Bachelorarbeit, 2012
91 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Begriffliche Definitionen
3. Herausforderungen für das Personalmarketing
3.1 Einsatz neuer Technologien
3.2 Wertewandel
3.3 Internationalisierung
3.4 Demografische Entwicklung
3.5 Arbeits- und Hochschulmarkt
4. Ziele
5. Personalmarketing-Mix
5.1 Produktpolitik
5.2 Preispolitik
5.3 Distributionspolitik
5.4 Kommunikationspolitik
6. Hochschulmarketing
6.1 Ziele des Hochschulmarketings
6.2 Instrumente des Hochschulmarketing-Mix
6.2.1 Probearbeitsverhältnisse
6.2.2 Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten
6.2.3 Praktika
6.2.4 Trainee-Programme
6.2.5 Werkstudent
6.2.6 Vorträge
6.2.7 Seminare und Workshops
6.2.8 Wettbewerbe und Planspiele
6.2.9 Stipendien und Sponsorship
6.2.10 Forschungs- und Projektaufträge
6.2.11 Hochschulmessen und Fachmessen
6.2.12 Firmenpräsentation
6.2.13 Betriebsbesichtigung
6.2.14 Aushänge und Informationsmaterial
6.2.15 Stellenanzeigen
6.2.16 Anzeigen in Hochschulpublikationen
6.2.17 Jobbörsen und Unternehmenswebseite
6.2.18 Personalimageanzeigen
6.3 Einsatz der Instrumente
6.4 Trends im Hochschulmarketing
7. Empirische Untersuchung
7.1 Methode
7.2 Empirische Resultate
7.2.1 Demografische Angaben
7.2.2 Präferenzen bei der Erststellenwahl
7.2.3 Arbeitsinhalt
7.2.4 Bevorzugte Unternehmensgröße
7.2.5 Wunsch nach Fortbildung
7.2.6 Aspekte bei der Arbeitgeberwahl
7.2.7 Informationskanäle
7.2.8 Gespräche mit Firmenvertretern
7.2.9 Informationen über offene Stellen
7.2.10 Tätigkeiten nach dem Studium
7.2.11 Bevorzugte Branchen
7.3 Bemerkungen zur Befragung
8. Gestaltungsempfehlungen
9. Fazit
Die Arbeit untersucht das Hochschulmarketing als zielgruppenspezifisches Instrument zur Rekrutierung von qualifizierten Hochschulabsolventen vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels und eines sich wandelnden Arbeitsmarktes. Es wird analysiert, welche Kriterien für Studierende bei der Wahl ihres ersten Arbeitgebers ausschlaggebend sind, um hieraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Kommunikation und Positionierung von Unternehmen abzuleiten.
3.1 Einsatz neuer Technologien
Neue Technologien kommen verstärkt in allen Unternehmensbereichen zum Einsatz. Erneuerungen in der Technologie dienen einerseits der Fortentwicklung von Produkten und andererseits der Verbesserung der Produktherstellung und sind unentbehrlich, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Insbesondere die Computertechnik nimmt einen immer höheren Stellenwert im Betriebsalltag ein und ist längst noch nicht vollständig ausgeschöpft. Es wird behauptet, dass sich durch die Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Berufszweigen die Nachfrage nach höher qualifiziertem Personal steigert und sich die Nachfrage nach Ungelernten vermindert. Mittlerweile werden Computer-, Software- und Fremdsprachenkenntnisse von einem Großteil der Mitarbeiter erwartet. Ebenso ist Strutz der Auffassung, dass sich aufgrund des technologischen Fortschrittes nicht nur der Aufgabenbereich verändert, sondern auch die Anforderungen, so dass immer höhere Ansprüche gestellt werden.
Diese Prognose stellte auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bereits im Jahr 1999 fest. Die Grafik zeigt, dass sich der Bedarf nach höherqualifizierten Tätigkeiten, wie z. B. Führungsaufgaben, Management, Forschung und Entwicklung) erhöht und einfache Tätigkeiten sowie Hilfstätigkeiten, wie z. B. (Reinigung, Hilfstätigkeiten in der Produktion) sinkt. Dieser Trend wird sich auch weiterhin fortsetzen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Fachkräftemangel und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, sich als attraktive Arbeitgeber gegenüber Hochschulabsolventen zu positionieren.
2. Begriffliche Definitionen: Hier werden die Grundlagen des Personalmarketings erörtert und die Entwicklung des Begriffs sowie die Einordnung des Mitarbeiters als Kunde analysiert.
3. Herausforderungen für das Personalmarketing: Dieses Kapitel beleuchtet externe Einflussfaktoren wie technologischen Wandel, Wertewandel, Internationalisierung und demografische Entwicklungen, die das Personalmarketing beeinflussen.
4. Ziele: Die zentralen Ziele, insbesondere die langfristige Akquise von Mitarbeitern und der Aufbau eines positiven Arbeitgeberimages, werden hier definiert.
5. Personalmarketing-Mix: Dieses Kapitel beschreibt die vier Komponenten (Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik) als wesentliche Instrumente des Personalmarketings.
6. Hochschulmarketing: Eine detaillierte Übersicht der spezifischen Instrumente zur Ansprache von Studierenden und deren strategischer Einsatz werden hier dargestellt.
7. Empirische Untersuchung: Dieser Teil präsentiert die quantitative Studie an der Universität Flensburg zu Präferenzen, Informationskanälen und Arbeitgebereigenschaften aus Sicht der Studierenden.
8. Gestaltungsempfehlungen: Basierend auf den empirischen Ergebnissen werden praktische Empfehlungen für Unternehmen zur Optimierung ihrer Kommunikationsmaßnahmen abgeleitet.
9. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines zielgruppenorientierten Hochschulmarketings zusammen und betont die Bedeutung einer authentischen Kommunikation.
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Die Bachelorarbeit behandelt das Thema Hochschulmarketing als strategisches Rekrutierungsinstrument für Unternehmen, um in Zeiten des Fachkräftemangels qualifizierte Fachkräfte unter den Studierenden zu gewinnen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Personalmarketings, die spezifischen Instrumente des Hochschulmarketings sowie eine empirische Untersuchung der Bedürfnisse und Präferenzen von Studierenden hinsichtlich potenzieller Arbeitgeber.
Das Ziel ist es, Einblicke in die Instrumente des Hochschulmarketings zu geben und auf Basis einer empirischen Studie Gestaltungsempfehlungen für Unternehmen zu erarbeiten, wie sie sich als attraktive Arbeitgeber bei Studierenden positionieren können.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturanalyse der theoretischen Grundlagen und einer eigenen quantitativen, standardisierten Befragung von Studierenden an der Universität Flensburg im Mai 2012.
Der Hauptteil analysiert die Herausforderungen für das Personalmarketing (z. B. demografischer Wandel), erläutert den Personalmarketing-Mix und detailliert die vielfältigen Instrumente des Hochschulmarketings, wie Praktika, Firmenpräsentationen oder Online-Jobbörsen.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Personalmarketing, Hochschulmarketing, Rekrutierung, Employer Branding, Arbeitgeberwahl und Fachkräfteakquise.
Die Untersuchung zeigt, dass männliche Studierende sich eher an materiellen Werten wie einer hohen Entlohnung orientieren, während weibliche Studierende deutlich stärker nicht-materielle Aspekte wie ein positives Betriebsklima und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gewichten.
Diese Instrumente werden als wichtig für den direkten Kontakt und den Aufbau eines positiven Unternehmensimages erachtet, wobei die Wahl der Repräsentanten und die fachliche Relevanz entscheidende Erfolgsfaktoren darstellen.
Da fast alle Studierenden das Internet täglich nutzen, ist es ein zentraler Kanal für die Informationsbeschaffung. Die Arbeit betont die Bedeutung der Unternehmenshomepage und die Notwendigkeit, hier detaillierte und interaktive Informationen bereitzustellen.
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