Seminararbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Talentförderung im Fußball im internationalen Vergleich. Im Zentrum steht die Frage, wie junge Talente in verschiedenen Ländern gefördert werden und welche Rahmenbedingungen die Entwicklung von Nachwuchsspielern beeinflussen.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition des Talentbegriffs und unterscheidet zwischen einem statischen und einem dynamischen Talentbegriff. Im nächsten Kapitel werden die Rahmenbedingungen der Talentförderung im deutschen Fußball beleuchtet, insbesondere die DFB-Beschlüsse und die Ausbildungskonzeption. Es folgt eine Analyse der Talentförderung in anderen Ländern, darunter Niederlande, Spanien, Brasilien und Russland. Dabei werden verschiedene Nachwuchsleistungszentren und ihre Konzepte vorgestellt. Im fünften Kapitel werden die ökonomischen Aspekte der Talentförderung, wie das Bosman-Urteil und die Marktwertentwicklung, untersucht. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zusammenfasst.
Talentförderung, Fußball, Nachwuchsarbeit, Internationaler Vergleich, Deutschland, Niederlande, Spanien, Brasilien, Russland, Ökonomische Aspekte, Bosman-Urteil, Marktwertanalyse.
Der statische Begriff fokussiert auf angeborene Dispositionen, während der dynamische Begriff Talent als einen aktiven Veränderungsprozess durch Training und Pädagogik sieht.
Basis sind die DFB-Beschlüsse von 2002, die unter anderem die Einführung der A-Junioren Bundesliga und ein systematisches Ausbildungskonzept von den Bambini bis zu den A-Junioren vorsahen.
Die Arbeit analysiert die Ajax-Akademie in den Niederlanden sowie "La Masia", das berühmte Nachwuchszentrum des FC Barcelona in Spanien.
Durch Marktwertanalysen und die Auswirkungen des Bosman-Urteils wird deutlich, dass die eigene Ausbildung von Spielern ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor für Proficlubs ist.
Das soziale Umfeld gehört zu den statischen Voraussetzungen, die neben der sportlichen Begabung entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Talents sind.
Es ist die gezielte Steuerung der Trainingsintensität beim Wechsel vom Junioren- in den professionellen Seniorenbereich, um Verletzungen vorzubeugen und die Leistung zu stabilisieren.
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