht, Grundschule, Unterrichtsmedien, Lehrerfortbildung, Medieneinsatz, digitale Tafeln, Lehrerkompetenz, Schulausstattung, SMART-Board, Unterrichtsgestaltung, Computergestützter Unterricht, Medienpädagogik, Sächsische Schulen, Lernmotivation.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Einsatz und die Akzeptanz von interaktiven Whiteboards im Mathematikunterricht sächsischer Grundschulen auf Basis einer empirischen Lehrerbefragung.
Zentrale Aspekte sind der technische Funktionsumfang der Geräte, die Einbindung in den Unterricht, die Qualität der Lehrerfortbildung und die Auswirkung der Schulausstattung auf die Nutzung.
Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen und die Barrieren beim Einsatz interaktiver Whiteboards im Grundschulalltag deskriptiv zu erfassen und Empfehlungen für eine bessere Integration abzuleiten.
Der Verfasser nutzt eine deskriptive Studie auf Basis einer schriftlichen Befragung von Mathematiklehrern an Grundschulen in Sachsen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Medien, die Erläuterung der Whiteboard-Technologien sowie die detaillierte statistische Auswertung der Umfragedaten zu vier zentralen Hypothesen.
Wichtige Begriffe sind interaktive Whiteboards, Grundschulunterricht, Lehrerkompetenz, Medienakzeptanz und Unterrichtsgestaltung.
Die Mehrheit der befragten Lehrer betrachtet das interaktive Whiteboard als Tafel der Zukunft, fordert jedoch eine bessere Ausstattung und gezieltere Schulungen, um das Potenzial voll ausschöpfen zu können.
Häufig genannte Probleme sind mangelnde Zeit für die Vorbereitung, technische Störanfälligkeit, fehlende Hardware in jedem Klassenraum und eine unzureichende Einweisung in die Software.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

