Bachelorarbeit, 2013
50 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen zur Unternehmenskrise
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Typologie und Phasen von Unternehmenskrisen
2.3 Mögliche Auswirkungen auf Großunternehmen
3. Krisenkommunikation als Teil des Krisenmanagements
3.1 Begriffliche Grundlagen
3.2 Ziele und Aufgaben der Kommunikation in Krisen
3.3 W. Timothy Coombs: The Situational Crisis Communication
Theory
4. Vermeidung von Reputationsschäden durch ausgewählte
Krisenkommunikationsstrategien?
4.1 Zum Einfluss der Strategie der umfassenden Entschuldigung
4.2 Zum Einfluss der Strategie der schnellen Reaktion
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den Einfluss gezielter Krisenkommunikationsstrategien auf die Unternehmensreputation von Großunternehmen. Dabei wird analysiert, wie inhaltliche Ansätze, wie die umfassende Entschuldigung, sowie formale Aspekte, insbesondere die Schnelligkeit der Reaktion, dazu beitragen können, Reputationsschäden in Krisenzeiten zu minimieren oder abzuwenden.
3.3 W. Timothy Coombs: The Situational Crisis Communication Theory
Da diese Arbeit mögliche Einflüsse von Krisenkommunikationsstrategien auf die Unternehmensreputation beleuchten will, ist zunächst noch die Vorstellung des theoretischen Rahmens dafür notwendig. Diesen bildet die 1996 von Coombs und Holladay eingeführte Situational Crisis Communication Theory (SCCT) aufgrund des dort angenommenen Zusammenhangs zwischen Krisenkommunikation und Reputation. Durch empirische Belege und Weiterentwicklungen sowie der explizit kommunikationswissenschaftlichen Betrachtung von Krisenkommunikation ist Coombs Theorie zu einem zentralen Ansatz in diesem Forschungsfeld geworden.
Die Theorie geht zum einem davon aus, dass Stakeholder Krisen unterschiedlich wahrnehmen, was sich auf die Reputationskonstitution auswirkt. Zum anderen bestimmt die attribuierte Krisenschuld dabei wesentlich, wie Stakeholder eine Krise empfinden (vgl. Thießen 2011a, S. 17, 92). Hierbei lehnt sich die SCCT an Weinerts Attributionstheorie an (vgl. Coombs 2007, S. 166). Je mehr Stakeholder eine Organisation für negative Folgen der Krise verantwortlich machen, desto eher verhalten sie sich auch negativ gegenüber der Organisation, das Risiko für Reputationsverlust steigt (vgl. Löffelholz und Schwarz 2008, S. 28; Coombs und Holladay 1996, S. 292).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Krisenkommunikation für Großunternehmen ein und definiert die Forschungsfragen hinsichtlich des Einflusses von Kommunikationsstrategien auf die Unternehmensreputation.
2. Theoretische Grundlagen zur Unternehmenskrise: Das Kapitel definiert den Begriff der Unternehmenskrise, erläutert deren Typologie sowie Phasen und beleuchtet die wirtschaftlichen und immateriellen Auswirkungen auf ein Unternehmen.
3. Krisenkommunikation als Teil des Krisenmanagements: Es werden die begrifflichen Grundlagen der Krisenkommunikation dargelegt, ihre Ziele definiert und die Situational Crisis Communication Theory von Coombs als theoretischer Rahmen eingeführt.
4. Vermeidung von Reputationsschäden durch ausgewählte Krisenkommunikationsstrategien?: Dieser Teil analysiert kritisch den Einfluss der Strategie der umfassenden Entschuldigung sowie der Strategie der schnellen Reaktion auf die Unternehmensreputation anhand aktueller Studien.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage, wobei die Komplexität der Krisenbewältigung und der Einfluss von Variablen wie dem Krisentyp hervorgehoben werden.
Krisenkommunikation, Unternehmensreputation, Krisenmanagement, Situational Crisis Communication Theory, Entschuldigungsstrategie, Schnelle Reaktion, Stakeholder, Reputationsmanagement, Krisentyp, Unternehmenskrisen, Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Attributionstheorie, Kommunikationsstrategie, Krisenprävention
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Krisenkommunikation von Großunternehmen und untersucht, wie spezifische Kommunikationsstrategien die Unternehmensreputation während einer Krise beeinflussen können.
Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen von Unternehmenskrisen, die Situational Crisis Communication Theory (SCCT) von W. Timothy Coombs, die Strategie der umfassenden Entschuldigung sowie der Einfluss der zeitlichen Komponente einer Reaktion.
Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung der Krisenkommunikation für die Reputation eines Großunternehmens zu beleuchten. Die Arbeit geht der Frage nach, wie Zusammenhänge zwischen Krisenkommunikation und Reputation aussehen und ob kommunikative Strategien die Reputation erhalten oder bilden können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch die Auswertung existierender Fachliteratur und diskutiert empirische Studienergebnisse (experimentelle und quasi-experimentelle Designs), um die Wirksamkeit verschiedener Strategien zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Unternehmenskrise und Krisenkommunikation sowie in eine detaillierte Analyse der Auswirkungen ausgewählter inhaltlicher und formaler Kommunikationsstrategien, wie Entschuldigungen und die Reaktionsgeschwindigkeit, auf die Reputation.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Krisenkommunikation, Unternehmensreputation, Entschuldigungsstrategie, Schnelle Reaktion, SCCT, Stakeholder-Beziehungen und Krisenmanagement.
Die Arbeit zeigt, dass eine umfassende Entschuldigung besonders in vermeidbaren Krisen als wirksames Instrument zum Reputationsschutz gilt, wenngleich die Wirksamkeit je nach kulturellem Kontext und individuellen Faktoren der Stakeholder variieren kann.
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