Bachelorarbeit, 2013
40 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Grundlegendes zu Outperformance-Zertifikaten
2.1. Funktionsweise von Outperformance-Zertifikaten
2.2. Varianten von Outperformance-Zertifikaten
3. Berechnung des fairen Werts eines Outperformance-Zertifikats
3.1. Bestandteile des Zertifikats
3.2. Evaluation by Duplication
3.3. Sensitivitätsanalyse
3.3.1. Delta – Kursänderung des Underlyings
3.3.2. Vega – Veränderung der Volatilität
3.3.3. Rho – Veränderung des Risikofreien Zinssatzes
3.3.4. Theta – Veränderungen der Restlaufzeit
3.3.5. Gamma – Veränderung des Delta bei Veränderung des Underlyingkurses
4. Profitabilität von Outperformance-Zertifikaten
4.1. Gewinne am Primärmarkt
4.2. Emittenten als Market-Maker
5. Rendite von Outperformance-Zertifikaten
5.1. Szenarioanalyse
5.2. Das Emittentenrisiko
6. Outperformance-Zertifikate in der Praxis
6.1. Handelbarkeit
6.2. Steuerliche Behandlung
7. Fazit
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Struktur, Funktionsweise und Bewertung von Outperformance-Zertifikaten (O-Z) umfassend zu erläutern und ihre Profitabilität sowie ihr Risiko-Rendite-Profil kritisch zu analysieren. Dabei steht die Frage im Vordergrund, unter welchen Marktbedingungen eine Anlage in diese strukturierten Finanzprodukte für Privatanleger sinnvoll ist.
3.3.1. Delta – Kursänderung des Underlyings
Das Delta ist das Sensitivitätsmaß, bei dem eine Veränderung des Parameters den stärksten Effekt auf den Wert des O-Z hat. Es gibt an, um wie viele Einheiten sich der Wert einer Option ändert, wenn sich der Kurs des Underlyings um eine Einheit ändert. Das Delta ist damit die erste Ableitung des Optionspreises (C) nach dem Kurs des Underlyings und lässt sich formal wie folgt darstellen:
Delta = Δ = ∂C / ∂K = N(d1) (8)
Bei einer Long Call-Option, welche bei einem O-Z immer die Grundlage ist, kann das Delta nur Werte zwischen 0 und 1 annehmen. Ein Delta von 0,5 bedeutet, dass sich der Wert des Calls um 0,5 Einheiten verringert, wenn sich der Kurs des Underlyings um eine Einheit verringert. Es besteht also stets ein positiver Zusammenhang zwischen dem Kurs des Underlyings und dem Wert des O-Z. Abbildung 4 zeigt die Deltas des Calls, des Z-S-C und des O-Z.
1. Einleitung: Diese Einführung beleuchtet die Marktentwicklung von strukturierten Produkten in Deutschland und umreißt die Struktur der Arbeit.
2. Grundlegendes zu Outperformance-Zertifikaten: Hier werden die Funktionsweise von O-Z und deren Varianten, wie Sprint-Zertifikate oder Outperformance-Plus-Zertifikate, detailliert beschrieben.
3. Berechnung des fairen Werts eines Outperformance-Zertifikats: Dieses Kapitel erläutert die "Evaluation by Duplication"-Methode sowie die mathematische Analyse der Sensitivitätsfaktoren (Greeks) wie Delta, Vega, Rho, Theta und Gamma.
4. Profitabilität von Outperformance-Zertifikaten: Der Fokus liegt hier auf den Erzielungsmöglichkeiten von Handelsmargen durch Emittenten am Primär- und Sekundärmarkt.
5. Rendite von Outperformance-Zertifikaten: Durch Szenarioanalysen und die Einbeziehung des Emittentenrisikos wird die Rentabilität von O-Z im Vergleich zur Direktanlage bewertet.
6. Outperformance-Zertifikate in der Praxis: Dieses Kapitel behandelt praktische Aspekte wie die Handelbarkeit über Portale sowie die steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen.
7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, wonach O-Z durch ihre Abhängigkeit vom Underlying besonders für Anleger in moderat steigenden Märkten attraktiv sein können.
Outperformance-Zertifikate, Strukturierte Finanzprodukte, Bewertung, Evaluation by Duplication, Sensitivitätsanalyse, Delta, Vega, Rho, Theta, Gamma, Emittentenrisiko, Marktrendite, Kapitalertragssteuer, Underlying, Finanzderivate.
Die Arbeit analysiert Struktur, Bewertung und Performance von Outperformance-Zertifikaten als spezielle Gruppe strukturierter Finanzprodukte.
Die zentralen Felder umfassen die Preisbildung, die Sensitivität gegenüber Marktparametern, die Profitabilität für Emittenten sowie das Rendite-Risiko-Profil für Anleger.
Die Arbeit untersucht, wie O-Z funktionieren, wie sie fair bewertet werden können und unter welchen Umständen sie eine rentable Investition darstellen.
Zur Berechnung des fairen Werts wird die Methode der "Evaluation by Duplication" angewandt, basierend auf dem Optionspreismodell von Black/Scholes.
Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Herleitung des fairen Werts, eine Sensitivitätsanalyse der Kennzahlen (Greeks) sowie eine ökonomische Analyse der Profitabilität und der steuerlichen Behandlung.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Outperformance-Zertifikate, Sensitivitätsanalyse, Delta, Emittentenrisiko und strukturierte Produkte.
Bei Kursen über dem Strike partizipiert der Anleger beim O-Z überproportional, während die Direktanlage nur 1:1 am Kursgewinn teilhat.
Da O-Z Inhaberschuldverschreibungen sind, trägt der Anleger im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ein Totalausfallrisiko, sofern keine Absicherung wie COSI besteht.
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