Examensarbeit, 2013
31 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Grundlegende Bedeutung des Medieneinsatzes im Sportunterricht
3. Besonderheiten audio-visueller und neuer audio-visueller Medien im Sportunterricht
4. Lernfortschritte im Bereich Koordination mit Hilfe neuer audio-visueller Medien
5. Lernfortschritte im Bereich Technik mit Hilfe neuer audio-visueller Medien
6. Kritische Betrachtung zum Einsatz neuer audio-visueller Medien im Sportunterricht
7. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, strukturierte Handlungsperspektiven für den Sportunterricht zu entwickeln, die den gezielten und didaktisch begründeten Einsatz neuer audio-visueller Medien (wie Smartphones und Tablet-PCs) zur Förderung sportlicher Kompetenzen in den Bereichen Koordination und Technik ermöglichen.
Besonderheiten audio-visueller und neuer audio-visueller Medien im Sportunterricht
Nach einer kurzen begrifflichen Abgrenzung der audio-visuellen Medien von den übrigen unterrichtsrelevanten Medien wird in diesem Kapitel beleuchtet, welche Bedeutung den audio-visuellen Medien im motorischen Lernprozess beigemessen wird. Im Anschluss an diese Ausführungen werden die besonderen didaktischen Funktionen der audio-visuellen Medien herausgestellt. Die Besonderheiten der audio-visuellen Medien darstellen zu wollen, erfordert auch eine kritische Perspektive gegenüber diesen Medien einzunehmen und wesentliche Kritikpunkte zu beschreiben. Diese Kritikpunkte sind sehr wahrscheinlich mit dafür verantwortlich, dass von der bereits in den 1970er Jahren vorherrschenden „Medieneuphorie“ im Bereich der bundesdeutschen Sportdidaktik (DANNEMANN 1993, S. 24) offenbar keine flächendeckenden Impulse für die derzeitige Praxis des Sportunterrichts übriggeblieben sind. Der Abschluss von diesem Kapitel verdeutlicht aber, dass mit Hilfe der neuen audio-visuellen Medien die meisten Nachteile der bisherigen audio-visuellen Medien ausgeglichen beziehungsweise beseitigt werden können. Dieser Umstand wäre Anlass genug, die Weiterentwicklung des Medieneinsatzes im Sportunterricht neu zu überdenken.
Als audio-visuelle Medien werden im engeren Sinne alle Medien bezeichnet, welche Informationen gleichzeitig auditiv und visuell darstellen (SCHRÖDER 2002, S. 256). Hierzu gehören in erster Linie Tonfilme auf verschiedenen Trägern (zum Beispiel CD-ROM, DVD, Bluray oder digitale Speichermedien) einschließlich der dafür notwendigen Abspielgeräte und das Fernsehen. Im weiteren Sinne werden auch Medien dieser Kategorie zugeordnet, die ihre Informationen entweder auditiv oder visuell aussenden (Ebd., S. 256). Für das hier aufgeworfene Thema findet die engere Definition audio-visueller Medien mit einer Erweiterung Verwendung, so dass eine umfassende Unterscheidung sämtlicher anderer auditiven oder visuellen Medien an dieser Stelle nicht notwendig ist. Bei einer solchen Definition ist zu beachten, dass das Tonsignal der heutigen audio-visuellen Medien meist ohne Probleme ausgeschaltet werden kann. Ein Tonfilm kann also relativ einfach zum Stummfilm und somit zum ausschließlich visuellen Medium umfunktioniert werden. Je nach didaktischer Zielstellung oder im Hinblick auf eine notwendige Binnendifferenzierung ist es jedoch entscheidend, ob Tonfilme oder Filmaufnahmen ohne auditive Informationen im Sportunterricht eingesetzt werden sollen. Stumme Filmaufnahmen lassen sich streng genommen zwar nicht in die oben genannte engere Definition mit einordnen, werden aber wegen ihres ebenfalls sehr hohen Nutzens für den Sportunterricht in die nachfolgende Analyse mit einbezogen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Integration mobiler Technologien in den Schulsport und definiert das Ziel der Arbeit, Handlungsperspektiven für einen didaktisch begründeten Medieneinsatz zu entwickeln.
2. Grundlegende Bedeutung des Medieneinsatzes im Sportunterricht: Dieses Kapitel definiert den Medienbegriff für den Sportunterricht und untersucht die didaktischen Funktionen sowie den Einsatzzeitpunkt von Medien.
3. Besonderheiten audio-visueller und neuer audio-visueller Medien im Sportunterricht: Hier werden die didaktischen Funktionen herkömmlicher audiovisueller Medien kritisch beleuchtet und der Mehrwert neuer, mobiler Technologien herausgestellt.
4. Lernfortschritte im Bereich Koordination mit Hilfe neuer audio-visueller Medien: Das Kapitel bietet konkrete Handlungsperspektiven für die Förderung der räumlichen Orientierungsfähigkeit, insbesondere durch Videoanalysen in Sportspielen wie Volleyball.
5. Lernfortschritte im Bereich Technik mit Hilfe neuer audio-visueller Medien: Hier wird anhand von Praxisbeispielen, etwa beim Badminton, aufgezeigt, wie Technikanalyse und Feedbackprozesse die Lernfortschritte verbessern können.
6. Kritische Betrachtung zum Einsatz neuer audio-visueller Medien im Sportunterricht: Dieses Kapitel reflektiert technische, rechtliche und soziale Rahmenbedingungen sowie den notwendigen Zeitaufwand für den Medieneinsatz.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit einer medienpädagogischen Weiterentwicklung der Sportlehrkräfte sowie der Förderung der Medienkompetenz.
Sportunterricht, Medienkompetenz, Audiovisuelle Medien, Koordination, Techniktraining, Smartphone, Tablet-PC, Videoanalyse, Schulsport, Didaktik, Bewegungslehre, Feedback, Lernprozess, Unterrichtsentwicklung, Sportdidaktik
Die Arbeit befasst sich mit der Integration moderner, mobiler Technologien wie Smartphones und Tablets in den Sportunterricht und entwickelt didaktische Konzepte für deren zielgerichteten Einsatz.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit in den Bereichen Koordination und Technik sowie der Förderung der allgemeinen Medienkompetenz von Schülern.
Das Ziel ist die Erstellung strukturierter Handlungsperspektiven, die Lehrkräften aufzeigen, wie Medien den Sportunterricht bereichern können, ohne den Fokus auf die Bewegung zu verlieren.
Die Arbeit verknüpft theoriegestützte sportwissenschaftliche Grundlagen mit praktischen Erfahrungen und entwickelt daraus beispielhafte Handlungsansätze für den Sportunterricht.
Der Hauptteil analysiert didaktische Funktionen, entwickelt konkrete Übungsszenarien für Koordination und Technik (z.B. im Volleyball oder Badminton) und beleuchtet kritische Rahmenbedingungen wie Datenschutz und Finanzierung.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Medienkompetenz, Sportunterricht, Videoanalyse, Techniktraining und mobile Technologien definiert.
Der Medieneinsatz fokussiert die Lehrerrolle auf beratende und unterstützende Funktionen, da die Medien als Werkzeuge für Rückmeldung und Analyse dienen, die den Lehrprozess entlasten.
Die Arbeitsblätter dienen als strukturierte Unterstützung für Schüler, um Technikmerkmale (Technikknotenpunkte) selbstständig zu analysieren, zu bewerten und durch den Einsatz von QR-Codes mit digitalen Inhalten zu verknüpfen.
Der Begriff grenzt mobile, interaktive Geräte wie Smartphones und Tablets von klassischen, stationären Medien (wie klassischen Videorekordern) ab, da erstere neue Möglichkeiten der Mobilität und sofortigen Analyse bieten.
Das Dilemma besteht im Anspruch, Schülern neue Kompetenzen in einem digitalen Kontext zu vermitteln, während gleichzeitig die verfügbare Unterrichtszeit für die praktische Bewegungserfahrung begrenzt bleibt.
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