Bachelorarbeit, 2013
73 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Mobbing
2.1 Ursprung und Begriffsklärung
2.2 Formen des Mobbings
2.3 Rollenverteilung beim Mobbing
3 Internet
3.1 Entstehung und Rolle des Internets
3.2 Neue Medien und Web 2.0
3.3 Nutzungsfrequenz, Trend und Aktivitäten
3.4 Chancen und Risiken
4 Cybermobbing
4.1 Begriffsklärung und Definition
4.2 Medien und Methoden des Cybermobbings
4.3 Cybermobbing in Abgrenzung zu Mobbing
4.4 Rollenverteilung beim Cybermobbing
4.4.1 Cyberopfer
4.4.2 Cybertäter
4.4.3 Weitere Beteiligte
4.5 Folgen des Cybermobbings
4.6 Studie Cyberlife
4.6.1 Wichtige Erkenntnisse aus der Studie
4.6.2 Ausblick der Studie
5 Handlungsmöglichkeiten gegen Cybermobbing
5.1 Zielgruppen
5.1.1 Schüler
5.1.2 Schule und Lehrer
5.1.3 Eltern
5.1.4 Weitere Personengruppen
5.2 Prävention
5.2.1 Medienhelden
5.2.2 Surf-Fair
5.2.3 Präventive Handlungsempfehlungen
5.2.4 Zusammenfassung
5.3 Intervention
5.3.1 No Blame Approach
5.3.2 Interventionsprogramm Dan Olweus
5.3.3 Intervenierende Handlungsempfehlungen
5.4 Prävention & Intervention
5.4.1 Kinderschutz in sozialen Netzwerken
5.4.2 Zusammenfassung
5.5 Strafverfolgung
5.5.1 Eine Person wird geschädigt
5.5.2 Die Freiheit einer Person beschnitten
5.5.3 Die Persönlichkeitsrechte einer Person werden verletzt
5.5.4 Zusammenfassung
6 Fazit
Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing als neue Herausforderung für die Gesellschaft und insbesondere die Soziale Arbeit. Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Präventions- und Interventionsmöglichkeiten gegen Cybermobbing für welche Zielgruppen (Schüler, Lehrer, Eltern) anwendbar und am effektivsten sind.
4.1 Begriffsklärung und Definition
„Bei Cyber-Mobbing geht es darum, dass neue Techniken, wie z.B. E-Mail, Chats, Instant Messaging Systeme (wie z.B. ICQ oder MSN) oder auch Handys eingesetzt werden, um immer wieder und mit voller Absicht andere zu verletzen, sie zu bedrohen, sie zu beleidigen, Gerüchte über sie zu verbreiten oder ihnen Angst zu machen (Dambach, 2011, S. 15).“
Solche und sinngemäß ähnliche Definitionen sind häufig in einschlägiger Fachliteratur zum Thema Cybermobbing zu finden. Oft übertragen die Autoren die Definition des klassischen Mobbings, auf die des Cybermobbings und erweitern diese um die neuen Kommunikationsmedien Internet und Handy (vgl. Fawzi, 2009, S. 31).
Fraglich ist jedoch, ob die teilweise Übernahme der Definition des klassischen Mobbing tatsächlich angemessen auf das Phänomen Cybermobbings anzuwenden ist. Dass Cybermobbing mittels Informations- und Kommunikationstechnologien geschieht, steht außer Frage.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gravierenden Folgen von Cybermobbing anhand prominenter Fallbeispiele und begründet die Relevanz der Thematik für die Soziale Arbeit.
2 Mobbing: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage über das klassische Mobbing, dessen Ursprünge, Erscheinungsformen und die Rollenverteilung innerhalb eines Mobbingprozesses.
3 Internet: Das Kapitel beschreibt die Entwicklung und Bedeutung des Internets, analysiert die Mediennutzung durch Kinder, Jugendliche und Eltern und identifiziert sowohl Chancen als auch medienbedingte Risiken.
4 Cybermobbing: Hier werden Definitionen von Cybermobbing erörtert, Medien und Methoden analysiert sowie die Besonderheiten in Abgrenzung zum klassischen Mobbing und die Rollenverteilung herausgearbeitet.
5 Handlungsmöglichkeiten gegen Cybermobbing: Dieses Hauptkapitel kategorisiert Zielgruppen und bewertet verschiedene Interventions- und Präventionsprogramme sowie rechtliche Optionen zur Strafverfolgung.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont den dringenden Handlungsbedarf in Schulen und Elternhäusern und plädiert für eine stärkere Vernetzung und Förderung von Medienkompetenz.
Cybermobbing, Mobbing, Prävention, Intervention, Internet, Medienkompetenz, Soziale Arbeit, Jugendliche, Schüler, Eltern, Schule, No Blame Approach, Cyberlife, Strafverfolgung, Medienhelden
Die Arbeit behandelt Cybermobbing als ein neuartiges, gesellschaftlich relevantes Problem und untersucht, wie man präventiv und intervenierend dagegen vorgehen kann.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Schüler, Schule und Lehrer, Eltern sowie weitere pädagogische Fachkräfte im schulischen Kontext.
Es soll geklärt werden, welche Präventions- und Interventionsmethoden für spezifische Zielgruppen am effektivsten sind, um Cybermobbing zu verhindern oder darauf zu reagieren.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die Ergebnisse der Studie "Cyberlife" aus dem Jahr 2013, um die Problematik und Lösungsstrategien zu diskutieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Mobbing, Internet), eine detaillierte Analyse von Cybermobbing und eine ausführliche Darstellung von Handlungsstrategien (Prävention, Intervention, Strafverfolgung).
Schlüsselbegriffe sind Cybermobbing, Medienkompetenz, Präventionsprogramme wie "Medienhelden" und "Surf-Fair" sowie der "No Blame Approach".
Aufgrund des Internets können Täter anonym, zeitunabhängig und ortsunabhängig agieren, während Opfer kaum Rückzugsmöglichkeiten vor der unendlichen digitalen Verbreitung ihrer Daten haben.
Die Studie dient als aktuelle empirische Datenbasis, um das Problembewusstsein, die tatsächlichen Fallzahlen und die Wirksamkeit von Aufklärungsmaßnahmen in Deutschland zu belegen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

