Bachelorarbeit, 2013
85 Seiten, Note: 2,1
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2. BEGRIFFE UND RAHMENBEDINGUNGEN IN DER WISSENSGESELLSCHAFT
2.1 BEGRIFFSERLÄUTERUNG: WISSEN UND DIE WISSENSTREPPE
2.2 BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG IN ORGANISATIONEN
2.3 VERÄNDERUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN IN ORGANISATIONEN
2.3.1 TREIBER FÜR ORGANISATIONSVERÄNDERUNGEN
2.3.2 AUSWIRKUNG DER DIGITALEN TRANSFORMATION AUF ORGANISATIONEN
3. WISSENSVERMITTLUNG UND LERNEN IN ORGANISATIONEN
3.1 LERNEN IN ORGANISATIONEN
3.1.1 AUSTAUSCH VON EXPLIZITEM UND IMPLIZITEM WISSEN
3.1.2 ENTWICKLUNG DER LERNTHEORIEN
3.1.3 LERNKULTUR DES EIGENVERANTWORTLICHEN LERNENS
3.1.4 ENTWICKLUNG DER LERNFORMEN
3.1.5 EINFLUSS VON SOCIAL MEDIA AUF DIE ENTWICKLUNG DER LERNMETHODEN
3.2 LERNENDE ORGANISATION
3.3 WISSENSMANAGEMENT IN LERNENDEN ORGANISATIONEN
3.3.1 AUFGABEN UND ZIELE DES WISSENSMANAGEMENTS
3.3.2 WISSENSTRÄGER IN ORGANISATIONEN
3.3.3 WISSENSMANGEMENT-MODELLE IN ORGANISATIONEN
4. WISSENSMANAGEMENT 2.0 UND PERSONALENTWICKLUNG 2.0 IN ENTERPRISE 2.0
4.1 ENTWICKLUNG VON WISSENSMANAGEMENT UND PERSONALENTWICKLUNG
4.1.1 WANDEL DES WISSENSMANAGEMENTS DURCH DIGITALE TRANSFORMATION
4.1.2 WANDEL DER ROLLE DER PERSONALENTWICKLUNG IN ENTERPRISE 2.0
4.2 WISSENSMANAGEMENT 2.0 IN DER PRAXIS
4.2.1 WERKZEUGE ZUR WISSENSIDENTIFIKATION, -ENTWICKLUNG UND -DIFFUSION
4.2.2.DIE BEDEUTUNG VON COMMUNITIES
4.2.3 MICROSOFT SHAREPOINT ALS SOCIAL LEARNING PLATTFORM
4.2.4 NEUE LERNKULTUR: VERZAHNUNG VON FORMELL UND INFORMELL
4.3 IMPLEMENTIERUNG VON WM 2.0 IN ENTERPRISE 2.0 ORGANSIATIONEN
4.3.1 HERAUSFORDERUNGEN UND GRENZEN
4.3.2 ERFOLGSFAKTOREN
5. SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK
Diese Bachelor Thesis untersucht, wie Wissen von Mitarbeitern innerhalb einer Organisation effizient geteilt und gespeichert werden kann, um der zunehmenden Digitalisierung und den damit verbundenen Anforderungen an moderne Arbeitsweisen und Zusammenarbeit gerecht zu werden.
3.1.1 Austausch von explizitem und implizitem Wissen
Bei der Betrachtung des Wissens in Organisationen lassen sich Unterschiede in Bezug auf Verfügbarkeit und Träger aufzeigen. Die Verfügbarkeit lässt sich differenzieren in implizites und explizites Wissen. Implizites, auch tacit knowledge bezeichnet, ist ein nicht in Worte zu fassendes, personen- und kontextgebundenes Wissen. Explizites hingegen ist wenig kontextgebunden, dokumentationsfähig, imitierbar, mobil und handelbar (vgl. Al-Laham, A., 2003, S.31f.). Um explizites Wissen sichtbar zu machen, also zu explizieren, kann es in Medien wie Texten, Bildern, Grafiken oder Präsentationen dargestellt werden und digital übertragen werden. Dieses Resultat des Explizierens wird Informationsobjekt genannt, also Ausschnitte von Wissen, welches an Dritte übertragen werden kann. Bei explizitem Wissen handelt es sich häufig um Know-What (vgl. Riempp, G., 2004, S.66; North, K., 2011,S.47; Geißler, H., 2002, S.67f.). Der Begriff des impliziten Wissens wurde von Polanyi (1962) geprägt, der erstmals erkannt hat, dass Menschen mehr wissen, als sie artikulieren, also explizieren können. Das vorhandene, unbewusste und nicht artikulierbare Wissen hat allerdings eine viel größere Bedeutung (vgl. Polanyi, M., 1962 zit. n. Riempp, G., 2004, S.61; Geißler, H., 2002, S.65ff.). North (2011) definiert es als: „Das persönliche Wissen eines Individuums“ (North, K., 2011, S.47). Beide Formen können als individuelles oder kollektives Wissen vorliegen. Das bedeutet, dass es entweder Einzelnen zugänglich und an sie gebunden ist (individuell) oder von mehreren geteilt wird und für diese verfügbar ist (kollektiv). Diese Form umfasst Wissensgemeinschaften, die im angloamerikanischen als Communities of Practice bezeichnet werden. Diese Gemeinschaft zeichnet sich durch ein äquivalentes Wissen aus und entsteht durch gleiches Interesse oder gleiche Aufgaben (vgl. Al-Laham, A., 2003, S.38ff.).
1. EINLEITUNG: Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit bezüglich der effizienten Wissensnutzung und Zusammenarbeit im digitalen Wandel.
2. BEGRIFFE UND RAHMENBEDINGUNGEN IN DER WISSENSGESELLSCHAFT: Definition zentraler Begriffe wie Wissen und Weiterbildung sowie Analyse veränderter Rahmenbedingungen in Organisationen.
3. WISSENSVERMITTLUNG UND LERNEN IN ORGANISATIONEN: Theoretische Betrachtung von Lernprozessen, Lerntheorien und Formen des Wissensmanagements in lernenden Organisationen.
4. WISSENSMANAGEMENT 2.0 UND PERSONALENTWICKLUNG 2.0 IN ENTERPRISE 2.0: Praktische Anwendung von Wissensmanagement und Personalentwicklung durch Social Media und moderne Lernarchitekturen.
5. SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK: Fazit zur Notwendigkeit der Verzahnung von formellem und informellem Lernen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Wissensmanagement, Digitalisierung, Personalentwicklung, Enterprise 2.0, Informelles Lernen, Social Media, Lernende Organisation, Kompetenzentwicklung, Wissensgesellschaft, Collaboration, Wissensvermittlung, Wissensträger, Communities of Practice, Wissensmanagement 2.0, eLearning
Die Arbeit analysiert, wie sich die Arbeitsweise und Zusammenarbeit in Unternehmen durch die digitale Transformation verändert und wie Wissensmanagement sowie betriebliche Weiterbildung angepasst werden müssen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Digitalisierung, der lernenden Organisation, dem Wissensmanagement 2.0 und der veränderten Rolle der Personalentwicklung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, wie das Wissen von Mitarbeitern effizient in die Organisation gespeist werden kann, um an stetig wandelnde Anforderungen angepasst zu bleiben.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Einordnung der Begriffe im Bereich der Bildungswissenschaft und Medienpädagogik.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Lernens in Organisationen sowie konkrete Anwendungsszenarien und Methoden für ein Wissensmanagement 2.0.
Wissensmanagement, Digitalisierung, Enterprise 2.0, Informelles Lernen und Lernende Organisation sind die zentralen Begriffe.
Implizites Wissen ist oft in den Köpfen der Mitarbeiter verankert und bietet laut Arbeit ein großes Potenzial zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen, welches jedoch durch traditionelle Systeme kaum erfasst wird.
Dies beschreibt den Wandel der Personalentwicklung weg von einem passiven Anbieter von Werkzeugen hin zu einer dezentralen Unterstützung, bei der Mitarbeiter aktiv Inhalte und Wissen selbst produzieren.
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