Masterarbeit, 2013
126 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1. Architekturen im Rahmen des Informationsmanagements
2.1.1. Architekturbegriffe und -prinzipien
2.1.2. Architekturbeschreibungssprachen (ADLs)
2.1.3. Unternehmensarchitekturen und -rahmenwerke
2.1.4. Service-orientierte Architekturen
2.1.4.1. SOA-Definitionen und -Prinzipien
2.1.4.2. Zusammenhang zwischen SOA und Unternehmensarchitektur
2.1.4.3. SOA-Rollen
2.1.5. Software-Architekturen
2.1.5.1. Definitionen von Software-Architektur
2.1.5.2. Entstehung und Gestaltung von Software-Architektur
2.1.6. Herausforderungen für Software-Architekturen
2.1.6.1. Sichten und das Sichten-Dilemma
2.1.6.2. Komplexitätsproblem
2.2. Visualisierung
2.2.1. Überblick
2.2.2. Zweidimensionale Best-Practice-Visualisierungen für EA nach Hanschke
2.2.3. Zweidimensionale UML-Diagrammtypen nach OMG
2.2.4. Dreidimensionales Modell der generischen Sichten nach Spies
2.2.5. Zwischenfazit bzgl. Visualisierungsmöglichkeiten
2.3. Kennzeichen einer heterogenen IT-Systemlandschaft
3. Bewertungskatalog und Visualisierungsszenarien
3.1. Bewertungsvorgehen
3.2. Abgrenzung zwischen funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen
3.3. Beschreibung der Kriterien für den Bewertungskatalog
3.3.1. Überblick
3.3.2. Funktionale Kriterien für die Visualisierung
3.3.3. Nicht-funktionale Kriterien für die Visualisierung
3.4. Beispiel-Szenarien zur Ergänzung der Auswahlkriterien
4. Marktüberblick und Identifikation einer ‚Short List‘
4.1. Übersicht zu Produkten und Hersteller der ‚Long list‘
4.2. ‚Short List‘
4.3. Kurzüberblick zu ADOit:CE von BOC
5. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über derzeit auf dem Software-Markt verfügbare Visualisierungswerkzeuge für Software-Architekturen in heterogenen Systemlandschaften zu geben und einen Kriterienkatalog für deren Auswahl zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Eignung dieser Werkzeuge, sowohl zwei- als auch dreidimensionale Visualisierungsaspekte zu unterstützen, um Stakeholder-Bedürfnisse adäquat zu adressieren und die Komplexität heutiger IT-Systemlandschaften beherrschbar zu machen.
2.1.6.2. Komplexitätsproblem
Ein Informationssystem steht in enger Verbindung zur ‚Außenwelt‘, die technisch und/oder human ausgeprägt sein kann. Da gerade in gewachsenen Architekturen die Anzahl der eingesetzten Systeme und ihre Interdependenzen einem ständigen Wandel und damit Veränderungen unterliegen, ist festzustellen, dass der Grad der Komplexität in den Architekturen im Laufe der Zeit erheblich zugenommen hat. Vom Brocke et al. stellen in diesem Zusammenhang die Beziehungen und Grenzen zwischen Hardware, Software, Menschen und Aufgaben wie folgt dar:
Sie verstehen Informationssysteme als „sozio-technische Systeme“ mit den Kennzeichen „Offenheit, Dynamik und Komplexität“, was in Verbindung mit den „vielfältigen Einsatzbereichen“ dazu führt, dass IS eine hohe Komplexität aufweisen. Mannmeusel hat diesen Zusammenhang aus der Sicht von Mittelstandsunternehmen, Masak für Großunternehmen untersucht.
Ahlemann verweist zudem auf die Erhöhung der Komplexitätskosten und den Verlust der Transparenz, die er in Verbindung mit Enterprise Architekturen untersucht hat. Um die Offenheit, Dynamik und Komplexität bedingt durch die intensive Interaktion mit der Umwelt bei gleichzeitiger Dynamik in der Häufigkeit von Änderungen beherrschbarer zu gestalten, lassen sich Strukturen in den Software-Architekturen bilden, die idealerweise zu wiederverwendbaren Software-Artefakten führen. Hruschka und Starke empfehlen zur Komplexitätsreduktion zum einen die entsprechenden Software-Entwickler anzuregen, nach Möglichkeiten der Vereinfachung zu suchen und damit bottom-up vorzugehen, zum anderen haben sich in der Praxis die systematische Zerlegung von Aufgaben mittels Black- und Whitebox-Methodik als nutzbringend erwiesen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit durch die steigende Komplexität in IT-Systemlandschaften und definiert die Zielsetzung zur Erarbeitung eines Kriterienkatalogs für Visualisierungswerkzeuge.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Architektur, Unternehmens- und Softwarearchitektur sowie Methoden der Visualisierung erläutert, um ein theoretisches Fundament für die Bewertung zu schaffen.
3. Bewertungskatalog und Visualisierungsszenarien: In diesem Kapitel wird das methodische Vorgehen zur Anforderungsaufnahme und die Erstellung eines Kriterienkatalogs mit funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen beschrieben.
4. Marktüberblick und Identifikation einer ‚Short List‘: Dieses Kapitel führt eine Marktanalyse durch, um geeignete Visualisierungstools zu identifizieren und das Produkt ADOit:CE anhand des Kriterienkatalogs zu evaluieren.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert über zukünftige Anforderungen an die Visualisierung in komplexen IT-Umgebungen.
Software-Architektur, Enterprise Architecture Management, Visualisierung, Systemlandschaften, Komplexitätsmanagement, Bewertungskatalog, SOA, Softwareauswahl, UML, IT-Infrastruktur, Stakeholder, Modellierung, ADOit, Modell der generischen Sichten, IT-Governance.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Visualisierung von Software-Architekturen innerhalb heterogener IT-Systemlandschaften und untersucht, wie Werkzeuge dabei helfen können, Transparenz zu schaffen und Komplexität zu reduzieren.
Die Schwerpunkte liegen auf Architekturmanagement (EA und SWA), service-orientierten Architekturen (SOA), den theoretischen Grundlagen der Visualisierung und einem praktischen Bewertungsmodell für Auswahlprozesse von Software-Tools.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines fundierten Kriterienkatalogs, mit dem Unternehmen Softwareprodukte evaluieren können, die sie bei der Visualisierung ihrer heterogenen Systemlandschaften unterstützen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur Fundierung der theoretischen Grundlagen sowie ein stufenweises Vorgehensmodell nach Schütte und Vering, um Bewertungskriterien für Softwareprodukte abzuleiten und diese exemplarisch anzuwenden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung von Architekturen, die Modellierung von Sichten, die Erstellung eines Bewertungskatalogs für Anforderungen sowie eine beispielhafte Marktanalyse und Bewertung einer Softwarelösung.
Wichtige Begriffe sind Software-Architektur, Enterprise Architecture Management, Visualisierung, Komplexitätsmanagement und der Bewertungskatalog zur Softwareauswahl.
Das Modell von Spies ist zentral, da es einen Lösungsansatz bietet, um kontextspezifische Sichten für unterschiedliche Stakeholder-Bedürfnisse automatisiert zu erzeugen und somit die Kommunikation komplexer Architekturen zu verbessern.
ADOit:CE wurde gewählt, weil es als Repository-basiertes Werkzeug eine Basis bietet, um die Funktionalitäten für EAM- und SOA-konforme Visualisierungen praxisnah gegen den entwickelten Kriterienkatalog zu testen.
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