Masterarbeit, 2013
114 Seiten, Note: 1,25
Die Masterarbeit untersucht die Deutsche Islam Konferenz (DIK) aus der Perspektive der Mediation. Ziel ist es, die DIK anhand von Qualitätskriterien mediativer Verfahren zu analysieren und potentielle Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema einführt, den Aufbau der Arbeit erläutert und einen Überblick über die relevante Literatur gibt. Anschließend wird die Themen- und Fragestellung präzisiert, wobei die Eingrenzung des Themas, das Vorgehen der Untersuchung und die Qualitätsanforderungen an ein Verfahrensdesign dargelegt werden.
Im Forschungsstand werden Mediation und Großgruppenverfahren sowie die Deutsche Islam Konferenz in ihren jeweiligen Kontexten beleuchtet. Dabei werden der Begriff und das Wesen der Mediation, mediative Projektbegleitung im öffentlichen Bereich und Großgruppenverfahren behandelt. Des Weiteren werden die Entstehung, Struktur und der Prozess der DIK sowie deren Ergebnisse erläutert.
Im Kapitel "Formative Evaluierung der ersten Phase der DIK auf Basis der Qualitätskriterien mediativer Verfahren" werden die Strukturmerkmale, Prozessmerkmale, Ergebnisse und eine kritische Reflexion der Evaluierung der ersten Phase der DIK vorgestellt. Abschließend werden im Kapitel "Potentiale für mögliche Veränderungen" Verbesserungsmöglichkeiten für die DIK aufgezeigt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Mediation, Großgruppenverfahren, Deutsche Islam Konferenz, Formative Evaluierung, Qualitätskriterien, Dialogprozess und interkultureller Dialog.
Die DIK wurde 2006 ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen dem deutschen Staat und der muslimischen Bevölkerung zu fördern und die Integration des Islams in die Gesellschaft zu unterstützen.
Die Mediation bietet Qualitätskriterien für Dialogverfahren. Die Analyse hilft zu verstehen, warum die DIK oft als "gescheitert" wahrgenommen wurde und wie die Struktur optimiert werden kann.
Identifizierte Schwächen sind eine diffuse Zielsetzung, eine inadäquate Teilnehmerauswahl sowie Mängel beim Agenda-Setting, was zu wenig messbaren Ergebnissen führte.
Sie plädiert für einen Mehrebenen-Dialogprozess, der extern begleitet wird und klare Trennungen zwischen verschiedenen Zieldimensionen vornimmt.
Ja, die Arbeit ordnet die DIK in den Kontext von Großgruppenverfahren und mediativer Projektbegleitung im öffentlichen Bereich ein.
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