Masterarbeit, 2010
81 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der medialen Berichterstattung über den Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau. Anhand einer Medieninhaltsanalyse von drei deutschen Tageszeitungen, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (BRD), der Frankfurter Rundschau (BRD) und Neues Deutschland (DDR), wird die chronologische Entwicklung der Boykottdebatte im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 6. August 1980 untersucht.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den methodischen Ansatz der Arbeit vor. Sie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Sport, Politik und Medien und skizziert die deutsche Sportberichterstattung in den 1980er Jahren. Der Schwerpunkt des zweiten Kapitels liegt auf der Analyse der Medienberichterstattung über die Boykottdebatte. Die einzelnen Abschnitte dieses Kapitels beleuchten die chronologische Entwicklung der Boykottdiskussionen, die Reaktionen von Politikern, Sportlern und Medien sowie die Rolle des IOC.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Boykott der Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau, die Rolle der Politik und der Medien in der Boykottdebatte, die Reaktionen von Sportlern und Funktionären sowie die Folgen des Boykotts für die olympische Bewegung. Die Arbeit analysiert die Berichterstattung von drei deutschen Tageszeitungen, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Frankfurter Rundschau und Neues Deutschland, um die unterschiedlichen Perspektiven auf den Boykott zu beleuchten.
Der Boykott war eine politische Reaktion auf den Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan Ende 1979.
Die Untersuchung analysiert die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (BRD), der Frankfurter Rundschau (BRD) und Neues Deutschland (DDR).
Während westliche Medien den Boykott oft als notwendigen politischen Protest diskutierten, bezeichnete die DDR-Presse (Neues Deutschland) die Aktion als plumpes, fehlgeschlagenes Komplott.
Nein, das Nationale Olympische Komitee (NOK) der Bundesrepublik entschied sich nach einer Empfehlung der Bundesregierung gegen eine Teilnahme.
Die Medien waren entscheidend für die Meinungsbildung und dienten als Plattform für politische Positionen sowie für den Protest von Sportlern.
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