Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung
2. Shareholder Value Ansatz und wertorientierte Unternehmensführung
2.1. Begriff und Zielsetzung
2.1.1.Zahlenbeispiel
2.1.2.Interpretation
2.2. Grenzen „traditioneller“ Kennzahlen
2.2.1.Gewinn / Jahresüberschuss
2.2.2.Umsatzrendite
2.2.2.1.Zahlenbeispiel
2.2.2.2.Interpretation
2.2.3.Return on Equity - Eigenkapitalrendite
2.2.3.1.Zahlenbeispiel
2.2.3.2.Interpretation
2.2.4.Return on Investment - Gesamtkapitalrendite
3. Zwischenfazit
4. Das Konzept des Cash-Value-Added
4.1. Cash Flow Return on Investment (CFROI)
4.1.1.Das Grundkonzept des CFROI
4.1.2.Basisgrößen des CFROI-Konzeptes
4.1.2.1.Brutto-Cashflow
4.1.2.2.Bruttoinvestitionsbasis
4.1.2.3.Kapitalkostensatz
4.1.2.4.Nutzungsdauer
4.1.3.Ermittlung des CFROI in der ursprünglichen Variante
4.1.4.Ermittlung des CFROI in der weiterentwickelten Variante
4.1.4.1.Zahlenbeispiel
4.1.4.2.Interpretation
4.2. Cash-Value-Added
4.2.1.Grundkonzept des Cash-Value-Added
4.2.2.Ermittlung des Cash-Value-Added
4.2.2.1.Zahlenbeispiel
4.2.2.2.Interpretation
5. Praxisbeispiel: Deutsche Lufthansa AG
6. Anwendungsbereiche des CVA-Konzeptes
6.1. Wertorientierte Planung
6.1.1.Entscheidung auf Basis des Kapitalwertes
6.1.2.Residualgewinne zur Planung
6.1.2.1.Zahlenbeispiel
6.1.2.2.Interpretation
6.1.3.Eignung des CVA-Konzeptes zur Planung
6.2. Wertorientierte Performancemessung
6.2.1.Performancemessung auf Basis des CVA
6.2.1.1.Zahlenbeispiel
6.2.1.2.Interpretation
6.2.2.Eignung des CVA-Konzeptes zur Performancemessung
6.3. Wertorientierte Managemententlohnung
6.3.1.Principal-Agent-Theorie
6.3.2.Zahlenbeispiel
6.3.3.Eignung des CVA-Konzeptes zur Managemententlohnung
7. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept des Cash-Value-Added (CVA) als Instrument der wertorientierten Unternehmensführung auseinander. Dabei wird analysiert, inwiefern die Kennzahl zur Planung, Performancemessung und Managemententlohnung geeignet ist und wie sie sich gegenüber traditionellen Kennzahlen abgrenzt.
4.2.1. Grundkonzept des Cash-Value-Added
Es muss eine konstante Kapitalbasis gegeben sein um, auf Basis des CFROI, im Zeitablauf sinnvolle Entscheidungen über Investitionen treffen zu können. Mit der Ermittlung des CFROI wurde die Grundlage zur Ermittlung des CVA entwickelt. Der CVA ist eine Weiterentwicklung des CFROI in einen Residualgewinn bzw. einen Übergewinn, wobei es sich um eine Wertbeitragskennzahl handelt.
Der mithilfe des CFROI ermittelte CVA entspricht einem erwirtschafteten Wert, welcher über den Kapitalkosten liegt. Bei einem positiven CVA lässt sich sagen, dass in der betrachteten Periode der Unternehmenswert gesteigert wurde, wobei ein negativer CVA eine Vernichtung, bzw. Verringerung des Unternehmenswertes ausdrückt.
Mit der Ermittlung des CVA soll eine Vergleichbarkeit der einzelnen Perioden, erzielt werden. Die Aussage des CVA definiert WEBER folgendermaßen: „(...) Er stellt die zahlungsorientierte Differenz aus dem >> typischen << Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit und den Zinsen für das eingesetzte, zu historischen Kosten bewertete betriebsnotwendige Kapital dar, die zusätzlich um eine Abschreibung korrigiert wird, die der Erhaltung des eingesetzten Kapitals dient.“
1. Problemstellung: Einführung in die Thematik der wertorientierten Unternehmenssteuerung und die Relevanz einer geeigneten Kennzahl für Anteilseigner.
2. Shareholder Value Ansatz und wertorientierte Unternehmensführung: Diskussion der theoretischen Grundlagen und Darstellung der Unzulänglichkeiten traditioneller Kennzahlen wie Gewinn oder Umsatzrendite.
3. Zwischenfazit: Kurzresümee über die Notwendigkeit, aufgrund der Schwächen traditioneller Kennzahlen, eine differenziertere wertorientierte Kennzahl wie den CVA zu verwenden.
4. Das Konzept des Cash-Value-Added: Ausführliche methodische Erklärung des CFROI als Basis sowie die Herleitung des CVA als Residualgröße inklusive mathematischer Berechnungsbeispiele.
5. Praxisbeispiel: Deutsche Lufthansa AG: Darstellung der Implementierung des CVA-Konzeptes in einem realen Großkonzern und Einordnung der Ergebnisse.
6. Anwendungsbereiche des CVA-Konzeptes: Tiefgehende Analyse der Eignung des CVA für Planung, Performancemessung und Managemententlohnung unter Berücksichtigung theoretischer Modelle wie der Principal-Agent-Theorie.
7. Zusammenfassung: Abschließende kritische Bewertung der Stärken und Schwächen des CVA-Konzeptes für die Unternehmensführung.
Cash-Value-Added, CVA, CFROI, Shareholder Value, Wertorientierte Unternehmensführung, Unternehmenswert, Kapitalbasis, Residualgewinn, Investitionsplanung, Performancemessung, Managemententlohnung, Principal-Agent-Theorie, Brutto-Cashflow, Bruttoinvestitionsbasis, Kapitalkostensatz.
Die Arbeit untersucht das Konzept des Cash-Value-Added (CVA), um zu klären, ob es als effektives Steuerungsinstrument für wertorientiertes Management in Bezug auf Planung, Performance und Entlohnung fungieren kann.
Die Arbeit befasst sich mit der Shareholder-Value-Theorie, der Kritik an klassischen Kennzahlen, der mathematischen Herleitung von CFROI und CVA sowie der praktischen Umsetzung und Eignungsprüfung dieser Instrumente.
Ziel ist es, den CVA-Ansatz darzustellen und kritisch zu beurteilen, insbesondere hinsichtlich seiner Aussagekraft für Managemententscheidungen und seiner Eignung als Anreizsystem.
Es erfolgt eine theoretische Herleitung sowie eine operative Analyse mittels mathematischer Formeln und Fallbeispielen, um die Anwendbarkeit der Kennzahlen auf Investitionsentscheidungen zu prüfen.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Berechnung des CFROI und CVA, ihrer Anwendung in der Lufthansa AG und einer Eignungsanalyse für Planung, Performance und Managemententlohnung.
Die wichtigsten Schlagworte sind CVA, CFROI, Shareholder Value, Wertorientierte Steuerung und die Principal-Agent-Theorie.
Im Gegensatz zu gewinnorientierten Kennzahlen berücksichtigt der CVA die Kapitalkosten und zielt auf eine zahlungsorientierte Bestimmung des geschaffenen Mehrwerts ab, was buchhalterische Verzerrungen minimiert.
Die Lufthansa AG dient als Beispiel für die Implementierung wertorientierter Steuerung in einem Großkonzern und verdeutlicht die Komplexität und Herausforderungen in der praktischen Anwendung.
Ein zentrales Problem ist die fehlende Entscheidungsverbundenheit; Manager könnten Investitionen mit negativem CVA meiden, auch wenn diese langfristig wertsteigernd wären, um ihre kurzfristige Entlohnung nicht zu gefährden.
Nein, der CVA ist als ex-post-Kennzahl konzipiert, die den Erfolg der vergangenen Periode misst, und eignet sich daher nur bedingt für die Prognose zukünftiger Cash Flows.
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