Bachelorarbeit, 2013
20 Seiten, Note: 5.5 Schweiz / 1.5 Deutschland
Die Arbeit befasst sich mit der Unschärfe in der Kunst und fokussiert insbesondere auf die unscharfen Werke von Gerhard Richter. Im Mittelpunkt steht der ,,18. Oktober 1977" - Zyklus von 15 Gemälden, der die linksradikale terroristische Rote-Armee-Fraktion thematisiert.
Das Kapitel ,,Unschärfe in der Kunst“ eröffnet mit einer Definition von Unschärfe und ihrer Bedeutung in der Kunst. Dabei wird die Entstehung der Unschärfe in der Malerei und Bildhauerei bis hin zur Fotografie beleuchtet.
Im Kapitel „Gerhard Richters unscharfe Malerei“ wird die Entstehung und Bedeutung des ,,18. Oktober 1977“ - Zyklus beleuchtet. Die Thematik der Roten Armee Fraktion und die Verwendung von Unschärfe als künstlerisches Mittel werden diskutiert.
Das Kapitel „Biographie und Werkübersicht von Gerhard Richter“ liefert einen Überblick über das Leben und Werk des Künstlers.
Unschärfe, Malerei, Fotografie, Gerhard Richter, Oktober-Zyklus, Rote-Armee-Fraktion, Kunstgeschichte, Zeitgenössische Kunst, Interpretation, Ästhetik.
Der Zyklus „18. Oktober 1977“ besteht aus 15 Gemälden, die auf Pressefotos der Rote-Armee-Fraktion (RAF) basieren und durch Richters typische Unschärfetechnik eine besondere emotionale und historische Distanz schaffen.
Richter nutzt die Unschärfe (oft durch Verwischen der Farbe), um Konturen aufzulösen und den Fokus auf den Gesamteindruck sowie die Fragwürdigkeit der fotografischen Realität zu lenken.
Der Begriff stammt zweifellos aus der Fotografie. In der Malerei wird er verwendet, um Werke mit weichen Übergängen und ohne klar abgetrennte Konturen zu beschreiben.
Er bezieht sich auf die Ereignisse rund um die RAF-Terroristen in der Justizvollzugsanstalt Stammheim und deren Tod im Jahr 1977.
Die Arbeit beleuchtet auch die Anfänge der Unschärfe in der Malerei und Bildhauerei vor der Erfindung der Fotografie.
Schärfe meint in der Malerei meist klar voneinander abgetrennte Konturen und eine detailgetreue Wiedergabe von Formen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

