Bachelorarbeit, 2013
43 Seiten, Note: 2,1
1)Vorwort : Motivation & Eigeninteresse für das beschriebene Phänomen
2) Einleitung: Definition der zentralen Begriffe & Einschränkung der Analyse
3) Entwicklung des Sporttourismus in den letzten Jahrzehnten
Sporttourismus als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels
Verdeutlichung der ökomischen Bedeutung des Sporttourismus anhand einer Marathonveranstaltung (Studie zum BMW Berlin-Marathon)
Sporttourismus – Eine Chance für die Region und seine Unternehmen
4) Umfrage zum Thema Sporttourismus - Auswertung & Bedeutung für die Studie
Aufbau & Zweck der Umfrage (Deutsch, Englisch, Französisch)
Auswertung & begrenzte Aussagekraft
5) Herausforderungen & Chancen für die Zukunft
Die Gefahr des Terrors: Sicherheit als Imagegarant (Beispiel des Boston Marathons und seine Konsequenzen)
Perspektiven durch neue Synergien: Einbinden von NGOs &Reiseveranstaltern im Rahmen eines nachhaltigen Sporttourismus
6) Schlusswort
Die vorliegende Bachelor-Abschlussarbeit untersucht das moderne Phänomen des Sporttourismus und analysiert dessen ökonomische Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft am Beispiel von Marathonveranstaltungen, um Potenziale für Sponsoren und Kommunen aufzuzeigen.
Sporttourismus als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels
Wichtig ist es anzumerken, dass Sporttourismus nicht ortsgebunden ist, das heißt es ist ein universelles Phänomen als ein Ergebnis der Globalisierung und seiner einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen. Sicher ist der „Sporturlaub“ momentan durch die postindustriellen Länder dominiert, sprich durch dessen Einwohner, die weit über einem Mindestlebensstandard-Einkommen verfügen und somit zusätzliche Ressourcen für Freizeitaktivitäten investieren können. Allerdings ziehen auch weniger entwickelte Länder davon Nutzen, da sie auch attraktive Sportveranstaltungen anbieten aufgrund ihrer sportopportunen landschaftlichen Gegebenheiten. Man denke allein an Asien und seine vielen Gebirgsketten zum Bergsteigen oder in Südamerikas Anden.
War noch bis vor wenigen Jahren das „sportlich aktive Reisen“ zu Wettkämpfen exklusiv den Leistungssportlern vorenthalten und allein der passive Part dem „normalen“ Bürger erteilt, so hat sich inzwischen; begünstigt durch die Demokratisierung des Sports; wortwörtlich eine neue Welt für das durchschnittlich sportlich ambitionierte Individuum ergeben. Diese positive Entwicklung erfolgt quer durch alle sozialen Strukturen und jedermann, der sich eine Reise leisten kann, stellt sich neuen physischen Herausforderungen nicht nur mehr in seiner Heimatstadt, aber vielmehr rund um den Globus.
Man möchte nicht mehr nur der „Aficionado“/Fan von Rafael Nadal im Stadion sein, aber vor allem sich selbst beweisen und herausfordern, indem man sportlich aktiv eine bisher unbekannte Stadt zum Beispiel im Rahmen eines Marathons wortwörtlich rennend besichtigt.
Diese Selbstinszenierung geht mit dem globalen soziokulturellen Umschwung einher. Darüber hinaus gibt es aber auch das kollektive Pendant, sprich ganze Familien, Freundesgruppen oder Hobbysportmannschaften beschließen gemeinsam sich sportlich auf Reisen zu bilden und den Teamgeist herauf zu beschwören.
1)Vorwort : Motivation & Eigeninteresse für das beschriebene Phänomen: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation und die Relevanz des Sporttourismus im Kontext aktueller Ereignisse und globaler medialer Berichterstattung.
2) Einleitung: Definition der zentralen Begriffe & Einschränkung der Analyse: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe des Sporttourismus definiert und der Fokus der wissenschaftlichen Untersuchung auf auswärtige Teilnehmer und Zuschauer eingegrenzt.
3) Entwicklung des Sporttourismus in den letzten Jahrzehnten: Dieses Kapitel beschreibt den historischen und gesellschaftlichen Wandel, der den Boom des Sporttourismus begünstigt hat, und beleuchtet die ökonomische Bedeutung anhand des BMW-Berlin Marathons.
4) Umfrage zum Thema Sporttourismus - Auswertung & Bedeutung für die Studie: Hier werden Methodik und Ergebnisse einer eigens durchgeführten empirischen Befragung zum Reiseverhalten und zur Einstellung gegenüber Sponsoring im Sport präsentiert.
5) Herausforderungen & Chancen für die Zukunft: Das Kapitel diskutiert zukünftige Risiken, insbesondere Sicherheitsaspekte nach terroristischen Ereignissen, sowie Ansätze für einen nachhaltigen Sporttourismus durch neue Synergien.
6) Schlusswort: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit weitsichtiger Planung für eine erfolgreiche ökonomische Integration von Sportevents.
Sporttourismus, Sportevents, Ökonomischer Impakt, Marathon, Sportsponsoring, Regionalwirtschaft, Reiseverhalten, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Standortmarketing, Sportkonsum, Eventmanagement, Großveranstaltungen, Corporate Social Responsibility, Freizeitgesellschaft
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Bedeutung von Sportveranstaltungen, insbesondere Marathons, und wie diese als Instrument des modernen Sporttourismus zur regionalen Wirtschaftsförderung beitragen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstellen zwischen Sport, Tourismus, regionaler Wirtschaft und Marketing, unter Einbeziehung von Aspekten wie Sponsoring und gesellschaftlichem Wertewandel.
Das Ziel ist es, den ökonomischen Impakt solcher Veranstaltungen auf die Geschäftswelt zu beleuchten und durch empirische Daten zu fundieren, um Handlungsempfehlungen für Veranstalter und Kommunen abzuleiten.
Neben der Auswertung bestehender Fachliteratur und Studien verwendet der Autor eine eigens erstellte, empirische Umfrage unter Sporttouristen, um deren Reiseverhalten und Einstellungen zu analysieren.
Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung des Sporttourismus, der Rolle von Unternehmenssponsoren, der ökonomischen Analyse von Marathonläufen und den künftigen Chancen und Risiken dieser Branche.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sporttourismus, regionale Wirtschaft, Marathon, Sportsponsoring und Standortmarketing.
Sicherheit gilt als kritischer Imagegarant; Ereignisse wie der Boston-Marathon zeigen, dass das Vertrauen der Sporttouristen essenziell für den langfristigen ökonomischen Erfolg ist.
Die Studie deutet darauf hin, dass die jüngere Generation eine weitaus unkritischere Haltung gegenüber kommerziellen Unternehmenssponsoren einnimmt als ältere Altersgruppen.
Der Autor zeigt den schmalen Grat zwischen finanziellem Nutzen und potenziellem Imageverlust auf, wobei Sponsoren versuchen, ihr Image durch gesellschaftliches Engagement (CSR) in einem positiveren Licht erscheinen zu lassen.
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