Masterarbeit, 2013
91 Seiten, Note: 2.2
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.1.1 Abgrenzung
1.1.2 Mittelständische IT Beratungsunternehmen
1.2 Ziele
1.3 Vorgehen
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theorieteil
2.1 Wissen
2.2 Wissen und Lernen
2.3 Unternehmenskultur
2.4 Wissensmanagement
2.4.1 Innovationsorientiertes Wissensmanagement
2.4.2 Systemischer Prozess - Wissensmanagement
2.5 Beratungsunternehmen
2.5.1 Wissen in Beratungsunternehmen
2.5.2 Wissensmanagement in IT-Beratungsunternehmen
2.6 Einführung eines Wissensmanagementsystems nach Finke
2.6.1 Initialisierung
2.6.2 Analyse
2.6.3 Ziele und Lösungen
2.6.4 Umsetzung
2.6.5 Bewertung und Transfer
2.7 Wissensorientierte Organisationkultur nach Staiger
2.7.1 Begriff und Bedeutung
2.7.2 Analyse der Unternehmenskultur
3 Auswertungsteil
3.1 Voraussetzungen
3.1.1 Unterstützung der Geschäftsleitung
3.1.2 Motivation und Bereitschaft für Veränderung
3.1.3 Strategie und Wissensmanagement
3.1.4 Voraussetzungen in einem IT-Beratungsunternehmen
3.2 Bewertungskriterien der Massnahmen
3.2.1 Umsetzbarkeit
3.2.2 Wirkung
3.2.3 Aufwand für Mitarbeitende
3.2.4 Aufwand für Unternehmung
3.2.5 Akzeptanz
3.3 Vorgehen bei der Einführung
3.3.1 Initialisierung
3.3.2 Analyse
3.3.3 Ziele und Lösungen
3.3.4 Umsetzung
3.3.5 Bewertung und Transfer
3.4 Massnahmen für die Wissenskultur
3.4.1 Vertrauensförderung
3.4.2 Zusammenarbeit fördern
3.4.3 Fürsorge verstärken
3.4.4 Lernverhalten verbessern und Offenheit fördern
3.4.5 Autonomie schaffen
3.5 Zusammenfassung der Massnahmen
3.6 Mit kleinen Schritten zum Erfolg
4 Fazit
4.1 Zusammenfassung und Reflektion
4.1.1 Annahmen und Voraussetzungen
4.1.2 Zweite Einführung eines Wissensmanagements
4.1.3 Kulturelle Faktoren
4.1.4 Massnahmen
4.2 Ausblick
4.2.1 Ständiger Wechsel der Unternehmenskultur
4.2.2 Prozesse im IT-Beratungsunternehmen
4.2.3 Kennzahlen im Wissensmanagement
4.2.4 Intelligentes Anreizsystem in IT-Beratungsunternehmen
4.2.5 Sind Experten genug
4.2.6 Formalisieren
4.2.7 Führungsstil
Die Arbeit analysiert, welche kulturellen Faktoren bei der Einführung eines Wissensmanagements in einem mittelständischen IT-Beratungsunternehmen von Bedeutung sind, insbesondere wenn ein vorheriger Versuch bereits gescheitert ist, um daraus gezielte Maßnahmen zur positiven Beeinflussung der Unternehmenskultur abzuleiten.
3.4.1.1 Regelmässiger Austausch
Um das Vertrauen unter den Mitarbeitenden zu stärken, ist eine Möglichkeit der regelmässige Austausch zwischen den Mitarbeiten. Durch die regelmässigen Diskussionen der Mitarbeitenden, kann eine gemeinsame Kommunikationsbasis und Verständnisbasis geschaffen werden. Auch durch eine offene Kommunikation, kann eine gemeinsame Wissensbasis aufgebaut werden. (Staiger, 2008, S. 201-202) Der regelmässige Austausch kann mittels formellen Besprechungen stattfinden, um die Mitarbeitenden zu informieren. Dabei ist die Transparenz dieser Besprechungen ein Schlüssel zur erhörten Akzeptanz der Mitarbeitenden. (Finke, 2009, S. 27)
Der regelmässige Austausch ist eine einfache Methode das Vertrauen der Mitarbeitenden zu fördern. Auch wenn die Mitarbeitenden die meiste Zeit beim Kunden sind, lässt sich sicherlich ein Termin für einen gemeinsamen Austausch in der Geschäftsstelle finden. Die Mitarbeitenden müssen zwar immer für das treffen anreisen, was wiederum Aufwand für sie bedeutet. Jedoch kommt es darauf an, ob man diesen Austausch wöchentlich, alle vierzehn Tage oder monatlich durchführt.
1 Einleitung: Beschreibt den Übergang zur Wissensgesellschaft und begründet, warum Wissensmanagement in IT-Beratungsunternehmen einen strategischen Stellenwert einnehmen muss.
2 Theorieteil: Erläutert zentrale Konzepte wie Wissen, Lernen, Unternehmenskultur und stellt verschiedene Wissensmanagement-Ansätze (Finke, Willke, Staiger) gegenüber.
3 Auswertungsteil: Analysiert und bewertet konkrete Maßnahmen zur Einführung eines Wissensmanagements sowie zur Verbesserung der Wissenskultur in mittelständischen IT-Beratungsunternehmen.
4 Fazit: Reflektiert die Forschungsfragen und diskutiert die Bedeutung kultureller Faktoren für den Erfolg eines zweiten Wissensmanagement-Versuchs sowie zukünftige Fragestellungen.
Wissensmanagement, Unternehmenskultur, IT-Beratungsunternehmen, Wissenskultur, Projektmanagement, Wissensgenerierung, Mitarbeitermotivation, Veränderungsprozess, Vertrauen, Zusammenarbeit, Wissensvermittlung, Wissensspirale, Wissensorientierte Organisation, Einführungsprojekt, Pilotprojekt
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Wissensmanagementsystemen in mittelständischen IT-Beratungsunternehmen, wobei der Fokus gezielt auf dem oft vernachlässigten Faktor der Unternehmenskultur liegt.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Handhabung von Wissen, die Rolle der Unternehmenskultur als Fundament, spezifische Ansätze zur Einführung von Wissensmanagement sowie die Bewertung verschiedener kultureller Maßnahmen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, welche kulturellen Faktoren bei einem Wissensmanagement-Projekt ausschlaggebend sind, besonders wenn eine erste Einführung bereits gescheitert ist, und wie man die Unternehmenskultur positiv beeinflussen kann.
Der Autor nutzt Literaturrecherche sowie eine komparative Analyse theoretischer Ansätze (Finke, Staiger, Willke) und überträgt diese auf die spezifischen Rahmenbedingungen mittelständischer IT-Beratungsunternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen umfangreichen Auswertungsteil mit der Analyse von Voraussetzungen und die Bewertung zahlreicher Maßnahmen nach Kriterien wie Umsetzbarkeit, Wirkung und Akzeptanz.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Unternehmenskultur, IT-Beratungsbranche, Wissensvermittlung, Vertrauen und Veränderungsprozess charakterisiert.
Da Berater einen Großteil ihrer Zeit extern beim Kunden verbringen, ist der Zugang zu internen Systemen und der informelle Austausch in der eigenen Organisation erschwert, was spezifische Anpassungen der Wissensmanagement-Maßnahmen erfordert.
Vertrauen wird als eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Wissensaustausch identifiziert; ohne Vertrauen teilen Mitarbeiter ihr Wissen nicht, da sie Ängste bezüglich eines Statusverlustes haben könnten.
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