Bachelorarbeit, 2013
53 Seiten, Note: 2,3
1 Vorwort
2 Einleitung
2.1 Begriffsdefinition "Hundegestützte Interventionen" - die "Methode Hund"
2.2 Begriffsdefinition "Therapie"
2.2.1 Begriffsdefinition "Therapiehund"
3 Ausgangssituation
3.1 Die Domestikation des Wolfes zum Hund im Abgleich mit der Bedürfnishierarchie nach Maslow
3.1.1 Die demokratisch/hierarchische Beziehung zwischen Mensch und Hund
3.2 Der Auftrag Sozialer Arbeit
3.2.1 Hundegestützte Interventionen als Methode der Sozialen Arbeit
4 Nationale Problematik
4.1 Wirtschaftspolitische Aspekte
4.2 Aktueller Stand der tiergestützten Interventionen in Deutschland
4.3 Internationale Entwicklung der Organisationsstrukturen
5 Empirischer Teil
5.1 Delphie- Methode
6 Forschungsdesign
6.1 Vorbereitungsphase
6.2 Einstiegs- und Orientierungsphase
6.2.1 Befragungsaufbau
7 Erhebungsphase I & II
7.1 Erhebungsphase I (Offene Befragung)
7.2 Erhebungsphase II (Geschlossene Befragung)
8 Grundauswertung
8.1 Auswertungsverfahren
8.2 Ergebnisse
9 Bezugnahme zur Fachdiskussion
9.1 Ausblick / Empfehlungen
10 Fazit
Diese Bachelorthesis untersucht die fehlenden Ausbildungsstandards für den Einsatz von Hunden in der Sozialen Arbeit. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer qualitativen Sozialforschung mittels der Delphi-Methode konkrete Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung der "Methode" Hund zu erarbeiten, um die Qualität in der tiergestützten Pädagogik und Therapie nachhaltig zu sichern.
3.1 Die Domestikation des Wolfes zum Hund im Abgleich mit der Bedürfnishierarchie nach Maslow
Die Grundannahme der humanistischen Psychologie als verwandte Disziplin der Sozialen Arbeit ist, dass eine relativ störungsfreie Entwicklung welche dem Grundgerüst nach Maslow folgt, die "innere Natur" eines Menschen bis hin zur Selbstverwirklichung prägen kann. Dieses Ziel verfolgt auch die Soziale Arbeit (siehe Kapitel 3.2) und wird im Folgenden auf die Historie von Mensch und Hund beleuchtet.
Der Hund, welcher vom Wolf, vor etwa 15.000 Jahren zum Jagdhelfer und Hütehund domestiziert wurde, ist in Deutschland noch immer nicht als pädagogische Methode anerkannt. Dies mag darin begründet sein, dass dem Hund „primitive“ und nicht komplexe Aufgaben zugeschrieben werden.
Unter Betrachtung der Bedürfnishierarchie nach Abraham Maslow, ist eindeutig, welches Bedürfnis der domestizierte Wolf damals für den Menschen erfüllen sollte. Er diente der zweiten Ebene, dem Bedürfnis nach Sicherheit, bewahrte vor (möglichen) Gefahren und deren Folgen durch Eindringlinge und sicherte den Jagderfolg.
Auf der dritten Ebene, dem Bedürfnis nach Zuwendung erfüllen Diabetiker,- Epilepsie,- sowie Blindenführhunde die Bedürfnisse ihres Menschen.
1 Vorwort: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Verbindung zu Hunden, ihren Werdegang und die Initialzündung durch die Arbeit mit ihrem Hund Zorro im Seniorenheim, die zu der zentralen Forschungsfrage führte.
2 Einleitung: Dieses Kapitel thematisiert die Begriffsverwirrung um die "Methode Hund" und verdeutlicht die Notwendigkeit einer korrekten Definition zur Professionalisierung in Deutschland.
3 Ausgangssituation: Es wird die historische Beziehung zwischen Mensch und Hund im Kontext der Bedürfnishierarchie nach Maslow erläutert und der Auftrag der Sozialen Arbeit in Bezug auf hundegestützte Interventionen definiert.
4 Nationale Problematik: Die Autorin untersucht wirtschaftspolitische Aspekte der Hundehaltung sowie den aktuellen, teilweise konfusen Stand der tiergestützten Interventionen und Organisationsstrukturen in Deutschland.
5 Empirischer Teil: Einführung in die qualitative Sozialforschung und Begründung der Wahl der Delphi-Methode zur Erhebung der Forschungsdaten.
6 Forschungsdesign: Detaillierte Darstellung des praktischen Forschungsplans, von der Vorbereitungsphase bis zur Einstiegs- und Orientierungsphase im Forschungsfeld.
7 Erhebungsphase I & II: Beschreibung des konkreten methodischen Vorgehens in der offenen Befragung (Ideenaggregation) und der geschlossenen Befragung (Konsensfindung).
8 Grundauswertung: Präsentation und Analyse der erhobenen Daten, inklusive der graphischen Darstellung der Expertenbewertungen zu verschiedenen Aspekten der Professionalisierung.
9 Bezugnahme zur Fachdiskussion: Einordnung der Ergebnisse in den gesellschaftlichen Wandel und kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Fachbereich.
10 Fazit: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung der "Methode Hund", insbesondere hinsichtlich Qualitätsstandards und Ausbildung.
Hundegestützte Interventionen, Methode Hund, Sozialarbeit, Professionalisierung, Delphi-Methode, tiergestützte Pädagogik, tiergestützte Therapie, Qualitätsstandards, Bedürfnispyramide nach Maslow, Ausbildung, Sachkundenachweis, Interdisziplinarität, Mensch-Tier-Beziehung, Beratung, Akkreditierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der "Methode Hund" in der Sozialen Arbeit in Deutschland, insbesondere mit dem Mangel an einheitlichen Ausbildungsstandards und einer fehlenden professionellen Struktur.
Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der Mensch-Tier-Beziehung, die rechtliche und wirtschaftliche Situation in Deutschland, der Auftrag der Sozialen Arbeit und die Notwendigkeit der Qualitätssicherung.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand tiergestützter Interventionen zu evaluieren und konkrete Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung zu formulieren, um den Einsatz von Hunden in pädagogischen und therapeutischen Settings zu standardisieren.
Die Autorin verwendete die Delphi-Methode, ein mehrstufiges, schriftliches Befragungsverfahren unter Experten verschiedener Fachbereiche, um eine strukturierte Konsensfindung zu erreichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Ausgangsanalyse, eine nationale Problemanalyse, das Forschungsdesign sowie die empirische Auswertung der Expertenbefragungen.
Kernbegriffe sind Hundegestützte Interventionen, Professionalisierung, Sozialarbeit, Qualitätsstandards, Delphi-Methode und tiergestützte Pädagogik/Therapie.
Er ist europaweit nicht geschützt, suggeriert medizinische Kompetenzen, die der Hund allein nicht hat, und ermöglicht unqualifizierte Einsätze ohne fachliche Standards.
Die Experten betonen die Bedeutung von Netzwerken, einheitlichen Qualitätsstandards (wie z.B. durch ESAAT/ISAAT) und einer fundierten Ausbildung sowohl für den Hund als auch für das pädagogische Personal.
Der Transfer von Erfahrungen aus der Praxis in die Forschung ist essenziell, um die derzeitige "Leere" im wissenschaftlichen Diskurs der Sozialen Arbeit zum Thema Tiergestützte Therapie zu füllen.
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