Bachelorarbeit, 2013
39 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. US-Politik vor dem Kalten Krieg
3. U.S.-Politik während dem Kalten Krieg
3.1 1947 – 1969
3.2 1970 – 1979
3.3 1980 – 1989
4. US-Politik nach dem Kalten Krieg
4.1 1990 - 1995
4.2 1996 – heute
4.2.1 African Crisis Response Initiative (ACRI/ACOTA)
4.2.2 African Growth and Opportunity Act (AGOA)
4.2.3 Terrorbekämpfung
4.2.4 Entwicklungshilfe
4.2.5 AIDS/HIV-Bekämpfung
5. Was charakterisiert die Entwicklung der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika?
6. Ausblick
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der U.S.-Außenpolitik gegenüber der Region Subsahara-Afrika, wobei die zentralen Beweggründe von der strategischen Erschließung im Kalten Krieg bis hin zu aktuellen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen nachgezeichnet werden.
3. U.S.-Politik während dem Kalten Krieg
Im Verlauf des Kalten Krieges erlangten viele afrikanische Länder die Unabhängigkeit. Durch den Rückzug der europäischen Kolonialmächte aus Subsahara-Afrika wurden die Länder nach dem Zweiten Weltkrieg eigenständig. Sowohl die USA als auch die Sowjetunion versuchten dabei, diese Länder zu unterstützen. Ziel der beiden Supermächte war es, den eigenen Einfluss in Subsahara-Afrika auszubauen. Schwab beschreibt das Vorgehen der USA wie folgt:
„Die USA füllte das Vakuum der abgezogenen Kolonialmächte als einzige westliche Supermacht, um die Verbreitung von Kommunismus und radikalem Nationalismus zu verhindern,….“ (Schwab, 2001, S. 21)
Im Jahr 1948 wurden die USA im Zuge des Kalten Krieges erstmals in Subsahara-Afrika aktiv. Eine Vereinbarung mit dem west-afrikanischen Land Äthiopien garantierte den USA die uneingeschränkte Benutzung von Militäreinrichtungen im benachbarten Eritrea. Dabei unterstützen die USA Äthiopien bei der Herrschaft über Eritrea, um sich militärisch in der Region zu etablieren. 1959 gab es allerdings erstmals politische Spannungen zwischen den beiden Ländern. Grund hierfür waren sowjetische Kredite für Äthiopien im Wert von $ 110 Millionen. Um den Einfluss zu wahren lieferten die USA Kampflugzeuge und trainierten 40.000 Soldaten der äthiopischen Armee.
1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Fragestellung und den Fokus der Arbeit auf die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika unter Berücksichtigung verschiedener historischer Phasen.
2. US-Politik vor dem Kalten Krieg: Dieses Kapitel zeigt, dass das Interesse der USA an der Region vor dem Kalten Krieg minimal war und sich primär auf die Gründung Liberias als Geste der Wiedergutmachung für die Sklaverei beschränkte.
3. U.S.-Politik während dem Kalten Krieg: Hier wird der strategische Wettbewerb mit der Sowjetunion analysiert, der die USA dazu veranlasste, Einfluss durch wirtschaftliche und militärische Hilfszahlungen in Subsahara-Afrika aufzubauen.
4. US-Politik nach dem Kalten Krieg: Dieses Kapitel untersucht die Neuausrichtung der U.S.-Politik, die sich nach dem Wegfall der sowjetischen Bedrohung verstärkt auf Ölinteressen und die Terrorbekämpfung konzentriert.
5. Was charakterisiert die Entwicklung der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika?: Das Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und stellt den Wandel der Schwerpunkte von einer ideologisch geprägten Strategie hin zu ressourcenorientierten Interessen fest.
6. Ausblick: Der Ausblick thematisiert das zunehmende Engagement Chinas in der Region und prognostiziert eine anhaltende Bedeutung von Öl und Sicherheitsthemen für die zukünftige U.S.-Politik.
U.S.-Außenpolitik, Subsahara-Afrika, Kalter Krieg, Sowjetunion, Entwicklungshilfe, Terrorbekämpfung, Öl-Importe, AGOA, Demokratisierung, Militärhilfe, Geopolitik, Strategische Interessen, Afrika, Außenpolitik, Rohstoffe.
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und die wechselnden Schwerpunkte der U.S.-Politik gegenüber der Region Subsahara-Afrika.
Die Arbeit deckt die Politik vor, während und nach dem Kalten Krieg ab, mit einem Fokus auf wirtschaftliche Interessen (Öl), Sicherheitspolitik (Terrorismus) und Entwicklungshilfe.
Das Ziel ist es, zu charakterisieren, wie und warum sich die Interessen der USA in Subsahara-Afrika über die Jahrzehnte hinweg gewandelt haben.
Der Autor stützt sich auf eine umfassende Auswertung und Erschließung der bestehenden wissenschaftlichen Literatur zu den U.S.-Außenbeziehungen.
Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Phasen: Von der Zeit vor dem Kalten Krieg, über die strategische Konkurrenz mit der Sowjetunion, bis hin zur Ära nach 1990 mit Fokus auf den African Growth and Opportunity Act und die Terrorbekämpfung.
Zu den Kernbegriffen zählen U.S.-Außenpolitik, Subsahara-Afrika, strategische Interessen, Rohstoffversorgung und Terrorbekämpfung.
Da die USA keine Kolonialmacht in Afrika waren, gab es weder wirtschaftliche noch strategische Anreize für ein Engagement, abgesehen von humanitären Aspekten wie der Gründung Liberias.
Die Region wurde zum Schauplatz des Systemkonflikts; die USA nutzten Hilfszahlungen als Instrument, um den kommunistischen Einfluss der Sowjetunion zu begrenzen.
Öl ist heute ein zentraler Faktor; die USA haben ein hohes Interesse an stabilen Lieferbeziehungen aus der Region, was ihre politischen Prioritäten und Investitionen maßgeblich steuert.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 begannen die USA, Subsahara-Afrika als potenzielle Sicherheitsbedrohung wahrzunehmen, was zu Initiativen wie dem Aufbau der Combined Joint Task Force – Horn of Africa führte.
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