Magisterarbeit, 2010
141 Seiten, Note: 1,1
Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Konzeptualisierung und Transformation von Guanxi-Netzwerken im Kontext chinesischer Arbeitsmigration. Die Arbeit analysiert die Rolle von Guanxi in der Herausbildung sozialer Netzwerke und untersucht, wie diese Netzwerke im Zuge der Migration transformiert werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Forschungsmethodik erläutert. Im zweiten Kapitel werden die chinesischen Netzwerke allgemein dargestellt, während im dritten Kapitel der aktuelle Guanxi-Diskurs beleuchtet wird. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Guanxi und Migration. Das fünfte Kapitel stellt den Forschungskontext, insbesondere die Gruppe der Wanderarbeiter aus Sichuan, vor. Es werden die Lebensbedingungen, die Herausforderungen und die Erfahrungen der Migranten auf der Baustelle und im städtischen Kontext untersucht. Das sechste Kapitel untersucht die moralische Einbettung und die Modi von sozialer Nähe in den Guanxi-Netzwerken der Migranten. Im siebten Kapitel werden die Konzepte von Gesicht und Ansehen im Kontext von Guanxi und Migration analysiert. Das achte Kapitel beleuchtet das kulturelle Kapital auf der Makroebene und die Interaktion zwischen den verschiedenen Kapitalformen. Im neunten Kapitel werden die Auswirkungen von sozialer Ungleichheit und Transformation auf die Guanxi-Netzwerke der Migranten untersucht. Das zehnte Kapitel widmet sich dem Thema der Frau in der Migration.
Guanxi, chinesische Netzwerke, Arbeitsmigration, soziale Nähe, moralische Einbettung, Gesicht, Ansehen, kulturelles Kapital, soziale Ungleichheit, Transformation, Sichuan, Baustelle, Stadt, Narrative
Guanxi beschreibt ein komplexes System von persönlichen Beziehungen und Netzwerken, das auf gegenseitigem Vertrauen und Verpflichtungen basiert.
Die 1. Generation plant meist die Rückkehr ins Dorf und pflegt enge Bindungen durch Geschenke, während die 2. Generation eher einen Verbleib in der Stadt anstrebt.
Das "Gesicht" steht für Ansehen und soziale Ehre; es zu wahren ist entscheidend für den Erhalt und Erfolg innerhalb eines Guanxi-Netzwerks.
Das Hukou-System bindet soziale Leistungen an den Geburtsort und stigmatisiert Wanderarbeiter in den Städten oft als Bürger zweiter Klasse.
Oft basieren sie auf einem Altersklassensystem und Arbeitserfahrung, wobei konfuzianische Werte der familiären Ordnung auf die Arbeitsgruppe übertragen werden.
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