Bachelorarbeit, 2013
93 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen und Erscheinungsformen von M&A
2.1 Abgrenzung der relevanten Fachbegriffe
2.1.1 Mergers & Acquisitions
2.1.2 Asset Deal
2.1.3 Share Deal
2.1.4 Kooperationen, Allianzen und Joint Ventures
2.2 Ablauf von M&A-Transaktionen
2.2.1 Strategische Analyse- und Konzeptionsphase
2.2.2 Transaktionsphase
2.2.3 Integrationsphase
2.3 Theoretische Erklärungsansätze für M&A
2.3.1 Transaktionskostenansatz
2.3.2 Die Prinzipal-Agent-Theorie
2.3.3 Synergien
2.3.4 Economies of Scale
2.3.5 Economies of Scope
2.3.6 Die Monopolstellung
3 Wertbestimmende Faktoren von M&A-Transaktionen
3.1.1 Aufbau des deutschen Bankensystems
3.1.2 Bedeutende Transaktionen der letzten fünf Jahre
3.2 Motive und Ziele von M&A-Transaktionen
3.2.1 Strategische Motive
3.2.2 Finanzielle und spekulative Motive
3.2.3 Persönliche Motive
3.2 Theoretische Messkonzepte
3.2.1 Kapitalmarktorientierte Erfolgsmessung
3.2.2 Jahresabschlussorientierte Erfolgsmessung
3.2.3 Subjektive Erfolgsmessung
3.3 Endogene Erfolgsfaktoren
3.3.1 Financial Economics School
3.3.2 Strategic Management School
3.3.3 Process School
3.3.4 Organizational Behaviour School
3.4 Exogene Erfolgsfaktoren
3.4.1 Wettbewerbssituation im deutschen Bankensektor
3.4.2 M&A-Klima im deutschen Bankensektor
3.5 Übersicht der entscheidenden Erfolgsfaktoren
4 Analyse der Dresdner Bank-Übernahme durch die Commerzbank
4.1 Vorstellung der Transaktionsbeteiligten
4.1.1 Unternehmensporträt der Commerzbank vor der Übernahme
4.1.2 Unternehmensporträt der Dresdner Bank vor der Übernahme
4.2 Die Schlüsselfaktoren der Übernahme
4.3 Beurteilung der Transaktion
5 Fazit
Das Hauptziel der vorliegenden Bachelor-Thesis besteht darin, den deutschen Bankensektor auf Faktoren zu untersuchen, die für eine erfolgreiche M&A-Transaktion verantwortlich sind, und zu klären, wie der Erfolg einer solchen Unternehmenstransaktion messbar gemacht werden kann.
2.2.2 Transaktionsphase
Ist ein geeignetes Zielobjekt gefunden und auf beiden Seiten besteht die Bereitschaft die Transaktion einzugehen, beginnt die Transaktionsphase. In dieser Phase werden Verhandlungen auf einer vorvertraglichen Ebene geführt. Es wird eine Absichtserklärung abgegeben, welche auch als Letter of Intent bezeichnet wird. Die Absichtserklärung enthält ein unverbindliches Angebot, die bisherigen Verhandlungsergebnisse sowie das Recht, die Verhandlungen jederzeit beenden zu können.
Eine vertrauliche Informationsbasis bildet die Grundlage für eine Due Diligence. „Es handelt sich [bei der Due Diligence] um die bewusste, systematische, professionelle Untersuchung der Unternehmens-Chancen und –Risiken während der laufenden Kaufverhandlungen. Sie beurteilt mit möglichst präzisen Analysen, ob und wieweit der Wert der zu erwerbenden Gesellschaft zu erhöhen oder eben zu diskontieren ist – unter den Perspektiven der strategischen Ziele und der kostenreduzierenden Synergien.“
Für die Durchführung der Due Diligence wird ein Datenraum, auch Data Room genannt, durch den Verkäufer eingerichtet. In Diesem werden sämtliche Dokumente des internen und externen Rechnungswesens, der Personalabteilung, der Rechtsabteilung und des Vertriebs bereitgestellt. Sind mehrere Kaufinteressenten vorhanden, empfiehlt sich die Einrichtung eines Datenraumes umso mehr, da die Dokumente so nur einmal aufbereitet werden müssen. Im Rahmen der vorher geschlossenen Vertraulichkeitserklärung (Letter of Intent) können Klauseln vereinbart werden, die die Geheimhaltung und Diskretion der Daten sichern.
1 Einleitung: Vorstellung des Problemfeldes M&A im Kontext von Globalisierung und Wettbewerbsdruck sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen und Erscheinungsformen von M&A: Definition der Fachbegriffe, Erläuterung des M&A-Prozesses in drei Phasen und Darstellung theoretischer Erklärungsansätze für Unternehmensverbindungen.
3 Wertbestimmende Faktoren von M&A-Transaktionen: Detaillierte Analyse des deutschen Bankensektors, Identifikation endogener und exogener Erfolgsfaktoren sowie Erläuterung von Methoden zur Erfolgsmessung.
4 Analyse der Dresdner Bank-Übernahme durch die Commerzbank: Anwendung der erarbeiteten Erfolgsfaktoren auf das konkrete Praxisbeispiel der Dresdner Bank-Übernahme durch die Commerzbank.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion des Erfolgs der Fallstudie Commerzbank-Merger im Kontext externer Einflussfaktoren.
M&A, Mergers & Acquisitions, Bankensektor, Erfolgsfaktoren, Unternehmensbewertung, Due Diligence, Integrationsmanagement, Commerzbank, Dresdner Bank, Post-Merger-Integration, Synergien, Finanzdienstleistungen, Drei-Säulen-Modell, Strategisches Management, Erfolgsmessung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren bei Fusionen und Übernahmen im deutschen Bankensektor.
Die Themenfelder umfassen theoretische Grundlagen von M&A, Prozesse der Due Diligence, Theorien zur Erklärbarkeit von Transaktionen sowie die Messbarkeit von Unternehmenserfolgen.
Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Faktoren, die für eine erfolgreiche M&A-Transaktion entscheidend sind, und die Erarbeitung von Messmethoden zur Erfolgsbewertung.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einer Fallstudienanalyse der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Grundlagen, die detaillierte Analyse der Erfolgsfaktoren (endogen/exogen) und die spezifische Fallstudien-Analyse.
Wichtige Schlüsselwörter sind M&A, Erfolgsfaktoren, Bankensektor, Post-Merger-Integration und Unternehmensbewertung.
Die Wahl fiel auf dieses Beispiel aufgrund der erheblichen Größe der beteiligten Banken und des damit verbundenen hohen öffentlichen Interesses an der Transaktion.
Die Finanzkrise dient als exogener Faktor, der das Marktumfeld massiv belastete und somit die Bewertung des Transaktionserfolges erschwert, da negative Markteinflüsse schwer von operativen Fehlern zu isolieren sind.
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