Bachelorarbeit, 2011
39 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der Geschwisterbeziehung von Camille und Paul Claudel und analysiert, wie diese Beziehung in Camilles künstlerischem Schaffen zum Ausdruck kommt. Insbesondere werden fünf Büsten von Paul, die Camille zwischen 1881 und 1910 geschaffen hat, untersucht.
Die Einleitung führt in das Thema der Geschwisterbeziehung von Camille und Paul Claudel ein und beleuchtet die besondere Bedeutung dieser Beziehung im Kontext ihrer künstlerischen Entwicklung. Das Kapitel „Die Geschwisterbeziehung und ihre künstlerische Umsetzung“ widmet sich der Analyse der Beziehung von Camille und Paul sowie der Darstellung von Paul in Camilles Werk. Es untersucht insbesondere fünf Büsten, die Camille von ihrem Bruder geschaffen hat. Die Arbeit berücksichtigt kunsthistorische, soziologische, literarische und kulturgeschichtliche Ansätze und beleuchtet die drei Phasen in Camilles künstlerischer Entwicklung: die Lehrzeit, die Suche nach Eigenständigkeit und die Resignation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Geschwisterbeziehung, künstlerische Darstellung, soziopsychologische Aspekte, Geschlechterrollen, Einfluss auf die künstlerische Entwicklung, Camille Claudel, Paul Claudel, Büsten, Bildhauerei, Kunstgeschichte, Soziologie, Literatur, Kulturgeschichte.
Camille und Paul Claudel hatten ein inniges Verhältnis, das von gegenseitiger Inspiration und Wetteifer geprägt war. Camille schuf zwischen 1881 und 1910 fünf bedeutende Büsten ihres Bruders.
Die Darstellungen reichen vom "jungen Römer" (Paul als Kind/Jugendlicher) bis hin zu Statuen, die ihn als "Mann von Rang" in seiner Rolle als Diplomat und Dichter zeigen.
Dies war primär durch ihr Geschlecht und die damaligen gesellschaftlichen Strukturen bedingt. Paul Claudel und Auguste Rodin bildeten den männlichen Bezugsrahmen, der Camilles Werk oft die eigenständige Berechtigung absprach.
Die Arbeit beleuchtet Camilles Lehrzeit, ihre Suche nach künstlerischer Eigenständigkeit und schließlich ihre Resignation bzw. den Rückzug aus dem Kunstschaffen.
Die Arbeit untersucht auch, wie Paul die Beziehung zu seiner Schwester in seinen eigenen literarischen Texten verarbeitete und reflektierte.
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