Masterarbeit, 2013
38 Seiten, Note: 1,7
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die vorliegende Masterarbeit untersucht verschiedene Ansätze zur Regulierung von Großbanken mit dem Ziel, Einlagen vor riskanten Bankgeschäften zu schützen. Die Arbeit analysiert das Trennbankensystem, die Volcker-Rule, das Ring-Fencing sowie die Trennung von Banken in Risiko- und Kundengeschäft und bewertet die jeweiligen Vor- und Nachteile.
Die Einleitung erläutert die Problemstellung und den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 beschreibt die vorherrschenden Bankensysteme, das Universalbankensystem und das Trennbankensystem. Es werden die Vor- und Nachteile der beiden Systeme analysiert. Kapitel 3 befasst sich mit Abschirmung und Verbot einzelner Geschäftsbereiche, insbesondere mit der Volcker-Rule und dem Ring-Fencing. Die Kennzeichnung, Inhalte und Beurteilungen der beiden Regulierungsansätze werden detailliert dargestellt. Kapitel 4 untersucht die Trennung von Banken in Risiko- und Kundengeschäft, insbesondere den Liikanen-Report und das Trennbankengesetz der Bundesregierung. Die jeweiligen Kennzeichnungen, Inhalte und Beurteilungen der beiden Initiativen werden präsentiert.
Trennbankensystem, Universalbankensystem, Volcker-Rule, Ring-Fencing, Liikanen-Report, Trennbankengesetz, Großbanken, Regulierung, Einlagenschutz, Finanzmärkte, Risiko, Kundengeschäft.
Im Universalbankensystem bietet eine Bank alle Finanzdienstleistungen an. Im Trennbankensystem werden riskante Investmentgeschäfte strikt vom klassischen Einlagengeschäft (Sparen, Kredite) getrennt.
Die Volcker-Rule ist eine US-Regelung, die Geschäftsbanken den Eigenhandel mit Wertpapieren weitgehend untersagt, um Kundeneinlagen vor Spekulationsrisiken zu schützen.
Ring-Fencing bezeichnet die rechtliche und organisatorische Abschirmung des Privatkundengeschäfts innerhalb eines Bankkonzerns, damit Verluste im Investmentbanking nicht die Spareinlagen gefährden.
Der Report empfahl eine verpflichtende Trennung bestimmter risikoreicher Handelsaktivitäten vom Einlagengeschäft für europäische Banken ab einer gewissen Größe.
Ziel war es, die Finanzstabilität zu erhöhen und zu verhindern, dass der Staat erneut systemrelevante Banken ("too big to fail") mit Steuergeldern retten muss, weil diese sich verspekuliert haben.
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