Bachelorarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
3. Uses-and-gratifications approach
4. Theorien der Mediennutzung
4.1 Erregungstheorie
4.2 Identitätstheorie
4.3 Einstellungstheorie
4.4 Eskapismustheorie
4.5 Spieltheorie
5. Social Media und seine Bedeutung
6. Facebook
7. Vergleichbare Forschungen
8. Motivtheorie nach McQuail
9. Motive Mediennutzung bei McQuail
10. Bedürfnishierarchie nach Maslow
11. Motive Mediennutzung bei Maslow
12. Neuere Motive
13. Konzeption Fragen und Zuordnung
14. Methodische Vorgehensweise
15. Auswertung
15.1 Allgemeine Auswertung
15.2 Auswertung Theorien
15.2.1 Theorie McQuail
15.2.2 Theorie Maslow
15.3 Analyse Faktorenabhängigkeit
15.3.1 Geschlecht
15.3.2 Alter
15.3.3 Partnerbeziehung
15.4 Test auf soziale Erwünschtheit
16. Vergleich Ergebnisse mit Langzeitstudie Massenkommunikation
17. Fazit
Die Arbeit untersucht die Motive der Mediennutzung am Beispiel von Facebook, basierend auf den klassischen Theorien von Maslow und McQuail sowie neueren Motivdimensionen. Ziel ist es, die Gültigkeit dieser Ansätze bei heutigen Social-Media-Anwendungen zu überprüfen und den Einfluss demografischer Faktoren auf das Nutzungsverhalten zu analysieren.
1. Einleitung
Social Media sind in der heutigen Gesellschaft ein omnipräsentes Phänomen. Egal ob beim Fernsehen, beim Einkaufen oder beim Arbeiten, die sozialen Medien sind stets mit dabei. Nur ein kurzer Blick, ein schneller Kommentar oder ein Like: Social Media sind einfach, effektiv und für viele Menschen bereits Teil des Alltags. Jeder dritte Deutsche hat bereits einen Facebookaccount (vgl. allfacebook 2013). Zwei Drittel der Nutzer sind mehr als eine Stunde pro Tag auf Facebook online (vgl. Kirch 2013). Bei jüngeren Personen unter 30 Jahren ist das Internet das meistgenutzte Medium, wobei die meiste Zeit für Social Media verwendet wird (vgl. Ridder/Engel 2011, S.4f). Hierbei stellt sich die Frage, warum Social Media eigentlich nutzen. „The idea that media use depends on the perceived satisfactions, needs, wishes, or motives of the prospective audience member is as old as media research itself“ (McQuail 1997, S.69). Um die Frage zu untersuchen, orientiert sich die Arbeit an McQuails Aussage und verfolgt einen eher behavioristischen Ansatz, der Startpunkt der Arbeit sind demnach die Bedürfnisse und Motive der Nutzer (vgl. McQuail 2010, S.420).
1. Einleitung: Stellt die Allgegenwärtigkeit von Social Media dar und leitet die Forschungsfrage zur Anwendbarkeit klassischer Motivtheorien auf Facebook ab.
2. Begriffsdefinitionen: Klärt die zentralen Termini Bedürfnisse und Motive im wissenschaftlichen Kontext.
3. Uses-and-gratifications approach: Erläutert den behavioristischen Ansatz, der den Nutzer als aktiven Akteur bei der Medienwahl betrachtet.
4. Theorien der Mediennutzung: Gibt einen Überblick über ergänzende Theorien wie Erregungs-, Identitäts-, Einstellungs-, Eskapismus- und Spieltheorie.
5. Social Media und seine Bedeutung: Definiert Social Media und analysiert deren Einfluss auf Kommunikation und gesellschaftliche Strukturen.
6. Facebook: Beschreibt die Entstehung und Entwicklung von Facebook als globales Phänomen.
7. Vergleichbare Forschungen: Fasst bestehende Studien zur Mediennutzung zusammen, um den Forschungsstand aufzuzeigen.
8. Motivtheorie nach McQuail: Führt McQuails Kategorisierung der Mediennutzungsmotive ein.
9. Motive Mediennutzung bei McQuail: Detailliert die spezifischen Motivdimensionen nach McQuail.
10. Bedürfnishierarchie nach Maslow: Erläutert das Modell der Bedürfnishierarchie und dessen Relevanz für die Motivationspsychologie.
11. Motive Mediennutzung bei Maslow: Überträgt die Maslowsche Hierarchie auf den Kontext der Mediennutzung.
12. Neuere Motive: Ergänzt die klassischen Ansätze um zeitgemäße Motivdimensionen.
13. Konzeption Fragen und Zuordnung: Beschreibt die methodische Umsetzung der theoretischen Konzepte in konkrete Umfragefragen.
14. Methodische Vorgehensweise: Erläutert die Durchführung einer quantitativen Online-Befragung zur Datenerhebung.
15. Auswertung: Präsentiert und analysiert die empirischen Ergebnisse der Umfrage.
16. Vergleich Ergebnisse mit Langzeitstudie Massenkommunikation: Setzt die eigenen Ergebnisse in Relation zu etablierten Daten der Massenkommunikationsforschung.
17. Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die Gültigkeit der untersuchten Theorien.
Mediennutzung, Social Media, Facebook, McQuail, Maslow, Bedürfnisse, Motive, Uses-and-gratifications, Online-Befragung, Motivtheorie, Medienrezeption, Nutzerverhalten, Faktorenabhängigkeit, Internet, Kommunikation.
Die Arbeit untersucht, welche Motive Menschen dazu bewegen, Social-Media-Anwendungen wie Facebook zu nutzen, und ob klassische psychologische Theorien hierfür noch Gültigkeit besitzen.
Die zentralen Felder umfassen Motivationspsychologie, Medientheorien, die spezifische Funktionalität von Social Media und eine empirische Analyse von Nutzerverhalten.
Das Ziel ist zu klären, inwieweit die Motivtheorien von Maslow und McQuail auf Social Media anwendbar sind und welche Faktoren (wie Alter oder Geschlecht) die Motivstruktur beeinflussen.
Es wurde ein behavioristischer Ansatz gewählt, der mittels einer quantitativen Online-Befragung (Fragebogen) umgesetzt und statistisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch verschiedene Motivtheorien, eine Vorstellung der untersuchten Plattform Facebook, die methodische Konzeption und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Mediennutzung, Social Media, Facebook, McQuail, Maslow, Bedürfnisse, Motive sowie Faktorenabhängigkeit.
Die Studie zeigt, dass klassische Bedürfnisse wie physiologische oder Sicherheitsaspekte bei Facebook kaum eine Rolle spielen, während soziale und ästhetische Bedürfnisse für die Nutzer von hoher Relevanz sind.
Die Auswertung belegt eine deutliche Altersabhängigkeit: Jüngere Nutzer weisen eine deutlich intensivere Mediennutzung mit einer Vielzahl an Motiven auf als Nutzer über 30 Jahre.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

