Diplomarbeit, 2013
52 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Entwicklung, Funktionsweise und Technik
2.1 Geschichtliche Entwicklung
2.2 Komponenten eines RFID-Systems
2.3 Funktionsweise
2.3.1 Passive Transponder
2.3.2 Aktive Transponder
2.3.3 Frequenzbereiche und Reichweiten
2.3.4 Pulkerfassung und Antikollision
2.4 Herstellung
2.5 Wiederverwendbarkeit eines Transponders
2.6 Eindeutige Seriennummern EPC
3. Kosten und Wirtschaftlichkeit
3.1 Chipkosten
3.2 Aufbaukosten eines RFID-Systems
3.3 Wirtschaftlichkeit und Nutzenpotentiale
3.4 Förderung des BMWi
4. Vergleich Barcode und RFID
4.1 Geschichte und Technik des Barcodes
4.2 Aufbau des EAN Barcodes und Einsatzgebiete
4.3 Barcodes im Bereich der Logistik
4.4 Vergleich von Barcode und RFID
4.5 Ausblick
5. Einsatzmöglichkeiten von RFID in der Logistik
5.1 Behältermanagement
5.2 Lagerlogistik/Kommissionierung
5.3 Einsatz in einer Sammelgutspedition mit Anschluss an ein Stückgutnetzwerk
5.4 Sendungsverfolgung
5.4.1 Sendungsverfolgung mit Hilfe von RFID
5.4.2 Sendungsverfolgung mittels GPS
5.5 Überwachung sensibler Güter und Gefahrgüter
5.6 Entsorgungslogistik
5.7 Zutrittskontrollen (Luftsicherheit)
6. Weitere Einsatzmöglichkeiten außerhalb der Logistik
6.1 Einsatz zur Diebstahlsicherung
6.1 Einsatz in Ausweisdokumenten sowie Banknotenkennzeichnung
6.2 Einsatz im Einzelhandel am Beispiel Metro Future Store
6.3 Bezahlen per Handy (NFC)
6.4 Tierkennzeichnung
7. RFID und der Umweltschutz
8. Sicherheit in RFID-Systemen
9. Rechtliche Aspekte
10 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die RFID-Technologie als modernes Instrument der Warenkennzeichnung und Identifizierung, vergleicht sie mit herkömmlichen Barcode-Systemen und analysiert ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere in der Logistik, unter Berücksichtigung ökonomischer, technischer und rechtlicher Aspekte.
2.3.1 Passive Transponder
Ein passiver Transponder hat keine eingebaute Energiequelle. Die benötigte Energie muss durch das Lesegerät bereitgestellt werden, entweder mittels Induktion oder durch das sogenannte Backscatter-Verfahren.
Beim Prinzip der Induktion sendet ein Lesegerät ein magnetisches Feld aus, ein Transponder der sich im Feld befindet, wird durch die eingebaute Spule mit Energie aus dem Feld versorgt und aktiviert. Zu beachten ist, dass beide Komponenten auf eine bestimmte Frequenz, meist bis 13,56 MHz, eingestellt sind. Dies lässt sich durch eine bestimmte Art der Spule erreichen. Es gilt hier: Je höher die Frequenz ist, desto weniger Windungen in der Spule werden benötigt. Bei 134 kHz sind es 100 bis zu 1000, bei 13,56 MHz nur noch 6-10 Windungen. In einem solchen System macht man sich die Wechselwirkung der magnetischen Felder zwischen den beiden Spulen zunutze. Durch die Erzeugung eines Feldes im Lesegerät wird im Transponder ebenfalls ein magnetisches Feld erzeugt, was wiederum auf das des Lesegerätes einwirkt, wodurch beide Komponenten durch diesen Effekt der Gegeninduktivität miteinander verkoppelt sind. Dadurch wird die Energie übertragen, die zum Betrieb des Transponders benötigt wird. Gleichzeitig entsteht eine Wirkung auf das ausstrahlende Feld des Lesegerätes, was von diesem erkannt wird. Durch Schaltung eines Widerstandes wird eine Spannungsänderung erzeugt, die zur Übertragung der auf dem Chip gespeicherten Information genutzt wird.
1. Einleitung: Einführung in das Thema RFID als moderne Form der kontaktlosen Identifizierung und Abgrenzung der Arbeit.
2. Entwicklung, Funktionsweise und Technik: Erläuterung der geschichtlichen Wurzeln sowie der technischen Komponenten, Funktionsweisen und Frequenzbereiche von RFID-Systemen.
3. Kosten und Wirtschaftlichkeit: Analyse der direkten und indirekten Kosten sowie der wirtschaftlichen Nutzenpotenziale einer RFID-Implementierung.
4. Vergleich Barcode und RFID: Gegenüberstellung der bewährten Barcode-Technologie mit den innovativen Möglichkeiten von RFID.
5. Einsatzmöglichkeiten von RFID in der Logistik: Detaillierte Untersuchung logistischer Anwendungsfelder wie Behältermanagement, Lagerlogistik und Sendungsverfolgung.
6. Weitere Einsatzmöglichkeiten außerhalb der Logistik: Überblick über nicht-logistische Einsatzbereiche wie Diebstahlsicherung, Identitätsdokumente und Tierkennzeichnung.
7. RFID und der Umweltschutz: Diskussion der ökologischen Herausforderungen durch den massenhaften Einsatz von Transpondern in Einwegverpackungen.
8. Sicherheit in RFID-Systemen: Analyse technischer Bedrohungsszenarien und Ansätze zur Verschlüsselung der Datenübertragung.
9. Rechtliche Aspekte: Prüfung der Vereinbarkeit der RFID-Technologie mit den geltenden Datenschutzbestimmungen.
10 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der technologischen und organisatorischen Hürden sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
RFID, Radio Frequency Identification, Transponder, Logistik, Barcode, Lieferkette, Supply-Chain, EPC, Datensicherheit, Datenschutz, Lagerlogistik, Pulkerfassung, Backscatter, Induktion, Wirtschaftlichkeit
Die Thesis befasst sich mit der RFID-Technologie, ihrer Funktionsweise und ihrem Einsatzpotenzial zur automatischen Identifizierung von Objekten, primär im logistischen Umfeld.
Neben der technischen Funktionsweise stehen der Kostenvergleich zum Barcode, die logistischen Anwendungsgebiete sowie Sicherheits- und Datenschutzaspekte im Mittelpunkt.
Ziel ist es, ein Grundverständnis für die RFID-Technik zu schaffen und deren Vor- und Nachteile sowie die Wirtschaftlichkeit gegenüber etablierten Barcode-Systemen herauszuarbeiten.
Der Autor führt eine literaturgestützte Analyse der RFID-Technologie durch, ergänzt durch Praxisbeispiele und theoretische Abgleiche mit bestehenden logistischen Abläufen.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, Kostenbetrachtungen, den Vergleich mit Barcodes, konkrete Logistik-Anwendungen, alternative Einsatzgebiete und rechtlich-ökologische Aspekte.
Zentrale Begriffe sind Radio Frequency Identification (RFID), Logistik, Barcode-Vergleich, Wirtschaftlichkeit, Datensicherheit und Supply-Chain-Management.
Passive Transponder beziehen ihre Energie induktiv oder per Backscatter-Verfahren vom Lesegerät, während aktive Transponder eine eigene Energiequelle wie eine Batterie besitzen.
RFID-Transponder ermöglichen die automatische Erfassung von Waren an Ausgängen und im Geschäftsumfeld, wodurch unbezahlte Ware registriert und Alarm ausgelöst werden kann.
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