Masterarbeit, 2013
238 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Methode
3 »Therapeutic Touch«
3.1 Geschichte und Entwicklung von »Therapeutic Touch«
3.2 Der interne Prozess von »Therapeutic Touch«
3.3 Die spirituelle Dimension von »Therapeutic Touch«
3.4 Kritikpunkte zu »Therapeutic Touch«
3.5 Theoretischer, philosophischer und bioenergetischer Rahmen von »Therapeutic Touch«
3.5.1 Die »Wissenschaft des unitären Menschen« nach Martha Rogers
3.5.1.1 Zentrale Konzepte der Wissenschaft vom unitären Menschen – Energiefeld, Offenheit, Muster und Pandimensionalität
3.5.1.2 Rogers Perspektive von »Therapeutic Touch«
3.5.1.3 Kontroverse: Theorie des einheitlichen Menschen und »Therapeutic Touch«
3.5.2 Das »Prinzip der Einheit oder dynamischen Vollkommenheit« von Renée Weber
3.5.2.1 Der philosophische Rahmen Webers
3.5.3 Das »Modell des menschlichen Energiefeldes« nach Dora Kunz
3.5.3.1 Die Energiefelder des Menschen
3.5.3.2 Chakren als Transformatoren von Energie
3.5.4 »Biofeldtherapien« als Subkategorie energetischer Therapien
3.5.4.1 Energetische Prinzipien und Schlüsselelemente putativer Energiemodalitäten
3.5.4.2 Das feinstoffliche Energiefeld des Menschen
3.5.4.3 Wissenschaftliche Ergebnisse zu biomagnetischen Feldern und nicht-physischen Bahnen – Daten und Fakten aus der Biophysik und der Biophotonentheorie als Grundlage einer wissenschaftlichen Basis für Biofeldtherapien
4 Anwendungsbereiche von »Therapeutic Touch« im klinischen Bereich
4.1 »Therapeutic Touch« im Palliativbereich
4.2 »Therapeutic Touch« im chirurgischen Bereich
4.3 »Therapeutic Touch« im Bereich von Verbrennungsstationen und Verbrennungskliniken
4.4 »Therapeutic Touch« im diagnostischen Bereich
4.5 »Therapeutic Touch« im Bereich der Neonatologie
4.6 »Therapeutic Touch« als Anwendung im psychiatrischen Bereich
5 Effektivität von »Therapeutic Touch« innerhalb der klinischen Bereiche
5.1 Reduzierung von akuten und chronischen Schmerzen
5.2 Reduzierung von Angst
5.3 Verbesserung des Wohlbefindens
5.4 Effektivität und Sicherheit von »Therapeutic Touch« anhand der Messung von Vitalwerten wie Puls, Blutdruck, Atemfrequenz und Körpertemperatur
5.5 Beschleunigung der Wundheilung
6 Analyse und Bewertung der Studienergebnisse
7 Zusammenfassung
8 Diskussion
9 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, den aktuellen Forschungsstand zur Wirksamkeit von "Therapeutic Touch" als komplementäre Pflegeintervention in klinischen Settings systematisch zu erfassen und kritisch zu bewerten, um die Forschungsfrage "In welchen klinischen Bereichen zeigt sich die Effektivität von »Therapeutic Touch« als komplementäre Pflegeintervention?" zu beantworten.
3.1 Geschichte und Entwicklung von »Therapeutic Touch«
Ursprünglich wurde »Therapeutic Touch« von Dora Kunz, einer bekannten Heilerin, und Dolores Krieger, einer Pflegeprofessorin für Pflegewissenschaft an der Universität von New York in den frühen 70er Jahren entwickelt und erstmals im Jahre 1975 vorgestellt (Krieger 1975b, S. 15).
Kunz hatte bereits längere Zeit mit Medizinern verschiedener Fachrichtungen, wie Otelia Bengtsson, Robert Laidlaw und Shafica Karagulla zusammengearbeitet und half diesen bei der Behandlung chronisch kranker Patienten aufgrund ihrer außergewöhnlichen Wahrnehmungsfähigkeit hinsichtlich des menschlichen Energiefeldes. Sie begann sich besonders für die Methode des Handauflegens zu interessieren und hatte die Möglichkeit, diese bei einer Anzahl von bekannten Heilern wie Kathryn Kuhlman und Oscar Estabany beobachten zu können (van Gelder-Kunz & Karagulla 1994, S. 226-237; vgl. auch Krieger 2004, S. 6/7).
Vor allem ihre über 5jährige Zusammenarbeit mit Oscar Estebany auf der Pumpkin Hollow Farm gab Kunz die Möglichkeit, den Energieaustausch beim Heilen intensiv beobachten zu können. Kunz gelang zu der Überzeugung, dass die Fähigkeit zu heilen im Menschen entwickelt werden könnte (Kunz & Krieger 2004, S. 7; van Gelder-Kunz & Karagulla 1994, S. 237) und dass es möglich sein würde, eine ähnliche Methode innerhalb eines breiteren philosophischen Rahmens entwickeln zu können (Meehan 1998, S. 117).
Krieger (1975a) hatte nach eigenen Angaben die Möglichkeit, die beiden phänomenalen Heiler Dora Kunz und Oskar Estebany bei der Methode des Handlauflegens beobachten zu können. Sie erlebte, welche Effekte diese bei Klienten während der Heilseminare auslösten. Kunz war es auch, die Krieger beibrachte, wie die Hände für diese Methode genutzt werden könnten (Krieger 1975a, S. 785; Kunz & Krieger 2004, S. 7).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Verbreitung energetischer Biofeldtherapien in der Pflege ein und erläutert die Ursprünge sowie das Ziel der vorliegenden Arbeit.
2 Methode: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Literaturrecherche, die Auswahlkriterien für randomisierte kontrollierte Studien sowie die verwendeten Bewertungsinstrumente für die interne Validität.
3 »Therapeutic Touch«: Hier erfolgt eine umfassende theoretische Einbettung der Methode, einschließlich ihrer Geschichte, Prozessabläufe, spiritueller Dimensionen sowie philosophischer und bioenergetischer Rahmenkonzepte.
4 Anwendungsbereiche von »Therapeutic Touch« im klinischen Bereich: Dieses Kapitel identifiziert diverse klinische Settings – wie Palliativstationen, Chirurgie und Neonatologie –, in denen die Methode Anwendung findet.
5 Effektivität von »Therapeutic Touch« innerhalb der klinischen Bereiche: Die Ergebnisse der Studien werden bezüglich ihrer physiologischen und psychologischen Effekte, wie Schmerz- und Angstminderung, analysiert.
6 Analyse und Bewertung der Studienergebnisse: Das Kapitel widmet sich der methodenkritischen Überprüfung der untersuchten Studien hinsichtlich ihrer Validität und methodischen Qualität.
7 Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden synthetisiert, um die Forschungsfrage hinsichtlich der Effektivität in den verschiedenen Anwendungsbereichen zu beantworten.
8 Diskussion: Es findet eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Studienlage und den methodischen Herausforderungen statt, eingebettet in den Kontext biophysikalischer Forschungsergebnisse.
9 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst das Potenzial der Methode zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die zukünftige Forschung und Implementierung in der deutschen Pflegepraxis.
Therapeutic Touch, Biofeldtherapie, Komplementäre Pflegeintervention, Energetische Heilung, Evidence-Based Nursing, Klinische Wirksamkeit, Patientenwohlbefinden, Schmerzreduktion, Angstabbau, Validitätsbewertung, randomisierte kontrollierte Studien, Biophotonen, Biophysik, Pflegewissenschaft.
Die Arbeit untersucht die Effektivität von "Therapeutic Touch" als komplementäre Pflegeintervention in verschiedenen klinischen Bereichen auf Basis einer systematischen Literaturanalyse.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung energetischer Heilmethoden, deren Anwendung in der stationären Versorgung sowie die kritische methodische Bewertung der dazu publizierten Studien.
Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zur klinischen Wirksamkeit von Therapeutic Touch zu ermitteln und zu bewerten, um evidenzbasierte Empfehlungen für die Pflegepraxis abzuleiten.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, die Studien auf Basis von Kriterien des Ludwig Boltz Instituts und des Jadad-Scores kritisch evaluiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Methode, eine Darstellung der klinischen Anwendungsgebiete sowie eine detaillierte Analyse und Validitätsbewertung von Interventionsstudien.
Schlüsselwörter sind unter anderem Therapeutic Touch, Biofeldtherapie, Pflegeintervention, Schmerzreduktion, Angstabbau, Validitätsbewertung und Biophotonentheorie.
Die Arbeit stellt fest, dass eine konsistente theoretische Einordnung schwierig ist, da Rogers' Modell eines offenen Systems grundlegende Annahmen des Energieaustauschs, wie sie bei Therapeutic Touch postuliert werden, in Teilen negiert.
Aktuelle biophysikalische Erkenntnisse zu biomagnetischen Feldern und Biophotonen bieten neue Erklärungsansätze für die beobachteten Phänomene, stellen aber gleichzeitig herkömmliche Paradigmen randomisierter Studien vor neue Herausforderungen.
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