Bachelorarbeit, 2013
89 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise bei der Erstellung der Arbeit
2. Der Mittelstand in Deutschland
2.1 Definition
2.2 Entwicklung der wirtschaftlichen Lage des Mittelstandes ab 2001
2.3 Aktuelle Situation kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
2.4 Ausblick
3. Nachhaltigkeit
3.1 Entstehung des Nachhaltigkeitsbegriffs
3.2 Definition und Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
3.3 Entwicklung der Nachhaltigkeit ab dem 20. Jahrhundert
4. Corporate Sustainability
4.1 Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung im Unternehmen
4.1.1 Ökonomische Nachhaltigkeit
4.1.2 Ökologische Nachhaltigkeit
4.1.3 Soziale Nachhaltigkeit
4.1.4 Verhältnis der drei Dimensionen
4.1.5 Starke und schwache Nachhaltigkeit
4.2 Modelle zur Darstellung der drei Dimensionen
4.2.1 Drei-Säulen-Modell („tripple-bottom-line“)
4.2.2 Nachhaltigkeitsdreieck
4.2.3 Schnittmengenmodell
4.3 Begriffsabgrenzung der unterschiedlichen Nachhaltigkeitsstrategien
4.3.1 Corporate Citizenship (CC)
4.3.2 Corporate Social Responsibility (CSR)
4.3.3 Der Begriff „Corporate Sustainability“(CS)
4.4 Leitlinien zur Umsetzung der drei Nachhaltigkeitsdimensionen
4.4.1 Effizienz
4.4.2 Konsistenz
4.4.3 Suffizienz
5. Integration des Corporate-Sustainability-Konzepts in KMU
5.1 Die verschiedenen Stufen der Implementierung
5.2 Gründe für nachhaltige Entwicklung im Mittelstand
5.3 Spezielle Eigenschaften kleiner und mittlerer Unternehmen
5.3.1 Mögliche Barrieren für Mittelständler
5.3.2 Potenzielle Vorteile des deutschen Mittelstands
6. Analyse ausgewählter Studien
6.1 Studie der Ernst & Young GmbH
6.2 Studie der compamedia-Stiftung
6.3 Erkenntnisse aus den vorliegenden Umfragen
6.4 Exkurs: Fachkräftemangel im Mittelstand
7. Eigene Studie des Autors
7.1 Ergebnisse der Studie
7.2 Erkenntnisse aus der Studie
8. Fazit
9. Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Ansätze von Corporate Sustainability im deutschen Mittelstand zu analysieren und zu ermitteln, wie sich diese nachhaltigen Strategien weiterentwickeln müssen, um ökologischen und sozialen Anforderungen gerecht zu werden, ohne dabei die ökonomische Leistungsfähigkeit zu gefährden.
4.1.2 Ökologische Nachhaltigkeit
„Ecologically sustainable companies use only natural resources that are consumed at a rate below the natural reproduction, or at a rate below the development of substitutes. They do not cause emissions that accumulate in the environment at a rate beyond the capacity of the natural system to absorb and assimilate these emissions. Finally they do not engage in activity that degrades eco-system services”, laut Dyllick und Hockerts.
Gewisse natürliche Gegebenheiten sind erforderlich um das Überleben der Menschheit zu sichern. Die zunehmende Beeinträchtigung der Natur durch die Menschen führt allerdings zur Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. Wie die Definition bereits beschreibt, beschäftigt sich die ökologische Dimension mit dem Einfluss des operativen Geschäfts der Unternehmen auf die Umwelt und dient demnach der Aufrechterhaltung der Umwelt.
Unternehmen zählen weltweit zu den größten Umweltsündern. Somit ist es besonders in diesem Bereich nötig, die Prozesse umweltschonend und nachhaltig zu gestalten. Potential für die Reduktion der Umwelteinflüsse gibt es hier in unterschiedlichen Teilen der Wertschöpfungskette. Vor allem sind die Bereiche Beschaffung, Produktion und der Distribution betroffen. Eine Reduzierung kann in diesen Bereichen durch einen niedrigeren Verbrauch von Ressourcen, bessere Logistiksysteme zu effizienteren Transport sowie durch Anlagen im Bereich der Produktion zu Verminderung des Schadstoffausstoßes, erzielt werden. Um die tatsächlichen Einflüsse auf die Natur zu messen, ist es nötig, die Ökoeffektivität zu ermitteln. Dies ist ein Maß zur Bestimmung der Einwirkungen der unternehmerischen Aktivitäten auf die Umwelt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Corporate Sustainability ein und erläutert die Problemstellung, das Ziel der Bachelorarbeit sowie die gewählte Vorgehensweise.
2. Der Mittelstand in Deutschland: Das Kapitel bietet eine Definition des Mittelstands und analysiert dessen aktuelle wirtschaftliche Situation sowie die Entwicklung seit dem Jahr 2001.
3. Nachhaltigkeit: Hier wird die historische Entstehung des Nachhaltigkeitsbegriffs sowie die maßgebliche Definition der nachhaltigen Entwicklung dargelegt.
4. Corporate Sustainability: Dieses Kapitel erläutert die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, diverse Darstellungsmodelle und grenzt CS von anderen Strategien ab.
5. Integration des Corporate-Sustainability-Konzepts in KMU: Es werden Methoden zur stufenweisen Implementierung des Konzepts sowie spezifische Herausforderungen und Barrieren für mittelständische Betriebe diskutiert.
6. Analyse ausgewählter Studien: Hier werden externe Studien, unter anderem von Ernst & Young und der compamedia-Stiftung, ausgewertet, um den Status quo der Nachhaltigkeit im Mittelstand zu bestimmen.
7. Eigene Studie des Autors: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer eigenen Umfrage, welche die Einstellung zukünftiger Arbeitnehmer gegenüber nachhaltigen Unternehmensstrategien beleuchtet.
8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Bedeutung von Corporate Sustainability für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands.
9. Ausblick: Der Ausblick erörtert künftige Trends und die Notwendigkeit für den Mittelstand, Nachhaltigkeit aktiv in die Unternehmensführung zu integrieren.
Corporate Sustainability, Mittelstand, Nachhaltigkeit, KMU, ökologische Dimension, ökonomische Dimension, soziale Dimension, Wertschöpfungskette, Unternehmensstrategie, Fachkräftemangel, Ressourcenmanagement, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship, Nachhaltigkeitsdreieck, Innovationsfähigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Integration von Ansätzen zur Corporate Sustainability (unternehmerische Nachhaltigkeit) innerhalb des deutschen Mittelstands.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Nachhaltigkeitsdimensionen, die spezifische Situation mittelständischer Unternehmen, deren Herausforderungen bei der Umsetzung nachhaltiger Strategien sowie die Erwartungshaltung relevanter Stakeholder.
Das primäre Ziel besteht darin, den Status quo der Nachhaltigkeitsbemühungen im Mittelstand zu ermitteln und aufzuzeigen, wie diese Unternehmen ökologische und soziale Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg in Einklang bringen können.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Auswertung externer Studien und ergänzt diese durch eine eigene empirische Umfrage unter zukünftigen Arbeitnehmern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Modelle zur Nachhaltigkeitsdarstellung, Strategieabgrenzungen (CSR/CC/CS), die praktische Integration in KMU sowie die Analyse spezifischer Marktumfragen.
Wesentliche Begriffe sind Corporate Sustainability, ökologische/ökonomische/soziale Dimensionen, Mittelstand, KMU, Wettbewerbsvorteile und nachhaltige Wertschöpfung.
Die Studie identifiziert die ökologische Dimension als zentralen, aber teils noch lückenhaft umgesetzten Bereich, in dem insbesondere Recycling und Ressourceneffizienz bei den Unternehmen stark an Bedeutung gewinnen.
Die Arbeit zeigt, dass eine nachhaltige Unternehmensführung die Arbeitgeberattraktivität steigern kann, was im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte einen entscheidenden strategischen Vorteil bietet.
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