Bachelorarbeit, 2013
27 Seiten, Note: 1,6
Die Bachelorarbeit analysiert Johann Gottlieb Fichtes Verwendung der Begriffe „Bild“, „Sehen“ und „Auge“ in seiner späten Sittenlehre von 1812. Sie untersucht, wie Fichte mithilfe dieser sinnlichen Begriffe transzendentale Phänomene anschaulich zu machen versucht und welche Absicht er mit ihrer Verwendung verfolgt. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen diesen Begriffen und der Sittlichkeit sowie deren Relevanz für unser heutiges Wissenschafts- und Kunstverständnis beleuchtet.
Die Einleitung präsentiert Fichtes späte Sittenlehre als einen Text, der in der Fichte-Forschung bisher wenig Beachtung fand, aber Denkanstöße für unser heutiges Wissenschafts- und Kunstverständnis liefert. Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Begriffe „Bild“, „Sehen“ und „Auge“ in Fichtes Philosophie. Die Kapitel 2-4 befassen sich mit Fichtes Darstellung der WeltOrdnung, der Erkenntnis des Ichs und dem Konzept der sittlichen Welt. Das Kapitel 5 zeigt die Relevanz dieser Gedanken für die Moderne auf.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen aus Fichtes späten Schriften, insbesondere mit der Bedeutung von „Bild“, „Sehen“ und „Auge“ für die Erkenntnis des Ichs, die Darstellung von Bewusstsein und die Definition der Sittlichkeit. Weitere wichtige Themen sind die Rolle des Begriffs, die Einheit von Geist und Materie, die Kritik am Naturgesetz und die Herausarbeitung der Gemeinschaftsbildung im Sinne einer moralischen Lebensführung.
Fichte nutzt diese sinnlichen Begriffe in seiner Sittenlehre von 1812, um abstrakte transzendentale Phänomene und die Struktur des Ich-Bewusstseins anschaulich zu machen.
Dieser späte Text bietet innovative Ansätze zur Verbindung von Geist und Natur sowie zur moralischen Lebensführung, die in der Forschung lange Zeit wenig beachtet wurden.
Das Ich wird als ein Bild verstanden, das sich selbst setzt und erkennt. Es ist die Instanz, durch die die Realität „hingesehen“ und damit erst konstituiert wird.
In der Sittenlehre wird die Kunst als eine Form der „AusSicht“ betrachtet, die hilft, die schöpferische Kraft des Geistes und das Ideal einer sittlichen Welt darzustellen.
Seine Überlegungen zur Entstehung von Bildern im Geist und zur schöpferischen Wirksamkeit des Menschen liefern Denkanstöße für unser heutiges Verständnis von Wissenschaft und Ästhetik.
Es geht um die bewusste Gestaltung der Gemeinschaft nach moralischen Prinzipien, wobei das Individuum sich als Teil eines größeren „Bildes der Gemeinde“ begreift.
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