Diplomarbeit, 2003
140 Seiten, Note: 1,0
Vorwort
1. Ziel und Einleitung der Arbeit
2. Problemdarstellung
3. Darstellung des Konstrukts
3.1 Pädagogische Gesprächskompetenz
3.1.1 Inhalte und erste Grenzen des Tests
3.1.2 Eigenschaften des Klienten und des Beraters
3.1.3 Bedeutung für Berater und Klient
3.1.4 Adressaten
4. Methode
4.1 Planung und Durchführung
4.1.1 Itemgenerierung
4.1.2 Testaufbau und Einschätzung der Objektivität
4.1.3 Exkurs: Grenzen des Tests
4.1.4 Stichproben und Zielgruppen
4.2 Eichung des Tests
4.2.1 Schwierigkeitsindizes der Items
4.2.2 Reliabilitätsanalyse
4.2.3 Selektion geeigneter Items
4.2.4 Aufbereitung und Diskussion des ersten finalen Tests
5. Ergebnisse der Pretestphase
5.1 Einschätzung der Testvalidität
5.1.1 Vergleich und Interpretation der Gruppenergebnisse
5.1.2 Ergebnisbetrachtung der Gesamtstichprobe hinsichtlich Alter, Geschlecht und Vorkenntnissen
5.2 Auswertung der Nutzenfrage
5.3 Interpretationsvorschlag für die Ergebnisse
6. Zusammenfassung der finalen Testgüte
7. Grenzen der vorliegenden Arbeit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines psychometrischen Tests zur Messung pädagogischer Gesprächskompetenz, um eine zuverlässige und objektive Bewertung der Beratungsfähigkeiten von Pädagogen zu ermöglichen.
Pädagogische Gesprächskompetenz
Die fundamentalen Kennzeichen der pädagogischen Gesprächskompetenz liefert Culley in ihrem Kapitel „Grundlegende Fertigkeiten der Beratung“ (vgl. Culley 1996, S. 64-102).
Die für meinen Test relevanten Kennzeichen lauten im Einzelnen:
• „Beobachten“,
• „Zuhören“,
• „Reflektierende Fertigkeiten“,
• „Sondierende Fertigkeiten“ und
• „Konkretisieren“.
Diese Kennzeichen habe ich um die Punkte
• „Korrektes pädagogisches Feedback“ (vgl. Bauer 1997, S. 104-107),
• „Lösungen bzw. Optionen anbieten“ (vgl. Pallasch 1990, S. 176-178) und
• „Barrieren brechen bzw. den Rahmen verlassen“ (vgl. Whitmore 2001, S. 88-91) erweitert.
Die hinzugefügten Kennzeichen erscheinen zwar inhaltlich auch an anderer Stelle bei Culley (vgl. ebd., S.132-142), aber dort werden sie meines Erachtens nicht so konkret beschrieben, wie an den oben genannten Stellen.
Ziel und Einleitung der Arbeit: Einführung in die Zielsetzung, einen zuverlässigen Test zur pädagogischen Gesprächskompetenz zu entwickeln, sowie Überblick über den Aufbau der Diplomarbeit.
Problemdarstellung: Erläuterung der mangelnden Verfügbarkeit valider psychometrischer Tests für pädagogische Beratungssituationen und Begründung der Notwendigkeit einer solchen Messung.
Darstellung des Konstrukts: Theoretische Herleitung der pädagogischen Gesprächskompetenz unter Einbezug relevanter Beratungsliteratur und Bestimmung der zentralen Kompetenzmerkmale.
Methode: Detaillierte Dokumentation der Testentwicklung, der Itemgenerierung, der Eichung des Tests sowie der statistischen Verfahren zur Überprüfung der Objektivität und Reliabilität.
Ergebnisse der Pretestphase: Analyse der Testvalidität durch den Vergleich von Gruppenergebnissen sowie Auswertung der Nutzenfrage und Formulierung von Interpretationsvorschlägen für die erzielten Punktzahlen.
Zusammenfassung der finalen Testgüte: Komprimierte Darstellung der erreichten Gütekriterien des finalen 24-Item-Tests und Bewertung der methodischen Qualität.
Grenzen der vorliegenden Arbeit und Ausblick: Kritische Reflexion der Untersuchungsmethodik, Diskussion potenzieller Störfaktoren wie der Testbekanntheit und Aufzeigen von Perspektiven für zukünftige empirische Forschung.
Pädagogische Gesprächskompetenz, PGK-Test, psychometrischer Test, Beratungskompetenz, Testgütekriterien, Reliabilität, Validität, Objektivität, Testeichung, Itemgenerierung, Pädagogik, Andragogik, Lehrerbildung, Beratungstechnik, Leistungsbeurteilung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Eichung eines psychometrischen Tests zur Messung pädagogischer Gesprächskompetenz.
Zentral sind die theoretische Fundierung beraterischer Fähigkeiten, die testtheoretische Konstruktion von Antwortmöglichkeiten (Items) und die statistische Überprüfung der Testgüte.
Ziel ist die Bereitstellung eines validen Instruments, das pädagogische Gesprächstechniken messbar macht und als Qualitätsmanagement-Werkzeug in der Ausbildung eingesetzt werden kann.
Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die das Multiple-Choice-Verfahren nutzt, um Daten zur Reliabilität und Validität zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Konstrukts, die methodische Planung und Durchführung der Testung sowie die detaillierte Analyse der Ergebnisse aus der Pretestphase.
Schlüsselbegriffe sind Pädagogische Gesprächskompetenz, Testentwicklung, Reliabilität, Validität, Beratung sowie Lehrerbildung.
Der Rohtest umfasste 30 Items, von denen im Zuge der Eichung sechs aufgrund mangelnder Trennschärfe oder ungeeigneter Distraktoren eliminiert wurden, sodass ein optimierter finaler Test mit 24 Items entstand.
Die Zufallskorrektur wurde eingesetzt, um das Ergebnis durch Abzug bei falschen Antworten zu bereinigen und so das Raten zu minimieren, was die Genauigkeit des Tests erhöht.
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