Masterarbeit, 2013
109 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation
1.2. Untersuchungsgegenstand
1.3. Zielsetzung
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Definitionen
2.1.1. Essen und Ernährung
2.1.2. Ernährungsverhalten
2.1.3. Ernährungswissen
2.1.4. „Gesunde“ Ernährung
2.2. Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten
2.2.1. Geschlecht
2.2.2. Alter
2.2.3. Schicht/ Klassen
2.2.4. Einkommen
2.2.5. Bildung
2.2.6. Geschmack
2.2.7. Wissen
2.2.8. Gesundheitsverhalten
2.2.9. Diätverhalten
2.2.10. Einkaufsverhalten
2.3. Die Problematik der Veränderungen des Ernährungsverhaltens in der Beratung
2.4. Nationale Verzehrsstudie II
2.5. Orthorexia Nervosa
3. Methodik
3.1. Datenerhebung
3.2. Erstellung des Fragebogens
3.3. Auswertung des Fragebogens
4. Ergebnisse der Erhebung
4.1. Soziodemographische Daten
4.1.1. Altersverteilung
4.1.2. Body Mass Index
4.1.3. Schulabschluss
4.1.4. Vorherige Ausbildung
4.1.5. Wohnsituation
4.1.6. Erwerbstätigkeit
4.1.7. Weg zur Ausbildungsstätte
4.2. Daten zum Ernährungsverhalten und Lebensstil
4.2.1. Ernährungsweise
4.2.2. Nikotinkonsum
4.2.3. Gesundheitszustand
4.2.4. Diätverhalten
4.2.5. Kochfähigkeit
4.2.6. Einkaufsverhalten
4.2.7. Lebensmittelqualität beim Einkauf
4.2.8. Salzkonsum
4.2.9. Alkoholkonsum
4.2.10. Verpflegung durch Kantine
4.2.11. Zusammensetzung der Ernährung
4.2.12. Mahlzeitenfrequenz und –dauer
4.2.13. Sportliche Aktivitäten
4.2.14. Risikowahrnehmung
4.3. Daten zum Bratman-Test
5. Diskussion
5.1. Ernährungsweise
5.2. Einkaufskriterien
5.3. Kochfähigkeit
5.4. Diätverhalten
5.5. Zusammensetzung der Ernährung
5.6. Gesundheitszustand
5.7. Body Mass Index
5.8. Sportliche Aktivitäten
5.9. Nikotinkonsum
5.10. Alkoholkonsum
5.11. Risikowahrnehmung
5.12. Verpflegung durch Kantine
5.13. Ergebnisse zum Bratman-Test
5.14. Ernährungswissen
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht, wie sich das Ernährungsverhalten von Auszubildenden an Lehranstalten für Diätassistenten in Deutschland während ihrer dreijährigen Ausbildung verändert, welchen Einfluss die Ausbildungsinhalte auf dieses Verhalten haben und ob eine Neigung zur Orthorexia Nervosa feststellbar ist.
2.5. Orthorexia Nervosa
Im Folgenden möchte ich nun den oft verwendeten Begriff Orthorexia Nervosa näher erläutern.
Die Bezeichnung „Orthorexia Nervosa“ wurde 1997 von Steven Bratman ins Leben gerufen (vgl. www.orthorexia.com: 1997). Dabei leitet sich der Begriff Orthorexia von den griechischen Worten „orthos“ für richtig, gerade, korrekt und von „orexis“ für Appetit ab. Man versteht darunter „krankhaftes Gesundessen“ bzw. „besessen vom gesunden Essen“ (vgl. Kinzl et al 2005: 436).
Kinzl beschreibt, dass das Essvergnügen in den Hintergrund gerät und der gesundheitliche Wert in den Vordergrund rückt. Damit verbunden sind der Verlust der (Lieblings-)Speisen und der ausschließliche Verzehr von Lebensmitteln, die als „gesund“ erachtet werden, während gleichzeitig die Auswahl der Lebensmittel stetig sinkt. Durch den rigiden Verzicht entwickelt sich ein Gefühl der Selbstkontrolle. Einher mit diesem Verhalten gehen die Planung der Mahlzeiten und die ständige Beschäftigung mit der Thematik „gesunde Lebensmittel“, was letztlich zur sozialen Isolation führt. Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Lebensmittel steht im Vordergrund (vgl. Kinzl et al. 2005: 436). Eine Körperschemastörung scheint bei der Orthorexia Nervosa nicht vorzuliegen, wie es bei anderen Essstörungen der Fall ist.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein, beschreibt die Ausgangslage und die Motivation der Autorin und legt die Forschungsziele sowie den Aufbau der Masterarbeit dar.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Ernährungsverhalten, Ernährungswissen und "gesunde" Ernährung definiert sowie Einflussfaktoren und das Phänomen Orthorexia Nervosa erläutert.
3. Methodik: Der methodische Teil beschreibt das Design der Studie, die Erstellung des Online-Fragebogens, die Datenerhebung unter Auszubildenden und die statistische Auswertung mittels Chi-Quadrat-Test.
4. Ergebnisse der Erhebung: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten detailliert dargestellt, unterteilt in soziodemographische Informationen, Ernährungsverhalten und Ergebnisse des Bratman-Tests.
5. Diskussion: Die Ergebnisse der Untersuchung werden hier mit der Literatur und Daten der Nationalen Verzehrsstudie II verglichen und kritisch reflektiert.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Diätausbildung.
Ernährungsverhalten, Orthorexia Nervosa, DiätassistentInnen, Ausbildung, Ernährungswissen, Einflussfaktoren, Lebensmittelwahl, Gesundheitsverhalten, Kochfähigkeit, Nationale Verzehrsstudie II, Ernährungsweise, Prävention, Essstörungen, Bratman-Test, Ernährungspsychologie.
Die Masterarbeit untersucht das Ernährungsverhalten von Auszubildenden an deutschen Lehranstalten für Diätassistenten und analysiert, wie sich dieses Verhalten im Laufe der dreijährigen Ausbildung verändert.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des Ernährungsverhaltens, Einflussfaktoren wie Alter und Bildung, das Konzept der "gesunden" Ernährung sowie das Krankheitsbild der Orthorexia Nervosa.
Das Ziel ist es, Unterschiede im Ernährungsverhalten zwischen dem ersten und dritten Ausbildungsjahr zu identifizieren und zu prüfen, ob die Ausbildung zu einem gestörten Essverhalten (im Sinne einer orthorektischen Neigung) führt.
Die Verfasserin führte eine quantitative Querschnittstudie mittels eines Online-Fragebogens durch, wobei ein Teil der Fragen auf der Nationalen Verzehrsstudie II basiert und der Bratman-Test zur Erfassung einer möglichen Orthorexie integriert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Einordnung, die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und die detaillierte Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse.
Die wichtigsten Schlagworte sind Ernährungsverhalten, Orthorexia Nervosa, DiätassistentInnen-Ausbildung, Ernährungswissen und Gesundheitsverhalten.
Es konnte festgestellt werden, dass die Auszubildenden gegen Ende der Ausbildung vermehrt auf angereichertes Salz (fluoridiert, jodiert, mit Folsäure) zurückgreifen, was auf einen positiven Wissenserwerb hindeutet.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass die Ausbildung keine signifikant höhere Gefährdung für die Entwicklung eines gestörten Essverhaltens im Sinne der Orthorexia Nervosa mit sich bringt.
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