Projektarbeit, 2011
102 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit analysiert die Erfahrungen deutscher Studierender während eines Auslandssemesters in den Niederlanden. Im Fokus steht die Frage, ob und inwiefern positive private und universitäre Erfahrungen zu einer Arbeitsplatz- und Wohnortauswahl bezüglich der künftigen Lebensplanung beitragen. Ziel ist es, die Bedeutung von Auslandserfahrungen für die Lebensentscheidungen von deutschen Studenten zu untersuchen.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die steigende Bedeutung von Auslandsstudien im Kontext der Globalisierung. Die zunehmende Zahl deutscher Studierender an niederländischen Hochschulen wird als Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt dargelegt. Das Kapitel „Theoretische Analyse“ betrachtet den Begriff des Fremden nach Georg Simmel und beleuchtet die Bedeutung der internationalen Studenten für die Gesellschaft. Es wird untersucht, inwiefern die objektive Perspektive des Fremden, in diesem Fall die der deutschen Studenten in den Niederlanden, zur Analyse gesellschaftlicher Prozesse beiträgt.
Das Kapitel „Eigener Ansatz“ skizziert die methodische Vorgehensweise des Forschungsprojekts, das quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung anwendet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob positive Erfahrungen im Studium oder Auslandssemester zu einer Arbeitsplatz- und Wohnortauswahl bezüglich der künftigen Lebensplanung beitragen.
Das Kapitel „Empirische Analyse“ befasst sich mit der Auswertung des Datensatzes, der durch eine Befragung deutscher Studierender gewonnen wurde. Hier werden die demografischen Daten der Stichprobe vorgestellt und die verwendeten Zusammenhangsmaße erläutert. Die anschließende Analyse der Unterhypothesen beleuchtet die einzelnen Einflussfaktoren auf die Fragestellung, ob positive Erfahrungen während des Auslandsstudiums zu einer späteren Lebensplanung im Ausland führen.
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Auslandsstudium, Erfahrungen im „Intra- and Interpersonal Development“, Transnationale Mobilität, Lebensplanung, Arbeitsplatzwahl, Wohnortauswahl, quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung, Faktorenkonzept, Globalisierung, Fremdheit.
Die Arbeit analysiert, ob positive Erfahrungen während eines Studiums in den Niederlanden die künftige Lebensplanung der Studierenden über nationale Grenzen hinweg beeinflussen.
Gründe sind die Praxisnähe und Problemorientierung des niederländischen Hochschulsystems sowie die geografische Nähe zu Deutschland.
Es bezieht sich auf die persönliche Entwicklung und die sozialen Kompetenzen, die Studierende durch den Aufenthalt in einer fremden Kultur erwerben.
Der Begriff wird genutzt, um die objektive Perspektive der deutschen Studenten in den Niederlanden und deren Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse zu analysieren.
Es wurden quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung genutzt, insbesondere die Auswertung eines Datensatzes aus einer Befragung.
Die Arbeit untersucht genau diese Hypothese: Dass positive universitäre und private Erfahrungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, später einen Arbeitsplatz oder Wohnort im Ausland zu wählen.
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