Bachelorarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Überblick
2 Begriffsklärung
2.1 Demenz
2.1.1 Definition Demenz
2.1.1.1 Demenz bei Alzheimer-Krankheit
2.1.1.2 Vaskuläre Demenz
2.1.1.3 Mischformen
2.1.1.4 Demenzen bei sonstigen Krankheiten
2.1.2 Einteilung in drei Stadien
2.1.2.1 Stadium I
2.1.2.2 Stadium II
2.1.2.3 Stadium III
2.2 Pflegerische Konzepte zur Demenzbetreuung
2.2.1 Die Milieutherapie
2.2.1.1 Ursprung der Milieutherapie
2.2.1.2 Ziel der Milieutherapie
2.2.2 Die Validation
2.2.2.1 Die Zielgruppe der Validation
2.2.2.2 Die Grenzen der Validation
3 Wie Demenz erlebt wird
3.1 Wie der Betroffene Demenz erlebt
3.2 Wie die Angehörigen Demenz erleben
3.3 Wie das Pflegepersonal Demenz erlebt
4 Wohnformen im Alter
4.1 Eigenheim und ambulante Pflege
4.2 Seniorenwohnanlage
4.3 Stationäre Einrichtungen
4.3.1 Seniorenheime
4.3.2 Pflegeheime
4.4 Teilstationäre Einrichtungen
4.5 Kurzzeitpflege
4.6 Mehr-Generationen-Haus
4.7 Wohngemeinschaften und Seniorenresidenzen
4.8 Wohngruppen für demente Menschen
5. Wohnen mit Demenz
5.1 Wohnbedürfnisse
5.2 Ambulante Versorgung
5.3 Wohnen in einer stationären Einrichtung
5.3.1 Teilstationäre Versorgung
5.3.2 Wohnen in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe
5.3.3 Wohnen in einer Einrichtung für Menschen mit Demenz
5.3.3.1 Die Hausgemeinschaft
5.3.3.2 Die Demenzwohngruppe
5.3.3.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung
5.3.3.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings
5.3.3.5 Die Pflegeoase
6 Wohnen in den verschiedenen Stadien der Demenz
6.1 Wohnen im Stadium I
6.1.1 Ambulante Versorgung
6.1.2 Teilstationäre Versorgung
6.1.3 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe
6.1.4 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung für Demente
6.1.4.1 Die Hausgemeinschaft
6.1.4.2 Die Demenzwohngruppe
6.1.4.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung
6.1.4.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings
6.1.4.5 Die Pflegeoase
6.2 Wohnen im Stadium II
6.2.1 Ambulante Versorgung
6.2.2 Teilstationäre Versorgung
6.2.3 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe
6.2.4 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung für Demente
6.2.4.1 Die Hausgemeinschaft
6.2.4.2 Die Demenzwohngruppe
6.2.4.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung
6.2.4.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings
6.2.4.5 Die Pflegeoase
6.3 Wohnen im Stadium III
6.3.1 Ambulante Versorgung
6.3.2 Teilstationäre Versorgung
6.3.3 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe
6.3.4 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung für Demente
6.3.4.1 Die Hausgemeinschaft
6.3.4.2 Die Demenzwohngruppe
6.3.4.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung
6.3.4.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings
6.3.4.5 Die Pflegeoase
7 Fazit
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Wohnformen für demente Menschen und analysiert deren Eignung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Stadien der Demenzerkrankung, um aufzuzeigen, dass nicht jede Wohnform für jeden Dementen gleichermaßen geeignet ist.
6.3.4.5 Die Pflegeoase
Bei der Pflegeoase (siehe Kapitel 5.3.3.5) handelt es sich um ein Versorgungs- und Betreuungskonzept, welches explizit für Menschen im letzten Stadium der Demenzerkrankung konzipiert wurde.
In den Pflegeoasen werden zielgruppenspezifische Pflege- und Betreuungskonzepte eingesetzt. Ziel dabei ist es die Lebensqualität der Bewohner aufrecht zu erhalten und zu fördern. Die Ausrichtung der Pflegeoasen besteht also darin die bestmögliche Lebensqualität der Bewohner zu erreichen. Das spezielle Konzept der Pflegeoase, welches sich aus der baulichen Gestaltung und der dauerhaften Präsenz der Pflegenden zusammenstellt, versucht dem Ziel der bestmöglichen Lebensqualität nachzukommen indem auf die körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnisse der Bewohnergruppe unmittelbar reagiert werden kann. Die Pflegeoase ist ein geschützter Raum für die Bewohnergruppe, dennoch wird die Teilhabe und Mobilität der Bewohner, sofern vorhanden, außerhalb des Wohnbereiches gesichert.
Da schon aus der Definition der Pflegeoase hervorgeht, dass diese Betreuungs- und Versorgungsform, speziell für Menschen im letzten Stadium der Erkrankung Demenz entwickelt wurde, kann die Wohnform der Pflegeoase als sehr geeignet für Menschen im dritten Stadium der Demenzerkrankung bezeichnet werden.
1 Einleitung: Einführung in das Thema Demenz, Darstellung der demographischen Relevanz und Vorstellung der Forschungsfrage zur Eignung verschiedener Wohnformen.
2 Begriffsklärung: Definition von Demenz, Unterteilung in Krankheitsformen und Stadien sowie kurze Erläuterung relevanter Pflegekonzepte.
3 Wie Demenz erlebt wird: Analyse der unterschiedlichen Erlebensweisen der Erkrankung durch Betroffene, Angehörige und professionelles Pflegepersonal.
4 Wohnformen im Alter: Überblick über gängige Wohnformen für ältere Menschen, von häuslicher Pflege bis zu stationären Einrichtungen.
5. Wohnen mit Demenz: Detaillierte Betrachtung von Wohnbedürfnissen und speziellen stationären Versorgungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz.
6 Wohnen in den verschiedenen Stadien der Demenz: Untersuchung der Eignung zuvor beschriebener Wohnformen in Abhängigkeit von den drei Demenzstadien.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung der untersuchten Wohnformen für die jeweiligen Stadien der Demenz in tabellarischer Form.
Demenz, Wohnformen, Altenhilfe, Pflegeoase, Hausgemeinschaft, Demenzwohngruppe, Milieutherapie, Validation, Stationäre Versorgung, Ambulante Versorgung, Demenzstadium, Lebensqualität, Wohnbedürfnisse, Pflegekonzepte, Angehörige.
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Frage, welche Wohnformen für an Demenz erkrankte Menschen existieren und welche dieser Formen für die jeweiligen Stadien der Erkrankung am besten geeignet sind.
Die Arbeit behandelt die Definition und Stadien der Demenz, pflegerische Betreuungskonzepte, das Erleben der Demenz durch verschiedene Personengruppen sowie einen detaillierten Vergleich verschiedener Wohn- und Betreuungsmodelle.
Ziel ist es aufzuzeigen, dass keine pauschale Aussage über die ideale Wohnform für Demenzkranke getroffen werden kann, sondern dass die Wahl der Wohnform stark vom individuellen Stadium der Demenz abhängt.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, um bestehende Wohnkonzepte zu erläutern, und untermauert seine Argumentation durch eine strukturierte Bewertung der Eignung dieser Konzepte für die verschiedenen Stadien der Demenz.
Der Hauptteil erstreckt sich von der Begriffsklärung über das Erleben der Demenz bis hin zur detaillierten Vorstellung und kritischen Bewertung von Wohnformen (wie Eigenheim, Hausgemeinschaften oder Pflegeoasen) für die Stadien I bis III der Demenz.
Die zentralen Schlagworte sind Demenz, Wohnformen, stationäre Pflege, Hausgemeinschaft, Demenzwohngruppe und Pflegeoase.
Weil das Konzept der Pflegeoase explizit auf die Bedürfnisse von Menschen im fortgeschrittenen Stadium der Demenz ausgerichtet ist und durch eine dauerhafte Präsenz von Pflegekräften in einem geschützten Raum die bestmögliche Lebensqualität sichert.
Die Eignung einer Wohnform ändert sich mit dem Krankheitsverlauf: Während in frühen Stadien Selbstbestimmung und Alltagssimulation (z.B. in Hausgemeinschaften) im Vordergrund stehen, gewinnen in späten Stadien eine spezialisierte Pflegeumgebung und Sicherheit (z.B. in Pflegeoasen) an Bedeutung.
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